Was ist zu tun bei kleineren Weh-Wehchen:
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Wenn
die Lust am Essen vergeht.
Stress, Überanstrengung
und eine Zeit bzw. Lust regelmäßig zu Essen sind Beschwerden, die auch
Zivilisationskrankheiten genannt werden könnten. Typische Anzeichen für
Appetitmangel, von dem fast 70 Prozent aller Kinder betroffen sind, sind Übelkeit,
Völlegefühl und Blähungen. Wer von heute auf morgen keinen Hunger mehr hat,
sich gar vor bestimmten Nahrungsmitteln ekelt, sollte daran denken, dass ein
seelischer Konflikt entweder die Lust am Essen nimmt, oder auch eine Störung im
Dauungstrakt vorliegen könnte. Ein weiterer, immer mehr verbreiterter Grund
Nahrung abzulehnen, ist der Schönheits- bzw. Schlankheitswahn junger Mädchen,
die nicht selten die Kontrolle über ihr Essverhalten verlieren und sehr schnell
in die Magersucht abgleiten. Der erste positive Schritt für eine
Nahrungsaufnahme heißt: Positiv Denken und von allen Speisen, nach denen Gelüste
bestehen, probieren. Während des Essens Reizüberflutungen und Stress
vermeiden!
Teemischung: Hirtentäschel, Hopfen,
Schafgarbe, Kamille, Lavendel und Tausendguldenkraut mischen, Einen Teelöffel
dieser Kräutermischung mit heißem Wasser überbrühen und fünf bis zehn
Minuten ziehen lassen. Abseihen. Ein halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse in
kleinen Schlucken trinken.
Stress und Reizüberflutung vermeiden!
Speisen herzhaft
würzen, denn der Geruch regt bereits die Verdauungsdrüsen an. Ein paar
Tropfen Wermut vor dem Essen regen den Appetit an.
Unsere
Augen leisten Schwerstarbeit
Müde, überanstrengte
Augen sind meist trocken und schmerzen. Es gibt verschiedene Gründe dafür. Zum
Beispiel langes Arbeiten am Computer oder Verspannungen der Rückenmuskulatur
und auch schlecht beleuchtete Wohnräume. Augengymnastik, bei der die angewärmten
Hände auf die geschlossenen Augen gelegt werden, bringt hier kurzfristig
Erleichterung. Versuchen Sie unter den Händen abwechselnd mit dem rechten und
mit dem linken Auge zu blinzeln und die Augen, soweit es geht, dabei kräftig
zusammenzukneifen. Eine andere Alternative wäre, dass Sie Ihre Augen ausruhen
lassen sollten. Die Sehkraft ist uns so selbstverständlich, dass wir vergessen,
dass unsere Augen täglich Schwerstarbeit leisten. Schließen Sie mehrmals am
Tage Ihre Augen und verharren Sie einige Minuten in dieser Stellung.. Gut ist es
auch, früh schlafen zu gehen und für richtiges Licht im Arbeits- und
Wohnbereich zu sorgen. Neonlampen sollten unbedingt ausgetauscht werden.
Teemischung: Zwei Teile Augentrost, je
ein Teil Fenchel und Ringelblume mischen. Einen gehäuften Teelöffel dieser
Mischung mit zwei Tassen Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und die
müden Augen darin baden.
Sorgen Sie für saubere
Luft. Zigarettenrauch und zuwenig Sauerstoff lassen Augen brennen.
Indirektes Licht, d.
h. Lampen, die nach oben scheinen, reizen Ihre Augen wie Licht, das direkt auf
Sie leuchtet.
Öfters
blinzeln
Erkennen
Sie die Ursachen
Hautirritationen haben
meist harmlose Ursachen, solange es sich nicht um eine tatsächliche Krankheit
handelt. Zu wenig beachtet wird, dass z. B. neu gekaufte Kleidung imprägniert
ist und, wenn Sie vor dem ersten Tragen nicht gewaschen wird, Hautausschläge
verursachen kann. Hitze, Kälte, Fieber und Stress können ebenfalls zu Ausschlägen
führen wie auch gewisse Früchte, z. B. Erdbeeren, einen Ausschlag hervorrufen
können. Die einfachste Möglichkeit, zu erkennen, was die Ursache für das
unangenehme und lästige Übel ist, wäre, genauestens seine Ernährungsgewohnheiten
zu kontrollieren. Sehr leicht ist dann festzustellen, ob Sie auf Nüsse, Bohnen,
Erdbeeren oder andere Nahrungsmittel allergisch sind. Aber auch synthetische
Kleidung ist Auslöser für Juckreiz und Hautrötungen, ebenso wie diverse
Waschlotionen oder Haarshampoos. Legen Sie mehr Augenmerk auf Ihr tägliches
Leben. Das Motto lautet: Zurück zu natürlicher Lebensweise!
Teemischung: Kamille, Leinkraut und
Wacholder zu gleichen Teilen mischen. Einen gehäuften Teelöffel der Mischung
mit einer Tasse Wasser aufbrühen und fünf Minuten ziehen lassen. Über den Tag
verteilt zwei Tassen schluckweise trinken.
Die
Hautstellen nicht aufkratzen! Geben Sie Ihrem Juckreiz nicht nach. Unreife
(grüne) Wacholderbeeren zerstampfen und mit Schweineschmalz vermengen und auf
die betroffenen Hautstellen auftragen.
Tragen Sie natürliche
Kleidung (Baumwolle).
Hände
weg von Pickeln!
Besonders Jugendliche während
der Pubertät leiden oft an der nicht nur unschönen, sondern auch schmerzhaften
Akne. Ein unausgewogener Hormonhaushalt ist dafür verantwortlich. Aber auch
falsche Kosmetika und unnatürliche Eßgewohnheiten führen dazu, dass die
Hautporen verstopfen. Das Schlimmste, was man bei Akne tun kann, ist, die Haut
zu reizen. Kratzen, Reiben und Drücken verschlimmert die Entzündungen und
sorgt außerdem dafür, dass sich die Bakterien weiter ausbreiten. Ein weiterer
Irrtum ist es, mit alkoholhältigen Reinigungswassern die Hautporen
auszuschwemmen. Solche Produkte beseitigen zwar kurzfristig Bakterien, setzen
aber der ohnehin entzündeten Haut schwer zu. Unausgewogene Ernährungsgewohnheiten
können eine Überfettung der Haut forcieren, aber es ist ein Ammenmärchen, dass
Schokolade oder andere Lebensmittel Akne hervorrufen. Erschweren Sie sich daher
das Leben nicht mit unnötiger Diätkost.
Teemischung: Zwei Teile Brennnessel,
und je ein Teil Brunnenkresse und Schlehdorn mischen. Einen Teelöffel mit einer
Tasse heißem Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Mit Honig süßen
und jeden Tag eine Tasse auf nüchternen Magen trinken.
Vermeiden Sie Stress!
Keine Frotteehandtücher verwenden. Wer sein Gesicht nach dem Waschen abrubbelt, verursacht neue Entzündungsherde.
Benützen Sie ein weiches Baumwolltuch, mit dem Sie das Gesicht abtupfen.
Zu
oft aufs WC ?
Meist haben wir etwas
Falsches gegessen und schon zwickt und zwackt es in unserem Bauch. Vor allem
Kinder reagieren sensibel auf verdorbene Lebensmittel. Unser Bauch protestiert
aber auch, wenn wir zu kalte Getränke zu uns nehmen, zu viel Essen oder die
Nahrungsaufnahme unter Stress erfolgt. Haben Bauchschmerzen, die hie und da
auftreten, meist die oben beschriebenen "harmlosen" Ursachen, so ist
bei andauernden Beschwerden unbedingt der Arzt aufzusuchen. Auf jeden Fall gilt
aber: schonende und leichte Kost. Und vermeiden Sie es, die Speisen aus Hast
fast unzerkaut zu schlucken Essen Sie ganz bewusst und kauen Sie jeden Bissen
25mal, damit er gut eingespeichelt werden kann. Vorbeugend gegen Erkrankungen
des Magen-Darm-Traktes ist aber sicher ein Fasttag pro Woche. Nehmen Sie nur
Rohkost zu sich und trinken Sie - zur Blutreinigung und -verbesserung - ungesüßten
Brennnesseltee. Auch Spaziergänge an der frischen Luft wirken Wunder!
Teemischung: Tausendguldenkraut,
Wacholder und Schafgarbe zu gleichen Teilen mischen und einen gehäuften Teelöffel
der Mischung mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Ungesüßt noch sehr
warm schluckweise trinken.
Essen Sie langsam! Jeden
Bissen gut einspeicheln und bewusst kauen.
Eine Wärmeflasche
auf den Bauch erleichtert.
Massieren und streicheln Sie
Ihren Bauch!
Lassen Sie die
nächste Mahlzeit ausfallen.
Bereiten
Sie Winden ein Ende
Blähungen wurden lange Zeit nicht als
Krankheit anerkannt, sind aber ein peinliches und ärgerliches Übel. Überlegen
Sie sich einmal: Jeden Tag entweichen etwa 400 bis 2000 ml Sauerstoff,
Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan aus dem After. In den meisten Fällen
geschieht dies ohne dass man durch Geräusche oder Gerüche auf sich aufmerksam
macht. Bei gewissen Menschen jedoch geschieht es, dass Speisen zu lange
unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm gelangen und so ablagern. Die Bakterien
im Dickdarm sind nicht wählerisch. Sie sind für den charakteristischen Geruch
verantwortlich. Wenn Sie unter Blähungen leiden, wozu auch ein permanentes Völlegefühl
im Magen gehört, ändern Sie Ihre Lebensgewohnheiten! Getränke mit viel
Kohlensäure, bzw. zu viele Kohlenhydrate wie Zucker, weißes Mehl etc. lagern
gerne im Dickdarm ab. Streichen Sie solche Dinge von Ihrem Speiseplan. Essen Sie
ballaststoffreich.
Teemischung: Fenchel und Anis zu
gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit einer Tasse heißem
Wasser aufbrühen. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen
Schlucken trinken. Zwei bis drei Tassen pro Tag.
Schränken Sie den Milchkonsum ein.
Milch kann zu Blähungen
führen, da viele Menschen den Milchzucker nicht verdauen können.
Machen
Sie nach dem Essen einen kleinen
Spaziergang. Der Verdauungstrakt wird angeregt.
Zu
oft aufs WC?
Wenn Sie alle fünf
Minuten aufs WC müssen, Ihren Harndrang kaum unterdrücken können und zudem
ein leichtes Brennen verspüren, haben Sie sich mit Sicherheit Ihre Blase verkühlt.
Ganz schlimm wird es, wenn auch noch Fieber hinzukommt. Wesentlich bei dieser
Krankheit ist, dass sie vorwiegend Frauen betrifft. Die weibliche Harnröhre ist
kürzer als die der Männer und kann zudem durch enge Hosen und
Geschlechtsverkehr sich der Bakterien schwer erwehren. Vermeiden Sie aus falsch
verstandenem Schönheitswahn zu dünnes Schuhwerk im Winter, setzen Sie sich
nicht auf kalte Unterlagen und tragen Sie wärmende Unterwäsche. Im Handel gibt
es schon bezaubernde Dessous, die gleichzeitig den Unterleib warm halten. Ein
weit verbreitetes Übel ist auch, den Harndrang zu lange zu unterdrücken. Dies
bewirkt wiederum, dass sich die Bakterien hemmungslos in der Blase vermehren können.
Daher: Immer wenn Sie müssen, sollten Sie auch!
Teemischung:
Eine Handvoll Gänseblümchen
mit zwei Tassen heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser überbrühen und zwei
bis drei Tassen davon täglich trinken.
Nehmen Sie ein Bad, dem
Sie fünf Tropfen Thymianöl zusetzen.
Unterwäsche aus reiner Baumwolle ist ein Muss!
Trinken Sie möglichst viel Kräutertee!
Preiselbeersaft erhöht
den Säuregehalt des Urins, die Bakterien werden im Wachstum eingebremst.
Schlaganfälle durch hohen Druck
Ob niedriger oder erhöhter
Blutdruck, die Symptome wie Schwindelgefühl, Übelkeit und Kopfschmerzen ähneln
sich sehr, sodass man nicht rasch auf den ersten Blick sagen kann, woran man
leidet. Dabei ist erwiesen, dass niedriger Blutdruck durch regelmäßige
Bewegung leichter in einen normalen Blutdruck zu verwandeln ist. Bei
Bluthochdruck hingegen verhält es sich etwas komplizierter: Meist sind
Medikamente notwendig, wenn der untere, also der diastolische Wert über 95
klettert. Übergewichtige und ältere Menschen und auch Personen, bei denen
Bluthochdruck quasi ein Familienerbstück ist, sollten tatsächlich ihren
Lebenswandel ändern. Wenn Sie nur kurze Zeit an Hochdruck leiden, so beeinträchtigt
das nicht immer Ihre Hirnarterien. Konstant überhöhter Druck kann aber
Blutgerinnsel im Hirn auslösen. Die häufigste Todesursache ist daher der
Schlaganfall. Halten Sie sich fit, meiden Sie Stress und achten Sie auf Ihr
Gewicht!
Teemischung: Einen Teelöffel
Schafgarbe auf eineinhalb Tassen heißes Wasser rechnen. Ungesüßt zwei bis
dreimal pro Tag eine Tasse trinken, wirkt auf den Blutdruck, ob hoch oder
niedrig, regulierend.
Essen Sie viel
Knoblauch!
Bewegen Sie sich. Auch
tägliches Stiegensteigen hilft schon!
Essen Sie wenig gesalzene Speisen. Salz bindet Wasser im Körper und regt dadurch den Blutdruck an.
Gehen Sie zum Arzt!
Wenn's blau und gelb wird ...
Blutergüsse sind immer
die untrüglichen Zeichen dafür, dass es wieder einmal eine Ecke gab, die man
übersehen hat. Sie entstehen, wenn Blutgefässe beschädigt werden und Blut so
ungehindert in das umgebende Gewebe versickern kann. Abgesehen von dem recht unhübschen
Aussehen - zuerst blau, dann violett bis ins gelbliche - sind Blutergüsse auch
mit unangenehmen Schmerzen verbunden. Nach etwa vierzehn Tagen heilt so ein
Fleck ab. Verantwortlich dafür sind die weißen Blutkörperchen. Ihr Körper
sorgt innerlich für Heilung, Sie können jedoch äußerlich Maßnahmen
ergreifen, um die Verfärbung zu reduzieren und um möglichst schnell die
Schmerzen zu beseitigen.
Umschlag: Ringelblumensalbe regelmäßig
auftragen oder einen Umschlag mit Johanniskraut machen.
Legen Sie Eis auf. Zehn
bis fünfzehn Minuten sollen die Eiswürfel einziehen. Nie direkt auf die Haut
auflegen, sondern in ein Baumwolltuch einschlagen.
Schonen Sie sich. Die
betroffene Stelle möglichst nicht beanspruchen.
Hochlegen der Glieder hilft.
Die Schwerkraft bewirkt, dass weniger Blut zur betroffenen Stelle gelangt.
Innerlich und äußerlich verändern
Von
"schmutzigem" Blut redet man nicht gerne, es ist auch im wahrsten Sinn
des Wortes nicht vorhanden. Blutreinigung hingegen wird bevorzugt bei Diäten
ein Thema, nämlich dann, wenn man den Körper von Schlacken und Giftstoffen
befreien will. Dies hat zur Folge, dass sich die äußere Silhouette
entsprechend verändert und auch innerlich ein Reinigungsprozess vor sich geht.
Man fühlt sich wieder attraktiv und dynamisch. Wenn Sie nicht unter Übergewicht
leiden oder auf die Schnelle ein paar Kilos loswerden wollen, so empfiehlt sich
eine Blutreinigungskur im Frühjahr. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Ihr
Vitaminreservoir erschöpft, und die nur spärlichen Sonnenstrahlen können
nicht mehr die notwendige Energie liefern, die Sie für aktives Handeln und
Schaffen brauchen. Spezielle Tees und Teemischungen werden angeboten, wobei jede
gleich gut zu bewerten ist. Trinken Sie sich fit, entgiften Sie Ihren Körper
und reinigen Sie Ihr Blut!
Teemischung: Brennessel hat sich zum
Entschlacken und Entgiften bewährt. Für einen Liter Tee eine Handvoll
Brennesselblätter.
Machen Sie eine Apfelkur:
Eineinhalb Kilogramm Obst über den Tag verteilt zu sich nehmen und viel Kräutertee
trinken. Achten Sie darauf, dass die Äpfel "zimmerwarm" genossen
werden.
Schwitzen Sie! Ob in der Sauna oder im
Dampfbad.
Nehmen Sie ein Vollbad,
dem Sie Holundertee (600 ml) zusetzen.
... sollte man ernstnehmen
Hüsteln oder Husten,
wenn er sich nicht vertreiben lässt, kann leicht in Bronchitis umschlagen.
Meist schmerzt der Brustkorb sehr stark und Sie husten jede Menge Schleim aus.
Verantwortlich dafür sind bakterielle Infektionen und/ oder Viren. Vielfach
unbekannt ist, dass Bronchitis kaum ansteckend ist. Feuchte Luft wie generell
ausreichend Flüssigkeitszufuhr erleichtern Ihnen den täglichen
"Hustenkrampf". Bronchitis ist meist nicht so schlimm, wie es sich anhört,
sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Trotzdem sind die Symptome
beunruhigend, denn wer fühlt sich schon "nur leicht krank", wenn das
Brustbein brennt und sogar manchmal blutiger Schleim ausgehustet wird? Besonders
unsere Kleinen sind von dieser Krankheit öfters betroffen.
"Schnappen" Sie Ihre Sprösslinge und fahren Sie mit ihnen auf die
Berge. Die sauerstoffreiche Luft, vor allem aber das Entfliehen aus der
Nebelzone sind zwei wichtige Heilfaktoren.
Teemischung: Eibisch und Fenchel zu
gleichen Teilen mischen und eine gehäuften Teelöffel davon in kaltem Wasser
ansetzen. Langsam erwärmen und mit Honig süßen. Zwei bis drei Tassen pro Tag
trinken.
Befeuchten Sie Ihre Luft. Es
reicht schon, sich unter die heiße, dampfende Dusche zu stellen, oder mit heißem
Wasser zu inhalieren.
Gurgeln Sie mit warmem
Salzwasser.
Machen Sie Zwiebelumschläge auf dem Brustkorb.
Wenn Hände und Füße eiskalt sind
Taube Hände oder Füße,
unangenehmes Kribbeln in Fingern und Waden, Atemnot und nächtliche Wadenkrämpfe
sind Anzeichen für Durchblutungsstörungen. Unsere ungesunde Lebensweise bringt
es mit sich, dass Durchblutungsstörungen zu den Zivilisationskrankheiten gehören.
Schuhwerk, das die Füße einengt, ebenso enge Hosen und falsches Belasten des Körpers
sind neben Bewegungsarmut die Auslöser für solche Störungen. Wenn Sie zudem
noch ausgiebig fettreiche Kost zu sich nehmen und auch auf das geliebte "Zigaretterl"
zu einer Tasse Kaffee nicht verzichten wollen, leisten Ihre Arterien
Schwerstarbeit. Durchblutungsstörungen sind nämlich nichts anderes, als
Arterienverkalkung. D. h. Kalk und Fett lagern sich in den Adern ab, die dadurch
immer enger werden. Das Blut kann die Muskeln nicht ausreichend versorgen, was
sich besonders in Wadenkrämpfen bemerkbar machen kann. Durchblutungsstörungen
sind Vorboten des Herzinfarktes.
Teemischung: Ein Teelöffel Wacholder
mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise trinken.
Würzen Sie Ihre Speisen
mit Rosmarin und Knoblauch.
Bewegen Sie sich regelmäßig - am
besten im Freien.
Verzichten Sie auf fette Nahrung.
Nicht rauchen!
Bauen Sie Ihr Übergewicht
ab.
Wassertreten (abwechselnd heiß,
kalt).
Ein lästiges Übel
Durchfall ist ein
harmloses, wenn auch lästiges Übel. .Meist wird er durch eine Virusinfektion
übertragen und geht dann mit Fieber und Erbrechen einher. Ist der Darm vom
Virus befallen, nimmt er überschüssige Flüssigkeit auf, und der Stuhl wird wässrig.
Meist verschwindet Durchfall so schnell, wie er gekommen ist. Deshalb findet man
die Ursache nicht gleich heraus. Soviel sei aber gesagt: Wenn Ihre Familie nach
und nach mit einigen Zeitunterschieden an Durchfall erkrankt, können Sie
annehmen, dass es sich um einen Virus handelt. Ist der Durchfall hartnäckiger
und tritt bei allen Familienmitgliedern gleichzeitig auf, ist es ratsam, einen
behandelnden Arzt hinzuzuziehen. Während Durchfall bei Erwachsenen ungefährlich
ist, kann es bei Kindern und älteren Menschen zu Komplikationen kommen. Vor
allem die Gefahr einer Austrocknung ist nicht zu unterschätzen. Deshalb bei
Durchfall beachten:: Viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
Teemischung:
Zwei Teile Kamille mit
einem Teil Leinkraut mischen. Mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und mit
Honig gesüßt über den Tag verteilt trinken.
Bei Kindern hat sich Weizenkeimöl
bestens bewährt.
Haferschleim tut jedem Darm gut.
Trinken Sie ausreichend kalte,
aber nicht eiskalte Getränke.
Wunden Babypopo können
Sie mit Eichenrindentee heilen.
Vermeiden Sie Stress.
Wenn's juckt und brennt
Hautleiden werden meist
vererbt. Ob es sich um die schmerzhafte Schuppenflechte oder um Gürtelrose
handelt ‑ Ekzeme sind schmerzhaft und hinterlassen oft unansehnliche
Wunden. Ekzeme sind vielfältig und müssen unbedingt vom Arzt diagnostiziert
und behandelt werden. Nach Absprache mit dem Arzt kann die Naturmedizin aber
einen wertvollen Beitrag leisten. Bei schrundiger Haut an Händen und Füßen,
etwa wie sie nach einer Schuppenflechte auftritt, hat sich reines Leinöl als
Abheilungsmittel bewährt. Sie sollten die betroffenen Stellen mehrmals täglich
mit Leinöl einreiben. Auch gegen Gürtelrose ist ein Kräutlein gewachsen:
Johanniskraut. Die entzündeten Hautstellen müssen mehrmals täglich mit
Johanniskrautöl (aus der Apotheke) betupft werden, um die Schmerzen zu lindern.
Auch Propolissalbe (ebenfalls aus der Apotheke) kann unterstützend zur
Abheilung von Ekzemen verwendet werden. Aber trotzdem: Arzt aufsuchen!
Teemischung: Je einen Teil Augentrost
und einen Teil Kamille mischen. Einen gehäuften Teelöffel davon mit heißem
Wasser aufbrühen, ziehen lassen und abseihen. Abkühlen und mit einem
Wattebausch d e betroffenen Hautstellen regelmäßig abtupfen.
Machen Sie eine Blutreinigungskur.
Überprüfen Sie Ihre
Eßgewohnheiten. Ekzeme können
oft allergische Reaktionen auf falsche Nahrung sein.,
Vermeiden
Sie Stress und
psychischen Druck!
Auf Flüssigkeitszufuhr achten
Nach einem zu üppigen Essen oder
einhergehend mit einem Darmvirus ist Erbrechen relativ häufig. Wenn Sie sich
den Magen verdorben haben, so versuchen Sie zwei bis drei Tage lang
"auszuhungern". Gönnen Sie Ihren Verdauungsorganen Ruhe und nehmen
Sie lediglich etwas Haferschleim zu sich. Wenn Sie anschließend langsam wieder
Ihre Nahrungsmittel Aufnahme zu steigern beginnen, wird Ihr Magen Ihnen den
Fehltritt schnell verzeihen. Wird das Erbrechen aber durch einen Virus
herbeigerufen, so ist es ein schwacher Trost, daß dieser meist schon nach
kurzer Zeit verschwindet. Schonkost ist ratsam. Die Menschwerdung ist ein Wunder
der Natur und die Hormone der Mutter fahren "Achterbahn". Meist
morgendliche Übelkeit sehen Sie daher als positives Zeichen, daß in Ihnen
neues Leben keimen kann. Meist verschwinden diese Beschwerden mit Anfang des
vierten Monats. Leichte, vitaminreiche Nahrung ist ratsam.
Teemischung: Einen Teelöffel
Dillkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise
1 trinken.
Baldrian beruhigt nicht nur die Nerven,
sondern auch den Magen.
Essen und trinken Sie nicht gleichzeitig. Sie überladen so nicht Ihren
Magen.
Trinken Sie viel,
um eine Dehydrierung des Körpers zu vermeiden.
Gehen Sie an die frische
Luft
- Sauerstoff regt den Kreislauf wieder an.
Wenn die Nase rinnt
Erkältungen haben die
unangenehme Eigenschaft, meist im Herbst oder im Frühjahr aufzutreten. Sie
resultieren oft aus unzureichender Bekleidung, zu dünnem Schuhwerk, oder
daraus, dass sich in beheizten Räumen Viren schneller verbreiten können. Diese
Viren durchlöchern dann unsere Zellmembranen und können so in unsere Zellen
eindringen. Tausende von neuen Viruspartikeln werden so produziert. Für den Körper
ist dies ein Alarmzeichen und er rüstet sich zur Abwehr. Die Körpertemperatur
steigt, wodurch die Immunreaktion angeregt wird. Schnupfen, Husten und tränende
Augen können mit einigen Hausmitteln leicht bekämpft werden. Trotzdem: Erkältungen
sind zwar kein Grund zur Panik - sollen aber auch nicht ignoriert werden.
Nehmen Sie die Warnsignale Ihres Körpers ernst und auch die Wetterlage. Warme
Socken sind zwar nicht unbedingt attraktiv, aber Sie sichern sich eine schnelle
Genesung. Und am besten: Ab ins Bett.
Teemischung: Eibisch und Fenchel zu
gleichen Teilen mischen. Einen Teelöffel davon in kaltem Wasser ansetzen und
langsam erwärmen. Schluckweise zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.
Inhalieren Sie. Verstopfte Nasen werden
mit Minzöl wieder frei. Vorsicht. Sparsam umgehen!
Nehmen Sie ein Vollbad,
dem sie einige Tropfen Melissenöl beifügen. Nach dem heißen Bad ab ins Bett!
Kochen Sie sich ein stärkendes
Hühnersüppchen.
Wenn Körper und Seele streiken
Wie oft hört man den
Ausspruch: "Ich bin sooo müde Meist kommt er von Menschen, die sich zuviel
zumuten. Viel zu tun" hat jeder von uns, und es ergeben sich auch im Laufe
eines Lebens Situationen, in denen man nur Vorwärtsdenken kann und wirklich bis
zur Erschöpfung arbeitet. Das allerdings sind Ausnahmesituationen. Künstlich
erzeugter Stress wie permanent die Wohnung zu putzen, gleichzeitig zu
organisieren und zu kochen, oder aber - das vielzitierte Managersyndrom - gleichzeitig Familie und Beruf perfekt unter einen Hut bringen zu wollen, ist
unnotwendig. Gehen Sie in sich, lassen Sie auch andere Arbeiten übernehmen und
versuchen Sie nicht permanent perfekt zu sein. "Erschöpft sein"
bedeutet ausgebrannt zu sein. Der Körper kann mit Kreislaufstörungen, Schlafstörungen
oder, wenn es ganz schlimm ist, mit einem Nervenzusammenbruch reagieren. Lassen
Sie eines nicht gelten: "Ich habe keine Zeit, ich muss...
Teemischung: Einen Teelöffel
Melissenkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Zehn Minuten ziehen
lassen. Einige Tropfen Baldrian sowie den Saft einer ausgepressten Zitrone beifügen.
Noch sehr warm mit etwas Honig süßen.
Probieren Sie ein Schlafkissen,
das mit Hopfen und Lavendel gefüllt ist.
Machen Sie mehrere
kleine Pausen, in denen Sie die Augen schließen und einfach an nichts
denken.
Der "Bügelberg"
läuft Ihnen nicht davon ...
Kühlen Kopf bewahren
Sie wachen schweißnass
mitten in der Nacht auf. Ihr Kopf dröhnt und Sie fühlen sich, als wäre
"ein Traktor über Sie gefahren". Schüttelfrost und Hitzewallungen
wechseln sich ab, das Fieberthermometer steigt auf 38,5' C. Denken Sie immer
daran, Fieber ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom für eine andere
Ursache. Entweder stehen Sie am Beginn einer Grippe, oder Sie haben eine
allergische Reaktion, können aber schlicht und einfach "nur" überarbeitet
sein. Von Fieber spricht man immer dann, wenn die Körpertemperatur mehr als
37,8 ' C beträgt. Kleinkinder fiebern generell sehr schnell und auch sehr hoch.
Greifen Sie nicht sofort zu Medikamenten, denn Fieber dient dem Körper dazu, um
Abwehrstoffe zu bilden Zu lange
sollten Sie allerdings nicht zuwarten. Wenn der Körper nicht nach ein, zwei
Tagen seine Temperatur "drosselt", ist ärztlicher Rat notwendig. Bis
dahin bleiben Sie geduldig nach dem Motto: "Abwarten und Tee trinken".
Teemischung: Bereiten Sie einen
Thymiantee aus zwei Teelöffeln Thymian, die Sie mit einer großen Tasse Wasser
überbrühen. Ziehen lassen und mehrmals täglich, mit Honig gesüßt, in
kleinen Schlucken trinken. Für Erwachsene:
Ein Schuss Schligovitz ist Medizin!
Nicht zu warm zudecken, auch
wenn Sie Schüttelfrost haben. Unter der Bettdecke staut sich die Hitze, und Sie
fühlen sich noch unwohler.
Viel trinken.
Nicht zum Essen zwingen.
Nägel sind Gesundheitsbarometer
Nägel bestehen aus
Keratin (Hornhaut), aus dem selben Protein, das in den Haaren enthalten ist. Wir
haben uns schon so an unsere Nägel gewöhnt, dass wir ihnen viel zu wenig
Bedeutung beimessen und sie auch nicht hegen und pflegen. Dabei kann man an Nägeln
Stimmungen, seelische Zustände und sogar Krankheiten erkennen. So gelten
blasse, leicht bläuliche Nägel auf eine mögliche Anämie hin, während Löcher
in den Nägeln auf Schuppenflechte hinweisen können. Die häufigsten Klagen
sind: Brüchige Nägel oder zu weiche Nägel. Die Lösung für diese Probleme
ist einfach. Behandeln Sie Ihre trockenen Nägel wie trockene Haut. Verwenden
Sie Feuchtigkeitscreme und vermeiden Sie den Umgang mit scharfen
Reinigungsmitteln. Auch zu häufiger Gebrauch von Nagellackentferner lässt Nägel
splittern. Wenn Sie weiche Nägel haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie sie
immer ordentlich abtrocknen und überhaupt Trockenhalten.
Teemischung: Bei entzündeten Nägeln
empfiehlt es sich, die betroffenen Stellen regelmäßig mit Kamillentee zu
betupfen.
Tragen Sie bei nassen
Arbeiten Handschuhe.
Schneiden Sie die Nägel
so kurz wie möglich, denn die Gefahr, sich zu verletzen, verringert sich.
Ernähren Sie sich vitamin- und ballaststoffreich. Viel frischer Salat und Vollkorn.
Ziehen oder reißen Sie nicht an der Haut rund um die Nägel. Infektionen sind die Folge.
Wenn einem die Galle "hochkommt"
Beinahe jeder vierte
Mensch leidet an Gallenstörungen, wobei Frauen häufiger davon betroffen sind
als Männer. Mögliche Symptome: Blähungen, Völlegefühl im Oberbauch, Wechsel
von Durchfall und Verstopfung. Ganz schlimm wird's dann, wenn sich die Schmerzen
bis unter das rechte Schulterblatt ziehen. Der Volksmund beschreibt so schön,
was in den meisten Fällen die Betroffenen erzählen: "Mir kommt die Galle
hoch!" Frauen neigen dazu, im wahrsten Sinn des Wortes alles in sich
"hineinzufressen" und steuern zudem mit permanentem Stress und "Überfordertsein"
noch ein Quäntchen bei. Der Gallenfluss ist aber wichtig für unser psychisches
Wohlbefinden. Depressive Phasen gehen meist mit gestörtem Gallenfluss einher.
Hyperaktive und ruhelose Menschen weisen meist eine zu dünnflüssige Galle auf.
Vermeiden Sie fettes Essen, gönnen Sie sich einen Rohkosttag pro Woche. Vor
allem aber: Suchen Sie unbedingt den Arzt auf. Gallensteine sind gefährlich!
Teemischung: Mischen Sie Rosmarin und
Tausendguldenkraut zu gleichen Teilen und überbrühen Sie einen Teelöffel
davon mit heißem Wasser. Trinken Sie ein bis zwei Tassen davon. Ungesüßt!
Meiden Sie Alkohol und Koffein. Sie
belasten die Leber, was sich wiederum auf den Gallenfluss auswirkt.
Gallenbeschwerden haben
oft einen psychosomatischen Hintergrund. Denken
Sie nach, wo es "drückt".
Täglich Rettichsaft trinken.
Schmerzende Gelenke sind eine Qual
Das klassische
Gicht‑Symptom ist ein Schmerz im Gelenk am Ende des großen Zehs. Gicht
kann aber auch jedes andere Gelenk befallen. Ein schwerer Gichtanfall ist daran
zu erkennen, dass er sogar mit Fieber und Schüttelfrost einhergehen kann, wobei
die Gelenke stark geschwollen sind. Gicht tritt meist akut auf. Die Schmerzen
sind dabei ähnlich der einer Verstauchung. Mehrere Faktoren können zu dieser
Krankheit führen. Die Hauptursache ist aber ein stark erhöhter Harnsäurespiegel
im Blut. Dadurch bilden sich Kristalle, die sich in einem Gelenk ablagern und
Arthritis verursachen. Auch hoher Blutdruck und Übergewicht sind Auslöser für
Gichtattacken.. Die wenigsten wissen, dass an Gicht überwiegend Männer leiden.
Frauen können die Harnsäure besser durch ihre Nieren ausscheiden. Unbekannt
ist auch, dass ständiges "zu wenig trinken" Gicht auslösen kann.
Trinken Sie immer genug, damit Ihr Organismus nicht vertrocknet.
Teemischung: Je einen Teil Hagebutten
und Holunder mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen.
Mit Akazienblütenhonig süßen und über den Tag verteilt zwei bis drei Tassen
trinken.
Gutschmeckende
Diätmittel bei Gicht sind
Spargel, Sellerie, Tomaten und - wenn vorhanden - Zwetschken.
Halten Sie das Gelenk
so ruhig als möglich.
Halten Sie Ihr Idealgewicht.
Tragen Sie gute
Schuhe.
"Niemals Haare lassen"
Die Mähne oder
Haarpracht ist für die meisten ein Zeichen von Vitalität. Nur zu oft kann es
geschehen, dass Krankheiten oder Stresssituationen kräftig an der Haarpracht
"nagen". Haarausfall ist die unglückselige Folge. In den meisten Fällen
ist der Verlust des Kopfschmuckes zeitlich begrenzt. Sobald sich der Stress
legt, normalisiert sich auch wieder die Aktivität der Kopfhaut. In seltenen Fällen
hat der Haarausfall organische Gründe, die der Arzt diagnostizieren muss. Wenn
Sie aber Stress haben oder sich sehr unausgewogen ernähren, zu wenig Schlaf
bekommen und von Problemen gepeinigt werden, kann man dem Haarausfall gezielt
entgegenwirken. Gegen die Glatzenbildung, die erblich bedingt ist, ist aber kein
Kraut gewachsen und es liegt in den Händen der Natur, wenn Sie schütteren
Haarwuchs haben. Überlegen Sie sich vielleicht Frisurenmodelle oder
Alternativen, mit denen Sie mehr Fülle vortäuschen können.
Teemischung: Mit dem Absud einer
Kalmuswurzel regelmäßig die Kopfhaut
behandeln. Der Haarboden wird gefestigt.
Ernähren Sie sich ausgewogen. Zu wenig
Eisen oder Proteine bewirken Haarverlust.
Waschen Sie Ihre Haare
mit Bier und Ei.
Meiden Sie Crash-Diäten.
Stress abbauen!
Beanspruchen Sie Ihr Haar nicht übermäßig
durch Chemikalien oder diverse Haartechniken.
Trockene Luft verstärkt das Übel
Halsschmerzen sind immer
ärgerlich. Ob harmlos oder als Symptom für eine ernste Krankheit -Druck und
Kratzen im Hals macht unglücklich. Wenn Ihre Halsschmerzen länger als zwei bis
drei Tage anhalten, sollten Sie überlegen, ob nicht wirklich eine Grippe und
dergleichen im Anmarsch sind. Beugen Sie vor und konsultieren Sie fachlichen
Rat. Halsschmerzen können aber auch das Ergebnis von zu trockener Raumluft und
permanentem Sprechen sein. Schonen Sie daher, wann immer möglich, Ihre Stimme
und achten Sie darauf, im Winter Wasserverdunster an die Heizkörper zu hängen.
So sehr Halsschmerzen als "Wehwehchen" hingestellt werden, so sehr ist
auch darauf zu achten, dass aus diesem Wehwehchen" keine Entzündung,
sprich Angina, wird. Diese Schmerzen haben die Eigenschaft zu
"wandern". Eiterherde im Hals breiten sich schnell aus und sind dann
gefährlich für den gesamten Organismus. Nicht übersehen: Das Herz leidet
schnell!
Teemischung: Mischen Sie Fenchel und
Lungenkraut und bereiten Sie daraus einen Tee im Verhältnis einen Teelöffel
auf eine Tasse Wasser. Mit Honig süßen.
Erhitzen Sie frisch gepressten,
naturreinen Apfelsaft und geben Sie
etwas Honig dazu.
Schneiden Sie Zwiebel
in Ringe, die Sie kurz anrösten. Auf ein Tuch geben und einen Halswickel
machen.
Gurgeln Sie mit warmem Halswasser. Ein
halber Teelöffel Salz auf eine Tasse Wasser hilft.
... sind kein Tabuthema
Geschwollene, gedehnte
Venen im Inneren des Anus, so könnten Hämorrhoiden charakterisiert werden. Man
unterscheidet dabei zwischen äußeren und inneren Hämorrhoiden. Gleichgültig
in welcher Form sie auftreten: Sie brennen, schmerzen, jucken und bluten auch
sehr oft. Vor allem Übergewichtige Menschen, die ein schwaches Bindegewebe
haben, sind von diesem Leiden befallen. Wenn sie zudem noch vorwiegend sitzen
und unter einem schlechten Stuhlgang - also Verstopfung - leiden, sind Hämorrhoiden
nahezu unausweichlich. Das wichtigste Kriterium, Linderung zu schaffen, ist, für
einen regelmäßigen Stuhlgang zu sorgen. Greifen Sie nicht gleich zu Abführmitteln,
sondern verspeisen Sie Zwetschken oder Dörrpflaumen. Verbannen Sie alle
"sinnlosen" Speisen und Nahrungsmittel aus der Küche.
Ballaststoffreiche Kost ist angesagt! Faserreiche Nahrung hat den Vorteil,
Wasser aufzusaugen und die Speisen so schnell aus dem Körper zu transportieren.
Teemischung: Bereiten Sie einen
Eichenrindentee und betupfen Sie damit regelmäßig die wunden Stellen.
Eichenrindentee wirkt zusammenziehend, kleine Einrisse verheilen rasch.
Langes Stehen oder langes Sitzen ist schlecht.
Sorgen Sie für ausreichend
Bewegung.
Bauen Sie überflüssige Kilos ab! Jedes Dekagramm zuviel ist eine Belastung für die strapazierten Venen.
Verhalten Sie nicht Ihre Notdurft!
Damit das Herz nicht ins "Stolpern" kommt
Romantisch ausgedrückt
bedeutet Herzklopfen, dass man sich verliebt hat. Medizinisch haben dieselben
Anzeichen andere Ursachen. Normal und bekannt ist, dass das Herz dann schneller
schlägt, wenn man sich körperlich anstrengt oder aufregt. In solchen Momenten
benötigt der Körper mehr Sauerstoff, weshalb das Herz stärker arbeiten muss.
Trotzdem ist der Rhythmus regelmäßig. Ein leichtes Flattern in Hals und Brust,
auf das ein lautes Klopfen folgt, ist ein unangenehmes Gefühl, aber nahezu
jeder Mensch hat solch einen zu frühen Herzschlag schon gehabt. Normalerweise
sind solche "Herzstolpler" nicht gefährlich. Trotzdem sollten Sie überlegen,
ein EKG zu machen um die genauen Ursachen zu erforschen. Wenn Sie allerdings
sehr lange unter solchen Herzrhythmusstörungen leiden und sie unbehandelt
lassen, können Sie "organisch" werden. Stress und Hektik sind überdies
Verstärker. Belasten Sie Ihr Herz nicht mit "Kleinkram". Sie leben
ruhiger ...
Teemischung: Melissentee schafft
sofortige Linderung und bringt Ruhe. (1 Teelöffel für eine Tasse Wasser)
Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein. Dieses Anregungsmittel, das in Kaffee, Tee, Cola und Schokolade
vorkommt, kann "aufputschen".
Nikotin schädigt nicht
nur die Lunge, sondern beschleunigt auch das Herz. Stellen Sie das Rauchen ein!
Entspannen Sie sich. Angst
ist ein schlechter Begleiter und einer der häufigsten Gründe für Herzklopfen.
Gräser und Pollen rühren zu Tränen
Heuschnupfen kommt meist
in den Sommermonaten vor. Die Anzeichen sind eine triefende Nase, rot tränende
Augen, die zumeist verquollen sind, und permanentes Niesen. Spätestens dann
sollten Sie daran denken, einen Allergietest zu machen. Heuschnupfen kann, wie
der Name schon sagt, durch Heu, frisch gemähtes Gras oder Pollen entstehen.
Wenn zudem noch Atemnot hinzukommt, wird ein milder Frühlingstag zum
Dauerstress für den Organismus. Testen Sie aus, worauf Sie mit Schnupfen und tränenden
Augen reagieren. Diese Stätten sollten Sie in Zukunft meiden. Bei juckenden
Augen hilft es schon, sie mit kühlem und klarem Wasser zu spülen. Nicht unnötig
reiben, sie entzünden sich immer mehr. Auch ein warmer Waschlappen, der über
die Nase gelegt wird, bringt Erleichterung. Nutzen Sie die Zeit und entspannen
Sie sich dabei. Sobald Sie aus dem Freien ins Wohnungsinnere kommen, Hände
waschen und eventuell Kleidung wechseln.
Teemischung: Mischen Sie Lindenblüten
mit Hagebutten und brühen Sie das Gemisch mit heißem Wasser auf. Schluckweise
zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.
Verwöhnen Sie Ihre Augen
mit lauwarmen Augentrost-Umschlägen.
Tragen Sie eine Sonnenbrille.
Sie schützt vor herumfliegenden Allergenen.
Halten Sie die Fenster
geschlossen und sperren so Pollen aus.
Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.
Falsches Liegen verspannt die Muskeln
Es geht rasch und meist
über Nacht. Sie wollen in der Früh voll Elan aus dem Bett springen, werden
jedoch von einem stechenden Schmerz daran gehindert. Es gibt keine Chance, sich
gerade aufzurichten und jede Bewegung wird zur Qual: Sie haben eine Hexenschuss!
Diese Art von Muskelrheumatismus tritt meist im Lendenbereich auf. Diese
schmerzhafte Entzündung der Ischiasnerven ist auch häufig eine Vorstufe zu
echtem Ischias. Trachten Sie danach, das Gewebe intensiv zur Durchblutung
anzuregen, und massieren und "streicheln" Sie dafür geeignete Salben
und Tinkturen ein. Sie können auch Mittel verwenden, die für Ischias, Rheuma
und Gicht geeignet sind.
Versuchen Sie, damit es
gar nicht zum schmerzhaften Hexenschuss kommt, Ihren Rücken zu stärken, Das
bedeutet, Sie sollten sich Unterlagen über Rückengymnastik besorgen und diese
regelmäßig durchführen. Etwas erreichen Sie damit sicher: Schmerzfreiheit!
Umschlag: Holunderbeeren zerquetschen. Den
Brei auf ein Baumwolltuch streichen und damit die schmerzenden Stellen belegen.
Umschlag öfters wechseln.
Kräftigen Sie Ihre Rückenmuskulatur Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln
Sie die Beine leicht an. Die Füße etwa in Schulterbreite auf den Boden
stellen. Nun langsam die Hüfte anheben, sodass die Wirbelsäule Stück für Stück
vom Boden abgehoben wird. Gleichzeitig noch Bauch- und Gesäßmuskulatur
anspannen.
Hustenreiz raubt den Schlaf
Im günstigsten Fall
signalisiert ein starker Husten das Herannahen einer Infektion. Es gibt aber
auch Menschen, die permanent hüsteln bzw. unter chronischer Bronchitis leiden.
Zumeist werden sie durch den zähsitzenden Schleim in den Bronchien am Abhusten
gehindert. Atemnot während der Nacht ist angsterregend und verwehrt gesunden
Schlaf. Hüsteln oder Husten kann aber auch dafür ein Anzeichen sein, dass
irgend etwas in unmittelbarer Nähe nicht "vertragen" wird. So kann
z.B. eine Allergie gegen Hausstaubmilben starken Hustenreiz auslösen, wie
ebenso die Benützung eines Daunenpolsters. Versuchen Sie daher, wenn Sie eine
Verkühlung tatsächlich ausschließen können, zu lokalisieren, wann immer
genau Sie husten. Starke Raucher laborieren ebenso oft an einem Hüsteln, wobei
Ihnen dieses nicht mehr auffällt. Werden Sie Nichtraucher! Trockene
Heizungsluft im Winter ist ebenfalls für eine Reizung der Schleimhäute des
Halses verantwortlich!
Teemischung: Zwei Teile Isländisches
Moos mit je einem Teil Malve und Huflattich mischen. Mit kaltem Wasser ansetzen
und langsam erhitzen. Zwei bis drei Tassen am Tag mit Honig gesüßt trinken.
Ein Bad, dem Sie frische Fichtennadeln
beigeben, wirkt Wunder!
Mischen Sie Honig mit der gleichen Menge Rettich. Die Mischung beruhigt Hustenreiz sofort.
Für feuchtes Raumklima sorgen.
Wasserdampf inhalieren.
Wo
drückt der Schuh?
Der menschliche Fuß ist
ein "technisches" Wunderwerk, das eine Menge aushält. Der Fuß ist
der meistbenutzte und am meisten misshandelte Teil des Körpers. Überlegen Sie
einmal: Sie legen im Leben durchschnittlich 185.000 km zurück. Das entspricht
etwa einer viermaligen Erdumrundung. Zusätzlich zu den Strapazen des Gehens
tragen Ihre Füße das gesamte Körpergewicht und noch allerlei Gegenstände,
die Sie mit sich herumschleppen. Wenn dann noch die geplagten Füße in zu enges
Schuhwerk gedrückt werden, müssen sie sich wehren. Sie "produzieren"
ein Hühnerauge! Hühneraugen sind nichts anderes als verhornte Hautstellen, die
sich deshalb bilden, um das empfindliche Fußgewebe vor ständigem Druck zu schützen.
Harte Hühneraugen bilden sich meist auf der Oberfläche der Zehen oder auf der
Seite des kleinen Zehs. Wenn Ihr Fußleiden sehr schmerzt, sollten Sie einen Fußpfleger
aufsuchen und enges Schuhwerk sofort verbannen!
Teemischung: Laden Sie Ihre Füße zum
Tee ein. Stecken Sie sie in gut verdünnten Kamillentee und baden Sie sie zehn
Minuten darin.
Schweißfüße oder
zuviel Feuchtigkeit im Schuh durch Plastik
statt Leder, begünstigen Hühneraugen. Bequeme Lederschuhe kaufen.
Ein wenig Maisstärke
oder Babypuder zwischen die Zehen geben.
Schuhe am Ende des Tages kaufen. Die Füße sind dann angeschwollen, Sie kaufen größere Schuhe.