Was ist zu tun bei kleineren Weh-Wehchen:

Appetitlosigkeit Augenleiden Ausschläge Akne
Bauchschmerzen Blähungen Blasenleiden Blutdruck
Blutergüsse Blutreinigung Bronchitis Durchblutung
Durchfall Ekzeme Erbrechen Erkältung
Erschöpfung Fieber Fingernägel Gallenleiden
Gicht Haare Halsschmerzen Hämorrhoiden
Herzbeschwerden Heuschnupfen Hexenschuss Hühneraugen
Husten Insektenstiche Kopfschmerzen Krampfadern
Kreislauf Leberleiden Lungenleiden Magenkrämpfe
Menstruation Mundgeruch Nasenbluten Nervosität
Nierenleiden Ohrenschmerzen Pubertät Rheuma
Schlaflosigkeit Schluckauf Schnittwunden Schürfwunden
Schweißfüße Seitenstechen Sodbrennen Sommersprossen
Sonnenbrand Trunkenheit Verbrennungen Verfärbte Zähne
Verstopfung Warzen Wechseljahre Zahnfleischbluten
Zahnschmerzen Zungenbläschen

 

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Appetitlosigkeit

Wenn die Lust am Essen vergeht.

Stress, Überanstrengung und eine Zeit bzw. Lust regelmäßig zu Essen sind Beschwerden, die auch Zivilisationskrankheiten genannt werden könnten. Typische Anzeichen für Appetitmangel, von dem fast 70 Prozent aller Kinder betroffen sind, sind Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen. Wer von heute auf morgen keinen Hunger mehr hat, sich gar vor bestimmten Nahrungsmitteln ekelt, sollte daran denken, dass ein seelischer Konflikt entweder die Lust am Essen nimmt, oder auch eine Störung im Dauungstrakt vorliegen könnte. Ein weiterer, immer mehr verbreiterter Grund Nahrung abzulehnen, ist der Schönheits-­ bzw. Schlankheitswahn junger Mädchen, die nicht selten die Kontrolle über ihr Essverhalten verlieren und sehr schnell in die Magersucht abgleiten. Der erste positive Schritt für eine Nahrungsaufnahme heißt: Positiv Denken und von allen Speisen, nach denen Gelüste bestehen, probieren. Während des Essens Reizüberflutungen und Stress vermeiden!

Teemischung: Hirtentäschel, Hopfen, Schafgarbe, Kamille, Lavendel und Tausendguldenkraut mischen, Einen Teelöffel dieser Kräutermischung mit heißem Wasser überbrühen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Abseihen. Ein halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse in kleinen Schlucken trinken.

Stress und Reizüberflutung vermeiden!

Speisen herzhaft würzen, denn der Geruch regt bereits die Verdauungsdrüsen an. Ein paar Tropfen Wermut vor dem Essen regen den Appetit an.

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Augenleiden

Unsere Augen leisten Schwerstarbeit

Müde, überanstrengte Augen sind meist trocken und schmerzen. Es gibt verschiedene Gründe dafür. Zum Beispiel langes Arbeiten am Computer oder Verspannungen der Rückenmuskulatur und auch schlecht beleuchtete Wohnräume. Augengymnastik, bei der die angewärmten Hände auf die geschlossenen Augen gelegt werden, bringt hier kurzfristig Erleichterung. Versuchen Sie unter den Händen abwechselnd mit dem rechten und mit dem linken Auge zu blinzeln und die Augen, soweit es geht, dabei kräftig zusammenzukneifen. Eine andere Alternative wäre, dass Sie Ihre Augen ausruhen lassen sollten. Die Sehkraft ist uns so selbstverständlich, dass wir vergessen, dass unsere Augen täglich Schwerstarbeit leisten. Schließen Sie mehrmals am Tage Ihre Augen und verharren Sie einige Minuten in dieser Stellung.. Gut ist es auch, früh schlafen zu gehen und für richtiges Licht im Arbeits- und Wohnbereich zu sorgen. Neonlampen sollten unbedingt ausgetauscht werden.

Teemischung: Zwei Teile Augentrost, je ein Teil Fenchel und Ringelblume mischen. Einen gehäuften Teelöffel dieser Mischung mit zwei Tassen Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und die müden Augen darin baden.

Sorgen Sie für saubere Luft. Zigarettenrauch und zuwenig Sauerstoff lassen Augen brennen.

Indirektes Licht, d. h. Lampen, die nach oben scheinen, reizen Ihre Augen wie Licht, das direkt auf Sie leuchtet.

Öfters blinzeln

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Ausschläge

Erkennen Sie die Ursachen

Hautirritationen haben meist harmlose Ursachen, solange es sich nicht um eine tatsächliche Krankheit handelt. Zu wenig beachtet wird, dass z. B. neu gekaufte Kleidung imprägniert ist und, wenn Sie vor dem ersten Tragen nicht gewaschen wird, Hautausschläge verursachen kann. Hitze, Kälte, Fieber und Stress können ebenfalls zu Ausschlägen führen wie auch gewisse Früchte, z. B. Erdbeeren, einen Ausschlag hervorrufen können. Die einfachste Möglichkeit, zu erkennen, was die Ursache für das unangenehme und lästige Übel ist, wäre, genauestens seine Ernährungsgewohnheiten zu kontrollieren. Sehr leicht ist dann festzustellen, ob Sie auf Nüsse, Bohnen, Erdbeeren oder andere Nahrungsmittel allergisch sind. Aber auch synthetische Kleidung ist Auslöser für Juckreiz und Hautrötungen, ebenso wie diverse Waschlotionen oder Haarshampoos. Legen Sie mehr Augenmerk auf Ihr tägliches Leben. Das Motto lautet: Zurück zu natürlicher Lebensweise!

Teemischung: Kamille, Leinkraut und Wacholder zu gleichen Teilen mischen. Einen gehäuften Teelöffel der Mischung mit einer Tasse Wasser aufbrühen und fünf Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt zwei Tassen schluckweise trinken.

Die Hautstellen nicht aufkratzen! Geben Sie Ihrem Juckreiz nicht nach. Unreife (grüne) Wacholderbeeren zerstampfen und mit Schweineschmalz vermengen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen.

Tragen Sie natürliche Kleidung (Baumwolle).

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Akne

Hände weg von Pickeln!

Besonders Jugendliche während der Pubertät leiden oft an der nicht nur unschönen, sondern auch schmerzhaften Akne. Ein unausgewogener Hormonhaushalt ist dafür verantwortlich. Aber auch falsche Kosmetika und unnatürliche Eßgewohnheiten führen dazu, dass die Hautporen verstopfen. Das Schlimmste, was man bei Akne tun kann, ist, die Haut zu reizen. Kratzen, Reiben und Drücken verschlimmert die Entzündungen und sorgt außerdem dafür, dass sich die Bakterien weiter ausbreiten. Ein weiterer Irrtum ist es, mit alkoholhältigen Reinigungswassern die Hautporen auszuschwemmen. Solche Produkte beseitigen zwar kurzfristig Bakterien, setzen aber der ohnehin entzündeten Haut schwer zu. Unausgewogene Ernährungsgewohnheiten können eine Überfettung der Haut forcieren, aber es ist ein Ammenmärchen, dass Schokolade oder andere Lebensmittel Akne hervorrufen. Erschweren Sie sich daher das Leben nicht mit unnötiger Diätkost.

Teemischung: Zwei Teile Brennnessel, und je ein Teil Brunnenkresse und Schlehdorn mischen. Einen Teelöffel mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Mit Honig süßen und jeden Tag eine Tasse auf nüchternen Magen trinken.

Vermeiden Sie Stress!

Keine Frotteehandtücher verwenden. Wer sein Gesicht nach dem Waschen abrubbelt, verursacht neue Entzündungsherde. Benützen Sie ein weiches Baumwolltuch, mit dem Sie das Gesicht abtupfen.

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Bauchschmerzen

Zu oft aufs WC ?

Meist haben wir etwas Falsches gegessen und schon zwickt und zwackt es in unserem Bauch. Vor allem Kinder reagieren sensibel auf verdorbene Lebensmittel. Unser Bauch protestiert aber auch, wenn wir zu kalte Getränke zu uns nehmen, zu viel Essen oder die Nahrungsaufnahme unter Stress erfolgt. Haben Bauchschmerzen, die hie und da auftreten, meist die oben beschriebenen "harmlosen" Ursachen, so ist bei andauernden Beschwerden unbedingt der Arzt aufzusuchen. Auf jeden Fall gilt aber: schonende und leichte Kost. Und vermeiden Sie es, die Speisen aus Hast fast unzerkaut zu schlucken Essen Sie ganz bewusst und kauen Sie jeden Bissen 25mal, damit er gut eingespeichelt werden kann. Vorbeugend gegen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes ist aber sicher ein Fasttag pro Woche. Nehmen Sie nur Rohkost zu sich und trinken Sie - zur Blutreinigung und -verbesserung - ungesüßten Brennnesseltee. Auch Spaziergänge an der frischen Luft wirken Wunder!

Teemischung: Tausendguldenkraut, Wacholder und Schafgarbe zu gleichen Teilen mischen und einen gehäuften Teelöffel der Mischung mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Ungesüßt noch sehr warm schluckweise trinken.

Essen Sie langsam! Jeden Bissen gut einspeicheln und bewusst kauen.

Eine Wärmeflasche auf den Bauch erleichtert.

Massieren und streicheln Sie Ihren Bauch!

Lassen Sie die nächste Mahlzeit ausfallen.

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Blähungen

Bereiten Sie Winden ein Ende

Blähungen wurden lange Zeit nicht als Krankheit anerkannt, sind aber ein peinliches und ärgerliches Übel. Überlegen Sie sich einmal: Jeden Tag entweichen etwa 400 bis 2000 ml Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan aus dem After. In den meisten Fällen geschieht dies ohne dass man durch Geräusche oder Gerüche auf sich aufmerksam macht. Bei gewissen Menschen jedoch geschieht es, dass Speisen zu lange unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm gelangen und so ablagern. Die Bakterien im Dickdarm sind nicht wählerisch. Sie sind für den charakteristischen Geruch verantwortlich. Wenn Sie unter Blähungen leiden, wozu auch ein permanentes Völlegefühl im Magen gehört, ändern Sie Ihre Lebensgewohnheiten! Getränke mit viel Kohlensäure, bzw. zu viele Kohlenhydrate wie Zucker, weißes Mehl etc. lagern gerne im Dickdarm ab. Streichen Sie solche Dinge von Ihrem Speiseplan. Essen Sie ballaststoffreich.

Teemischung: Fenchel und Anis zu gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Zwei bis drei Tassen pro Tag.

Schränken Sie den Milchkonsum ein.

Milch kann zu Blähungen führen, da viele Menschen den Milchzucker nicht verdauen können.

Machen Sie nach dem Essen einen kleinen Spaziergang. Der Verdauungstrakt wird angeregt.

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Blasenleiden

Zu oft aufs WC?

Wenn Sie alle fünf Minuten aufs WC müssen, Ihren Harndrang kaum unterdrücken können und zudem ein leichtes Brennen verspüren, haben Sie sich mit Sicherheit Ihre Blase verkühlt. Ganz schlimm wird es, wenn auch noch Fieber hinzukommt. Wesentlich bei dieser Krankheit ist, dass sie vorwiegend Frauen betrifft. Die weibliche Harnröhre ist kürzer als die der Männer und kann zudem durch enge Hosen und Geschlechtsverkehr sich der Bakterien schwer erwehren. Vermeiden Sie aus falsch verstandenem Schönheitswahn zu dünnes Schuhwerk im Winter, setzen Sie sich nicht auf kalte Unterlagen und tragen Sie wärmende Unterwäsche. Im Handel gibt es schon bezaubernde Dessous, die gleichzeitig den Unterleib warm halten. Ein weit verbreitetes Übel ist auch, den Harndrang zu lange zu unterdrücken. Dies bewirkt wiederum, dass sich die Bakterien hemmungslos in der Blase vermehren können. Daher: Immer wenn Sie müssen, sollten Sie auch! 

Teemischung:

Eine Handvoll Gänseblümchen mit zwei Tassen heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser überbrühen und zwei bis drei Tassen davon täglich trinken.

Nehmen Sie ein Bad, dem Sie fünf Tropfen Thymianöl zusetzen.

Unterwäsche aus reiner Baumwolle ist ein Muss!

Trinken Sie möglichst viel Kräutertee!

Preiselbeersaft erhöht den Säuregehalt des Urins, die Bakterien werden im Wachstum eingebremst.

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Blutdruck

Schlaganfälle durch hohen Druck

Ob niedriger oder erhöhter Blutdruck, die Symptome wie Schwindelgefühl, Übelkeit und Kopfschmerzen ähneln sich sehr, sodass man nicht rasch auf den ersten Blick sagen kann, woran man leidet. Dabei ist erwiesen, dass niedriger Blutdruck durch regelmäßige Bewegung leichter in einen normalen Blutdruck zu verwandeln ist. Bei Bluthochdruck hingegen verhält es sich etwas komplizierter: Meist sind Medikamente notwendig, wenn der untere, also der diastolische Wert über 95 klettert. Übergewichtige und ältere Menschen und auch Personen, bei denen Bluthochdruck quasi ein Familienerbstück ist, sollten tatsächlich ihren Lebenswandel ändern. Wenn Sie nur kurze Zeit an Hochdruck leiden, so beeinträchtigt das nicht immer Ihre Hirnarterien. Konstant überhöhter Druck kann aber Blutgerinnsel im Hirn auslösen. Die häufigste Todesursache ist daher der Schlaganfall. Halten Sie sich fit, meiden Sie Stress und achten Sie auf Ihr Gewicht!

Teemischung: Einen Teelöffel Schafgarbe auf eineinhalb Tassen heißes Wasser rechnen. Ungesüßt zwei bis dreimal pro Tag eine Tasse trinken, wirkt auf den Blutdruck, ob hoch oder niedrig, regulierend.

Essen Sie viel Knoblauch!

Bewegen Sie sich. Auch tägliches Stiegensteigen hilft schon!

Essen Sie wenig gesalzene Speisen. Salz bindet Wasser im Körper und regt dadurch den Blutdruck an.

Gehen Sie zum Arzt!  

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Blutergüsse

Wenn's blau und gelb wird ...

Blutergüsse sind immer die untrüglichen Zeichen dafür, dass es wieder einmal eine Ecke gab, die man übersehen hat. Sie entstehen, wenn Blutgefässe beschädigt werden und Blut so ungehindert in das umgebende Gewebe versickern kann. Abgesehen von dem recht unhübschen Aussehen - zuerst blau, dann violett bis ins gelbliche - sind Blutergüsse auch mit unangenehmen Schmerzen verbunden. Nach etwa vierzehn Tagen heilt so ein Fleck ab. Verantwortlich dafür sind die weißen Blutkörperchen. Ihr Körper sorgt innerlich für Heilung, Sie können jedoch äußerlich Maßnahmen ergreifen, um die Verfärbung zu reduzieren und um möglichst schnell die Schmerzen zu beseitigen. Eine Möglichkeit dazu wäre Kanten und Ecken mit entsprechenden Vorrichtungen zu "entschärfen". Kaltes Wasser wirkt ebenfalls schmerzlindernd und, je eher man einen kalten Eisbeutel auf die Stelle legt, desto geringer ist das "Farbenspiel".

Umschlag: Ringelblumensalbe regelmäßig auftragen oder einen Umschlag mit Johanniskraut machen.

Legen Sie Eis auf. Zehn bis fünfzehn Minuten sollen die Eiswürfel einziehen. Nie direkt auf die Haut auflegen, sondern in ein Baumwolltuch einschlagen.

Schonen Sie sich. Die betroffene Stelle möglichst nicht beanspruchen.

Hochlegen der Glieder hilft. Die Schwerkraft bewirkt, dass weniger Blut zur betroffenen Stelle gelangt.

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Blutreinigung

Innerlich und äußerlich verändern

Von "schmutzigem" Blut redet man nicht gerne, es ist auch im wahrsten Sinn des Wortes nicht vorhanden. Blutreinigung hingegen wird bevorzugt bei Diäten ein Thema, nämlich dann, wenn man den Körper von Schlacken und Giftstoffen befreien will. Dies hat zur Folge, dass sich die äußere Silhouette entsprechend verändert und auch innerlich ein Reinigungsprozess vor sich geht. Man fühlt sich wieder attraktiv und dynamisch. Wenn Sie nicht unter Übergewicht leiden oder auf die Schnelle ein paar Kilos loswerden wollen, so empfiehlt sich eine Blutreinigungskur im Frühjahr. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Ihr Vitaminreservoir erschöpft, und die nur spärlichen Sonnenstrahlen können nicht mehr die notwendige Energie liefern, die Sie für aktives Handeln und Schaffen brauchen. Spezielle Tees und Teemischungen werden angeboten, wobei jede gleich gut zu bewerten ist. Trinken Sie sich fit, entgiften Sie Ihren Körper und reinigen Sie Ihr Blut!

Teemischung: Brennessel hat sich zum Entschlacken und Entgiften bewährt. Für einen Liter Tee eine Handvoll Brennesselblätter.

Machen Sie eine Apfelkur: Eineinhalb Kilogramm Obst über den Tag verteilt zu sich nehmen und viel Kräutertee trinken. Achten Sie darauf, dass die Äpfel "zimmerwarm" genossen werden.

Schwitzen Sie! Ob in der Sauna oder im Dampfbad.

Nehmen Sie ein Vollbad, dem Sie Holundertee (600 ml) zusetzen.

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Bronchitis

... sollte man ernstnehmen

Hüsteln oder Husten, wenn er sich nicht vertreiben lässt, kann leicht in Bronchitis umschlagen. Meist schmerzt der Brustkorb sehr stark und Sie husten jede Menge Schleim aus. Verantwortlich dafür sind bakterielle Infektionen und/ oder Viren. Vielfach unbekannt ist, dass Bronchitis kaum ansteckend ist. Feuchte Luft wie generell ausreichend Flüssigkeitszufuhr erleichtern Ihnen den täglichen "Hustenkrampf". Bronchitis ist meist nicht so schlimm, wie es sich anhört, sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Trotzdem sind die Symptome beunruhigend, denn wer fühlt sich schon "nur leicht krank", wenn das Brustbein brennt und sogar manchmal blutiger Schleim ausgehustet wird? Besonders unsere Kleinen sind von dieser Krankheit öfters betroffen. "Schnappen" Sie Ihre Sprösslinge und fahren Sie mit ihnen auf die Berge. Die sauerstoffreiche Luft, vor allem aber das Entfliehen aus der Nebelzone sind zwei wichtige Heilfaktoren.

Teemischung: Eibisch und Fenchel zu gleichen Teilen mischen und eine gehäuften Teelöffel davon in kaltem Wasser ansetzen. Langsam erwärmen und mit Honig süßen. Zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Befeuchten Sie Ihre Luft. Es reicht schon, sich unter die heiße, dampfende Dusche zu stellen, oder mit heißem Wasser zu inhalieren.

Gurgeln Sie mit warmem Salzwasser.

Machen Sie Zwiebelumschläge auf dem Brustkorb.

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Durchblutung

Wenn Hände und Füße eiskalt sind

Taube Hände oder Füße, unangenehmes Kribbeln in Fingern und Waden, Atemnot und nächtliche Wadenkrämpfe sind Anzeichen für Durchblutungsstörungen. Unsere ungesunde Lebensweise bringt es mit sich, dass Durchblutungsstörungen zu den Zivilisationskrankheiten gehören. Schuhwerk, das die Füße einengt, ebenso enge Hosen und falsches Belasten des Körpers sind neben Bewegungsarmut die Auslöser für solche Störungen. Wenn Sie zudem noch ausgiebig fettreiche Kost zu sich nehmen und auch auf das geliebte "Zigaretterl" zu einer Tasse Kaffee nicht verzichten wollen, leisten Ihre Arterien Schwerstarbeit. Durchblutungsstörungen sind nämlich nichts anderes, als Arterienverkalkung. D. h. Kalk und Fett lagern sich in den Adern ab, die dadurch immer enger werden. Das Blut kann die Muskeln nicht ausreichend versorgen, was sich besonders in Wadenkrämpfen bemerkbar machen kann. Durchblutungsstörungen sind Vorboten des Herzinfarktes.

Teemischung: Ein Teelöffel Wacholder mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise trinken.

Würzen Sie Ihre Speisen mit Rosmarin und Knoblauch.

Bewegen Sie sich regelmäßig - am besten im Freien.

Verzichten Sie auf fette Nahrung.

Nicht rauchen!

Bauen Sie Ihr Übergewicht ab.

Wassertreten (abwechselnd heiß, kalt).

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Durchfall

Ein lästiges Übel

Durchfall ist ein harmloses, wenn auch lästiges Übel. .Meist wird er durch eine Virusinfektion übertragen und geht dann mit Fieber und Erbrechen einher. Ist der Darm vom Virus befallen, nimmt er überschüssige Flüssigkeit auf, und der Stuhl wird wässrig. Meist verschwindet Durchfall so schnell, wie er gekommen ist. Deshalb findet man die Ursache nicht gleich heraus. Soviel sei aber gesagt: Wenn Ihre Familie nach und nach mit einigen Zeitunterschieden an Durchfall erkrankt, können Sie annehmen, dass es sich um einen Virus handelt. Ist der Durchfall hartnäckiger und tritt bei allen Familienmitgliedern gleichzeitig auf, ist es ratsam, einen behandelnden Arzt hinzuzuziehen. Während Durchfall bei Erwachsenen ungefährlich ist, kann es bei Kindern und älteren Menschen zu Komplikationen kommen. Vor allem die Gefahr einer Austrocknung ist nicht zu unterschätzen. Deshalb bei Durchfall beachten:: Viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Teemischung:

Zwei Teile Kamille mit einem Teil Leinkraut mischen. Mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und mit Honig gesüßt über den Tag verteilt trinken.

Bei Kindern hat sich Weizenkeimöl bestens bewährt.

Haferschleim tut jedem Darm gut.

Trinken Sie ausreichend kalte, aber nicht eiskalte Getränke.

Wunden Babypopo können Sie mit Eichenrindentee heilen.

Vermeiden Sie Stress.

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Ekzeme

Wenn's juckt und brennt

Hautleiden werden meist vererbt. Ob es sich um die schmerzhafte Schuppenflechte oder um Gürtelrose handelt ‑ Ekzeme sind schmerzhaft und hinterlassen oft unansehnliche Wunden. Ekzeme sind vielfältig und müssen unbedingt vom Arzt diagnostiziert und behandelt werden. Nach Absprache mit dem Arzt kann die Naturmedizin aber einen wertvollen Beitrag leisten. Bei schrundiger Haut an Händen und Füßen, etwa wie sie nach einer Schuppenflechte auftritt, hat sich reines Leinöl als Abheilungsmittel bewährt. Sie sollten die betroffenen Stellen mehrmals täglich mit Leinöl einreiben. Auch gegen Gürtelrose ist ein Kräutlein gewachsen: Johanniskraut. Die entzündeten Hautstellen müssen mehrmals täglich mit Johanniskrautöl (aus der Apotheke) betupft werden, um die Schmerzen zu lindern. Auch Propolissalbe (ebenfalls aus der Apotheke) kann unterstützend zur Abheilung von Ekzemen verwendet werden. Aber trotzdem: Arzt aufsuchen!

Teemischung: Je einen Teil Augentrost und einen Teil Kamille mischen. Einen gehäuften Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen, ziehen lassen und abseihen. Abkühlen und mit einem Wattebausch d e betroffenen Hautstellen regelmäßig abtupfen.

Machen Sie eine Blutreinigungskur.

Überprüfen Sie Ihre  Eßgewohnheiten. Ekzeme können oft allergische Reaktionen auf falsche Nahrung sein.,

Vermeiden Sie Stress und psychischen Druck!

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Erbrechen

Auf Flüssigkeitszufuhr achten

Nach einem zu üppigen Essen oder einhergehend mit einem Darmvirus ist Erbrechen relativ häufig. Wenn Sie sich den Magen verdorben haben, so versuchen Sie zwei bis drei Tage lang "auszuhungern". Gönnen Sie Ihren Verdauungsorganen Ruhe und nehmen Sie lediglich etwas Haferschleim zu sich. Wenn Sie anschließend langsam wieder Ihre Nahrungsmittel Aufnahme zu steigern beginnen, wird Ihr Magen Ihnen den Fehltritt schnell verzeihen. Wird das Erbrechen aber durch einen Virus herbeigerufen, so ist es ein schwacher Trost, daß dieser meist schon nach kurzer Zeit verschwindet. Schonkost ist ratsam. Die Menschwerdung ist ein Wunder der Natur und die Hormone der Mutter fahren "Achterbahn". Meist morgendliche Übelkeit sehen Sie daher als positives Zeichen, daß in Ihnen neues Leben keimen kann. Meist verschwinden diese Beschwerden mit Anfang des vierten Monats. Leichte, vitaminreiche Nahrung ist ratsam.

Teemischung: Einen Teelöffel Dillkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise 1 trinken.

Baldrian beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Magen.

Essen und trinken Sie nicht gleichzeitig. Sie überladen so nicht  Ihren Magen.

Trinken Sie viel, um eine Dehydrierung des Körpers zu vermeiden.

Gehen Sie an die frische Luft - Sauerstoff regt den Kreislauf wieder an.

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Erkältung

Wenn die Nase rinnt 

Erkältungen haben die unangenehme Eigenschaft, meist im Herbst oder im Frühjahr aufzutreten. Sie resultieren oft aus unzureichender Bekleidung, zu dünnem Schuhwerk, oder daraus, dass sich in beheizten Räumen Viren schneller verbreiten können. Diese Viren durchlöchern dann unsere Zellmembranen und können so in unsere Zellen eindringen. Tausende von neuen Viruspartikeln werden so produziert. Für den Körper ist dies ein Alarmzeichen und er rüstet sich zur Abwehr. Die Körpertemperatur steigt, wodurch die Immunreaktion angeregt wird. Schnupfen, Husten und tränende Augen können mit einigen Hausmitteln leicht bekämpft werden. Trotzdem: Erkältungen sind zwar kein Grund zur Panik - sollen aber auch nicht ignoriert werden. Nehmen Sie die Warnsignale Ihres Körpers ernst und auch die Wetterlage. Warme Socken sind zwar nicht unbedingt attraktiv, aber Sie sichern sich eine schnelle Genesung. Und am besten: Ab ins Bett. 

Teemischung: Eibisch und Fenchel zu gleichen Teilen mischen. Einen Teelöffel davon in kaltem Wasser ansetzen und langsam erwärmen. Schluckweise zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Inhalieren Sie. Verstopfte Nasen werden mit Minzöl wieder frei. Vorsicht. Sparsam umgehen!

Nehmen Sie ein Vollbad, dem sie einige Tropfen Melissenöl beifügen. Nach dem heißen Bad ab ins Bett!

Kochen Sie sich ein stärkendes Hühnersüppchen.

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Erschöpfung

Wenn Körper und Seele streiken

Wie oft hört man den Ausspruch: "Ich bin sooo müde Meist kommt er von Menschen, die sich zuviel zumuten. Viel zu tun" hat jeder von uns, und es ergeben sich auch im Laufe eines Lebens Situationen, in denen man nur Vorwärtsdenken kann und wirklich bis zur Erschöpfung arbeitet. Das allerdings sind Ausnahmesituationen. Künstlich erzeugter Stress wie permanent die Wohnung zu putzen, gleichzeitig zu organisieren und zu kochen, oder aber - das vielzitierte Managersyndrom - gleichzeitig Familie und Beruf perfekt unter einen Hut bringen zu wollen, ist unnotwendig. Gehen Sie in sich, lassen Sie auch andere Arbeiten übernehmen und versuchen Sie nicht permanent perfekt zu sein. "Erschöpft sein" bedeutet ausgebrannt zu sein. Der Körper kann mit Kreislaufstörungen, Schlafstörungen oder, wenn es ganz schlimm ist, mit einem Nervenzusammenbruch reagieren. Lassen Sie eines nicht gelten: "Ich habe keine Zeit, ich muss...

Teemischung: Einen Teelöffel Melissenkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Zehn Minuten ziehen lassen. Einige Tropfen Baldrian sowie den Saft einer ausgepressten Zitrone beifügen. Noch sehr warm mit etwas Honig süßen.

Probieren Sie ein Schlafkissen, das mit Hopfen und Lavendel gefüllt ist.

Machen Sie mehrere kleine Pausen, in denen Sie die Augen schließen und einfach an nichts denken.

Der "Bügelberg" läuft  Ihnen nicht davon ...

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Fieber

Kühlen Kopf bewahren

Sie wachen schweißnass mitten in der Nacht auf. Ihr Kopf dröhnt und Sie fühlen sich, als wäre "ein Traktor über Sie gefahren". Schüttelfrost und Hitzewallungen wechseln sich ab, das Fieberthermometer steigt auf 38,5' C. Denken Sie immer daran, Fieber ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom für eine andere Ursache. Entweder stehen Sie am Beginn einer Grippe, oder Sie haben eine allergische Reaktion, können aber schlicht und einfach "nur" überarbeitet sein. Von Fieber spricht man immer dann, wenn die Körpertemperatur mehr als 37,8 ' C beträgt. Kleinkinder fiebern generell sehr schnell und auch sehr hoch. Greifen Sie nicht sofort zu Medikamenten, denn Fieber dient dem Körper dazu, um Abwehrstoffe zu bilden  Zu lange sollten Sie allerdings nicht zuwarten. Wenn der Körper nicht nach ein, zwei Tagen seine Temperatur "drosselt", ist ärztlicher Rat notwendig. Bis dahin bleiben Sie geduldig nach dem Motto: "Abwarten und Tee trinken".

Teemischung: Bereiten Sie einen Thymiantee aus zwei Teelöffeln Thymian, die Sie mit einer großen Tasse Wasser überbrühen. Ziehen lassen und mehrmals täglich, mit Honig gesüßt, in kleinen Schlucken trinken. Für Erwachsene: Ein Schuss Schligovitz ist Medizin!

Nicht zu warm zudecken, auch wenn Sie Schüttelfrost haben. Unter der Bettdecke staut sich die Hitze, und Sie fühlen sich noch unwohler.

Viel trinken.

Nicht zum Essen zwingen.

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Fingernägel

Nägel sind Gesundheitsbarometer

Nägel bestehen aus Keratin (Hornhaut), aus dem selben Protein, das in den Haaren enthalten ist. Wir haben uns schon so an unsere Nägel gewöhnt, dass wir ihnen viel zu wenig Bedeutung beimessen und sie auch nicht hegen und pflegen. Dabei kann man an Nägeln Stimmungen, seelische Zustände und sogar Krankheiten erkennen. So gelten blasse, leicht bläuliche Nägel auf eine mögliche Anämie hin, während Löcher in den Nägeln auf Schuppenflechte hinweisen können. Die häufigsten Klagen sind: Brüchige Nägel oder zu weiche Nägel. Die Lösung für diese Probleme ist einfach. Behandeln Sie Ihre trockenen Nägel wie trockene Haut. Verwenden Sie Feuchtigkeitscreme und vermeiden Sie den Umgang mit scharfen Reinigungsmitteln. Auch zu häufiger Gebrauch von Nagellackentferner lässt Nägel splittern. Wenn Sie weiche Nägel haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie sie immer ordentlich abtrocknen und überhaupt Trockenhalten.

Teemischung: Bei entzündeten Nägeln empfiehlt es sich, die betroffenen Stellen regelmäßig mit Kamillentee zu betupfen.

Tragen Sie bei nassen Arbeiten Handschuhe.

Schneiden Sie die Nägel so kurz wie möglich, denn die Gefahr, sich zu verletzen, verringert sich.

Ernähren Sie sich vitamin- und ballaststoffreich. Viel frischer Salat und Vollkorn.

Ziehen oder reißen Sie nicht an der Haut rund um die Nägel. Infektionen sind die Folge.

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Gallenleiden

Wenn einem die Galle "hochkommt"

Beinahe jeder vierte Mensch leidet an Gallenstörungen, wobei Frauen häufiger davon betroffen sind als Männer. Mögliche Symptome: Blähungen, Völlegefühl im Oberbauch, Wechsel von Durchfall und Verstopfung. Ganz schlimm wird's dann, wenn sich die Schmerzen bis unter das rechte Schulterblatt ziehen. Der Volksmund beschreibt so schön, was in den meisten Fällen die Betroffenen erzählen: "Mir kommt die Galle hoch!" Frauen neigen dazu, im wahrsten Sinn des Wortes alles in sich "hineinzufressen" und steuern zudem mit permanentem Stress und "Überfordertsein" noch ein Quäntchen bei. Der Gallenfluss ist aber wichtig für unser psychisches Wohlbefinden. Depressive Phasen gehen meist mit gestörtem Gallenfluss einher. Hyperaktive und ruhelose Menschen weisen meist eine zu dünnflüssige Galle auf. Vermeiden Sie fettes Essen, gönnen Sie sich einen Rohkosttag pro Woche. Vor allem aber: Suchen Sie unbedingt den Arzt auf. Gallensteine sind gefährlich!

Teemischung: Mischen Sie Rosmarin und Tausendguldenkraut zu gleichen Teilen und überbrühen Sie einen Teelöffel davon mit heißem Wasser. Trinken Sie ein bis zwei Tassen davon. Ungesüßt!

Meiden Sie Alkohol und Koffein. Sie belasten die Leber, was sich wiederum auf den Gallenfluss auswirkt.

Gallenbeschwerden haben oft einen psychosomatischen Hintergrund. Denken Sie nach, wo es "drückt".

Täglich Rettichsaft trinken.

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Gicht

Schmerzende Gelenke sind eine Qual

Das klassische Gicht‑Symptom ist ein Schmerz im Gelenk am Ende des großen Zehs. Gicht kann aber auch jedes andere Gelenk befallen. Ein schwerer Gichtanfall ist daran zu erkennen, dass er sogar mit Fieber und Schüttelfrost einhergehen kann, wobei die Gelenke stark geschwollen sind. Gicht tritt meist akut auf. Die Schmerzen sind dabei ähnlich der einer Verstauchung. Mehrere Faktoren können zu dieser Krankheit führen. Die Hauptursache ist aber ein stark erhöhter Harnsäurespiegel im Blut. Dadurch bilden sich Kristalle, die sich in einem Gelenk ablagern und Arthritis verursachen. Auch hoher Blutdruck und Übergewicht sind Auslöser für Gichtattacken.. Die wenigsten wissen, dass an Gicht überwiegend Männer leiden. Frauen können die Harnsäure besser durch ihre Nieren ausscheiden. Unbekannt ist auch, dass ständiges "zu wenig trinken" Gicht auslösen kann. Trinken Sie immer genug, damit Ihr Organismus nicht vertrocknet.

Teemischung: Je einen Teil Hagebutten und Holunder mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen. Mit Akazienblütenhonig süßen und über den Tag verteilt zwei bis drei Tassen trinken.

Gutschmeckende  Diätmittel bei Gicht sind Spargel, Sellerie, Tomaten und - wenn vorhanden - Zwetschken.

Halten Sie das Gelenk so ruhig als möglich.

Halten Sie Ihr Idealgewicht.

Tragen Sie gute Schuhe.

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Haare

"Niemals Haare lassen"

Die Mähne oder Haarpracht ist für die meisten ein Zeichen von Vitalität. Nur zu oft kann es geschehen, dass Krankheiten oder Stresssituationen kräftig an der Haarpracht "nagen". Haarausfall ist die unglückselige Folge. In den meisten Fällen ist der Verlust des Kopfschmuckes zeitlich begrenzt. Sobald sich der Stress legt, normalisiert sich auch wieder die Aktivität der Kopfhaut. In seltenen Fällen hat der Haarausfall organische Gründe, die der Arzt diagnostizieren muss. Wenn Sie aber Stress haben oder sich sehr unausgewogen ernähren, zu wenig Schlaf bekommen und von Problemen gepeinigt werden, kann man dem Haarausfall gezielt entgegenwirken. Gegen die Glatzenbildung, die erblich bedingt ist, ist aber kein Kraut gewachsen und es liegt in den Händen der Natur, wenn Sie schütteren Haarwuchs haben. Überlegen Sie sich vielleicht Frisurenmodelle oder Alternativen, mit denen Sie mehr Fülle vortäuschen können.

Teemischung: Mit dem Absud einer Kalmuswurzel regelmäßig die  Kopfhaut behandeln. Der Haarboden wird gefestigt.

Ernähren Sie sich ausgewogen. Zu wenig Eisen oder Proteine bewirken Haarverlust.

Waschen Sie Ihre Haare mit Bier und Ei.

Meiden Sie Crash-Diäten.

Stress abbauen!

Beanspruchen Sie Ihr Haar nicht übermäßig durch Chemikalien oder diverse Haartechniken.  

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Halsschmerzen

Trockene Luft verstärkt das Übel

Halsschmerzen sind immer ärgerlich. Ob harmlos oder als Symptom für eine ernste Krankheit -Druck und Kratzen im Hals macht unglücklich. Wenn Ihre Halsschmerzen länger als zwei bis drei Tage anhalten, sollten Sie überlegen, ob nicht wirklich eine Grippe und dergleichen im Anmarsch sind. Beugen Sie vor und konsultieren Sie fachlichen Rat. Halsschmerzen können aber auch das Ergebnis von zu trockener Raumluft und permanentem Sprechen sein. Schonen Sie daher, wann immer möglich, Ihre Stimme und achten Sie darauf, im Winter Wasserverdunster an die Heizkörper zu hängen. So sehr Halsschmerzen als "Wehwehchen" hingestellt werden, so sehr ist auch darauf zu achten, dass aus diesem Wehwehchen" keine Entzündung, sprich Angina, wird. Diese Schmerzen haben die Eigenschaft zu "wandern". Eiterherde im Hals breiten sich schnell aus und sind dann gefährlich für den gesamten Organismus. Nicht übersehen: Das Herz leidet schnell!

Teemischung: Mischen Sie Fenchel und Lungenkraut und bereiten Sie daraus einen Tee im Verhältnis einen Teelöffel auf eine Tasse Wasser. Mit Honig süßen.

Erhitzen Sie frisch gepressten, naturreinen Apfelsaft und geben Sie etwas Honig dazu.

Schneiden Sie Zwiebel in Ringe, die Sie kurz anrösten. Auf ein Tuch geben und einen Halswickel machen.

Gurgeln Sie mit warmem Halswasser. Ein halber Teelöffel Salz auf eine Tasse Wasser hilft.

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Hämorrhoiden

... sind kein Tabuthema

Geschwollene, gedehnte Venen im Inneren des Anus, so könnten Hämorrhoiden charakterisiert werden. Man unterscheidet dabei zwischen äußeren und inneren Hämorrhoiden. Gleichgültig in welcher Form sie auftreten: Sie brennen, schmerzen, jucken und bluten auch sehr oft. Vor allem Übergewichtige Menschen, die ein schwaches Bindegewebe haben, sind von diesem Leiden befallen. Wenn sie zudem noch vorwiegend sitzen und unter einem schlechten Stuhlgang - also Verstopfung - leiden, sind Hämorrhoiden nahezu unausweichlich. Das wichtigste Kriterium, Linderung zu schaffen, ist, für einen regelmäßigen Stuhlgang zu sorgen. Greifen Sie nicht gleich zu Abführmitteln, sondern verspeisen Sie Zwetschken oder Dörrpflaumen. Verbannen Sie alle "sinnlosen" Speisen und Nahrungsmittel aus der Küche. Ballaststoffreiche Kost ist angesagt! Faserreiche Nahrung hat den Vorteil, Wasser aufzusaugen und die Speisen so schnell aus dem Körper zu transportieren.

Teemischung: Bereiten Sie einen Eichenrindentee und betupfen Sie damit regelmäßig die wunden Stellen. Eichenrindentee wirkt zusammenziehend, kleine Einrisse verheilen rasch.

Langes Stehen oder langes Sitzen ist schlecht.

Sorgen Sie für ausreichend Bewegung.

Bauen Sie überflüssige Kilos ab! Jedes Dekagramm zuviel ist eine Belastung für die strapazierten Venen.

Verhalten Sie nicht Ihre Notdurft!

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Herzbeschwerden

Damit das Herz nicht ins "Stolpern" kommt

Romantisch ausgedrückt bedeutet Herzklopfen, dass man sich verliebt hat. Medizinisch haben dieselben Anzeichen andere Ursachen. Normal und bekannt ist, dass das Herz dann schneller schlägt, wenn man sich körperlich anstrengt oder aufregt. In solchen Momenten benötigt der Körper mehr Sauerstoff, weshalb das Herz stärker arbeiten muss. Trotzdem ist der Rhythmus regelmäßig. Ein leichtes Flattern in Hals und Brust, auf das ein lautes Klopfen folgt, ist ein unangenehmes Gefühl, aber nahezu jeder Mensch hat solch einen zu frühen Herzschlag schon gehabt. Normalerweise sind solche "Herzstolpler" nicht gefährlich. Trotzdem sollten Sie überlegen, ein EKG zu machen um die genauen Ursachen zu erforschen. Wenn Sie allerdings sehr lange unter solchen Herzrhythmusstörungen leiden und sie unbehandelt lassen, können Sie "organisch" werden. Stress und Hektik sind überdies Verstärker. Belasten Sie Ihr Herz nicht mit "Kleinkram". Sie leben ruhiger ...

Teemischung: Melissentee schafft sofortige Linderung und bringt Ruhe. (1 Teelöffel für eine Tasse Wasser)

Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein. Dieses Anregungsmittel, das in Kaffee, Tee, Cola und Schokolade vorkommt, kann "aufputschen".

Nikotin schädigt nicht nur die Lunge, sondern beschleunigt auch das Herz. Stellen Sie das Rauchen ein!

Entspannen Sie sich. Angst ist ein schlechter Begleiter und einer der häufigsten Gründe für Herzklopfen.

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Heuschnupfen

Gräser und Pollen rühren zu Tränen

Heuschnupfen kommt meist in den Sommermonaten vor. Die Anzeichen sind eine triefende Nase, rot tränende Augen, die zumeist verquollen sind, und permanentes Niesen. Spätestens dann sollten Sie daran denken, einen Allergietest zu machen. Heuschnupfen kann, wie der Name schon sagt, durch Heu, frisch gemähtes Gras oder Pollen entstehen. Wenn zudem noch Atemnot hinzukommt, wird ein milder Frühlingstag zum Dauerstress für den Organismus. Testen Sie aus, worauf Sie mit Schnupfen und tränenden Augen reagieren. Diese Stätten sollten Sie in Zukunft meiden. Bei juckenden Augen hilft es schon, sie mit kühlem und klarem Wasser zu spülen. Nicht unnötig reiben, sie entzünden sich immer mehr. Auch ein warmer Waschlappen, der über die Nase gelegt wird, bringt Erleichterung. Nutzen Sie die Zeit und entspannen Sie sich dabei. Sobald Sie aus dem Freien ins Wohnungsinnere kommen, Hände waschen und eventuell Kleidung wechseln.

Teemischung: Mischen Sie Lindenblüten mit Hagebutten und brühen Sie das Gemisch mit heißem Wasser auf. Schluckweise zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Verwöhnen Sie Ihre Augen mit lauwarmen Augentrost-Umschlägen.

Tragen Sie eine Sonnenbrille. Sie schützt vor herumfliegenden Allergenen.

Halten Sie die Fenster geschlossen und sperren so Pollen aus.

Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.

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Hexenschuss

Falsches Liegen verspannt die Muskeln

Es geht rasch und meist über Nacht. Sie wollen in der Früh voll Elan aus dem Bett springen, werden jedoch von einem stechenden Schmerz daran gehindert. Es gibt keine Chance, sich gerade aufzurichten und jede Bewegung wird zur Qual: Sie haben eine Hexenschuss! Diese Art von Muskelrheumatismus tritt meist im Lendenbereich auf. Diese schmerzhafte Entzündung der Ischiasnerven ist auch häufig eine Vorstufe zu echtem Ischias. Trachten Sie danach, das Gewebe intensiv zur Durchblutung anzuregen, und massieren und "streicheln" Sie dafür geeignete Salben und Tinkturen ein. Sie können auch Mittel verwenden, die für Ischias, Rheuma und Gicht geeignet sind.

Versuchen Sie, damit es gar nicht zum schmerzhaften Hexenschuss kommt, Ihren Rücken zu stärken, Das bedeutet, Sie sollten sich Unterlagen über Rückengymnastik besorgen und diese regelmäßig durchführen. Etwas erreichen Sie damit sicher: Schmerzfreiheit!

Umschlag: Holunderbeeren zerquetschen. Den Brei auf ein Baumwolltuch streichen und damit die schmerzenden Stellen belegen. Umschlag öfters wechseln.

Kräftigen Sie Ihre Rückenmuskulatur Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Sie die Beine leicht an. Die Füße etwa in Schulterbreite auf den Boden stellen. Nun langsam die Hüfte anheben, sodass die Wirbelsäule Stück für Stück vom Boden abgehoben wird. Gleichzeitig noch Bauch- und Gesäßmuskulatur anspannen.

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Husten

Hustenreiz raubt den Schlaf

Im günstigsten Fall signalisiert ein starker Husten das Herannahen einer Infektion. Es gibt aber auch Menschen, die permanent hüsteln bzw. unter chronischer Bronchitis leiden. Zumeist werden sie durch den zähsitzenden Schleim in den Bronchien am Abhusten gehindert. Atemnot während der Nacht ist angsterregend und verwehrt gesunden Schlaf. Hüsteln oder Husten kann aber auch dafür ein Anzeichen sein, dass irgend etwas in unmittelbarer Nähe nicht "vertragen" wird. So kann z.B. eine Allergie gegen Hausstaubmilben starken Hustenreiz auslösen, wie ebenso die Benützung eines Daunenpolsters. Versuchen Sie daher, wenn Sie eine Verkühlung tatsächlich ausschließen können, zu lokalisieren, wann immer genau Sie husten. Starke Raucher laborieren ebenso oft an einem Hüsteln, wobei Ihnen dieses nicht mehr auffällt. Werden Sie Nichtraucher! Trockene Heizungsluft im Winter ist ebenfalls für eine Reizung der Schleimhäute des Halses verantwortlich!

Teemischung: Zwei Teile Isländisches Moos mit je einem Teil Malve und Huflattich mischen. Mit kaltem Wasser ansetzen und langsam erhitzen. Zwei bis drei Tassen am Tag mit Honig gesüßt trinken.

Ein Bad, dem Sie frische Fichtennadeln beigeben, wirkt Wunder!

Mischen Sie Honig mit der gleichen Menge Rettich. Die Mischung beruhigt Hustenreiz sofort.

Für feuchtes Raumklima sorgen.

Wasserdampf inhalieren.

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Hühneraugen

Wo drückt der Schuh?

Der menschliche Fuß ist ein "technisches" Wunderwerk, das eine Menge aushält. Der Fuß ist der meistbenutzte und am meisten misshandelte Teil des Körpers. Überlegen Sie einmal: Sie legen im Leben durchschnittlich 185.000 km zurück. Das entspricht etwa einer viermaligen Erdumrundung. Zusätzlich zu den Strapazen des Gehens tragen Ihre Füße das gesamte Körpergewicht und noch allerlei Gegenstände, die Sie mit sich herumschleppen. Wenn dann noch die geplagten Füße in zu enges Schuhwerk gedrückt werden, müssen sie sich wehren. Sie "produzieren" ein Hühnerauge! Hühneraugen sind nichts anderes als verhornte Hautstellen, die sich deshalb bilden, um das empfindliche Fußgewebe vor ständigem Druck zu schützen. Harte Hühneraugen bilden sich meist auf der Oberfläche der Zehen oder auf der Seite des kleinen Zehs. Wenn Ihr Fußleiden sehr schmerzt, sollten Sie einen Fußpfleger aufsuchen und enges Schuhwerk sofort verbannen!

Teemischung: Laden Sie Ihre Füße zum Tee ein. Stecken Sie sie in gut verdünnten Kamillentee und baden Sie sie zehn Minuten darin.

Schweißfüße oder zuviel Feuchtigkeit im Schuh durch Plastik statt Leder, begünstigen Hühneraugen. Bequeme Lederschuhe kaufen.

Ein wenig Maisstärke oder Babypuder zwischen die Zehen geben.

Schuhe am Ende des Tages kaufen. Die Füße sind dann angeschwollen, Sie kaufen größere Schuhe.

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Insektenstiche

Summ, summ - au weh!

Mücken lieben den Menschen, denn sie brauchen das Blut zum Leben. Insekten gehen meist schnell zum Angriff über und hinterlassen neben Schmerzen rötliche Schwellungen, die stark jucken. Wenn Sie nicht auf Insektengift reagieren, ist dies harmlos. Bei Allergieverdacht, d. h. wenn der Stich nach zwei Tagen nicht abschwillt bzw. rote Flecken entstehen, muss fachliche Beratung eingeholt werden. Wenn eine Biene zusticht, sondert sie Substanzen ab, die eine starke Entzündung an der Stichstelle hervorrufen. Mücken und Wespenstiche schwellen leicht an, werden rot und jucken. Bienen und Hornissen lassen auch ihren Stachel. Dieser ist sofort zu entfernen, denn damit wird der Giftfluss unterbrochen. Bei Stichen in den Hals, Mund und allergischen Reaktionen wie Erbrechen, Anfällen und Angstzuständen nicht selber "herumdoktern". Den ungebetenen Gelsen können Sie mit Gazenetzen in den Fenstern den Einflug verwehren.

Behandlungen mit kalten Umschlägen, auf die Arnikatinktur geträufelt wird, wirken schmerzlindernd und Antibiotisch.

Wunde mit fließendem, kaltem Wasser reinigen.

Die Schwellung durch Eisauflegen reduzieren.

Eine frische Zwiebelscheibe auflegen.

Zerquetschte Knoblauchzehen auf den Stichwunden lindern den Schmerz.

Spitzwegerichblätter nehmen den Juckreiz.

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Kopfschmerzen

Wenn Denken zur Qual wird

Kopfschmerzen treten bei wetterfühligen Menschen dann auf, wenn Petrus andere Temperaturen verordnet hat. Aber auch überanstrengte Augen verursachen starke Kopfschmerzen. Kopfschmerzen sind zu beseitigen, im Gegensatz zur regelmäßig wiederkehrenden Migräne, die zumeist sogar mit Erbrechen einhergeht. Katerkopfschmerzen müssen nicht sein. Sie sind eigenwillig verursacht. Wobei anzumerken ist, dass Nikotin bei übermäßigem Alkoholgenuss die Schmerzen noch verstärkt. Die schnellste Hilfe, noch dazu die bequemste, ist ein Sprung ins kühle Bettlaken. Wenn noch ein verdunkelter Raum hilft, dann sind die Kopfattacken meist am nächsten Morgen wie weggeblasen. Kalte Kompressen sind zudem schmerzlindernd. Tauchen Sie einen Waschlappen ins kalte Wasser und legen ihn über die Augen. Sie werden sehen: Innerhalb von zwanzig Minuten ist der Schmerz wie weggeblasen.

Halten Sie ihre Unterarme unter fließendes kaltes Wasser, bis Sie ein taubes Gefühl verspüren.

Reiben Sie Schläfen und den Stirnbereich mit Johanniskrautöl ein.

Schlafen Sie auf einem Polster, den Sie mit Lavendel gefüllt haben.

Reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum und rauchen Sie nicht!

Denken Sie an etwas Angenehmes. Versuchen Sie Stress zu vermeiden.

Schlafen Sie!

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Krampfadern

Ein Erbe, das man nicht ablehnen kann

Unser Blutkreislaufsystem kann mit dem Straßennetz einer Großstadt verglichen werden. So wie Stoßstange an Stoßstange transportieren Blutzellen Sauerstoff und Nährstoffe an jede Stelle des Körpers. Das pumpende Herz gibt den Takt an und lenkt die Blutzellen durch die Arterien. Beim Retourweg geht's ein wenig schwerer. Die Venen leisten Schwerarbeit: Zum einen sinkt der Druck ab, zum anderen müssen die Venen in den Beinen gegen die Schwerkraft ankämpfen. Das Blut rinnt quasi verkehrt von den Füßen aufwärts. Die Blutgefäße in den Beinen sind daher auf die Unterstützung der Beinmuskeln angewiesen. Wenn nun die Blutzirkulation nicht richtig funktioniert, stauen die Venen einen Teil des Blutes, meist in den unteren Beinen  Die Venenwände werden ausgebeult und verformt. Ein knorriges Etwas wird sichtbar. Die Veranlagung zu Krampfadern, ebenfalls einer Bindegewebsschwäche, kann vererbt werden. Vorbeugemaßnahmen treffen.

Reiben Sie Ihre Beine regelmäßig mit Ringelblumensalbe ein.

Lagern Sie jeden Tag Ihre Füße für 10 Minuten hoch.

Übergewicht ist unnötiger Ballast! Nehmen Sie ab.

Wechseln Sie sich mit Sitzen und Stehen ab. Beides zulange ist schlecht.

Schlafen Sie mit angehobenen Füßen.

Tragen Sie bequeme Turnschuhe.

Leichte Stützstrumpfhosen bevorzugen.

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Kreislauf

Schwächezustände sind unangenehm...

Schwindelgefühle oder ein nicht lokalisierbarer Druck im Kopf sind unangenehm und beeinflussen die Leistungsfähigkeit und auch Lebensqualität. Nur wenige Menschen denken daran, dass mit ihrem Kreislauf etwas nicht in' Ordnung sein könnte. Die Ursachen dafür haben eine enorme Bandbreite. Mangelnde Bewegung, eine einseitige, ballaststoffarme Ernährung, aber auch ständiger Stress führen zu einer Überforderung des Organismus. In diesen Bereich fallen auch selbstverordnete Diäten, die nährstoffarm und einseitigen Körper schädigen. Sorgen Sie für ausreichend Bewegung, genügend Sauerstoffzufuhr und gönnen Sie ich mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten. Leichte Kost wie Salate, Fisch und weißes Fleisch sollten dabei bevorzugt auf den Tisch kommen. Alle unnützen Dinge wie Stress und Zwänge soweit als möglich ausschalten. Konstante Kreislaufprobleme sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Arzt aufsuchen!

Teemischung:

Lindenblüten und Melisse im gleichen Verhältnis mischen und einen Teelöffel davon auf eine Tasse Wasser aufbrühen.

Morgens und abends eine Tasse schluckweise trinken.

Seien Sie aktiv, gehen Sie soviel als möglich an die frische Luft.

Wassertreten! Auch bequem in der Badewanne durchzuführen.

Schwimmen macht fit und stählt den Körper. Ob Sommer oder Winter, diese Sportart kann immer ausgeübt werden.

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Leberleiden

Schmerzen nur schwer lokalisierbar.

Leberleiden hängen unmittelbar mit der Galle zusammen. Schmerzen in diesen Bereichen sind daher nur ungenau zu erkennen. Bei lang anhaltenden Krämpfen oder Unwohlsein ist in jedem Fall ärztlicher Rat einzuholen. Es ist nicht zu unterschätzen, dass die Leber, als das Entgiftungsorgan des Körpers schlechthin, mit sämtlichen Schadstoffen und Giften konfrontiert ist. Alkohol, zu fettes Essen und unkontrollierte Medikamenteneinnahmen setzen diesem Organ besonders zu. Wenn die Leber streikt, also überfordert ist, können sehr leicht Gelbsucht oder sogar die Schrumpfung der Leber bzw. Leberverfettung auftreten. Bei der Gelbsucht unterscheidet man dabei zwischen gefährlicher und ungefährlicher Krankheit. Wenn sich Ihre Augäpfel gelb verfärben, ist immer eine ernste Erkrankung angezeigt, und Selbstindikationen sind verboten. Essen Sie, um diesem wichtigen Organ die Arbeit zu erleichtern, viel Rohkost und vorwiegend kohlenhydratreiches Gemüse.

Teemischung: Schafgarbe und Kamille zu gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen. Täglich drei Tassen ungesüßt und schluckweise trinken.

Alkohol ist verboten!

Leinsamen nehmen den Schmerz. Leinsamen in ein Baumwolltuch einwickeln und in heißes Wasser hängen. Den feucht-warmen Wickel auf die schmerzende Stelle legen.

Trinken Sie täglich ein Glas Artischockensaft (Apotheke oder Reformhaus)

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Lungenleiden

Wenn's in der Lunge sticht

Die Lungenentzündung ist neben Ernährungsstörungen eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. Meist wandern übersehene Bronchialkatarrhe in die Lunge ab und sind dann in Form einer Lungenentzündung schmerzhaft und langwierig. Aber auch eine Erkrankung der Lungenbläschen kann für eine Beeinträchtigung des so wichtigen Atmungsorgans verantwortlich gemacht werden. Wichtig ist es, darauf zu achten, möglichst viel an unverbrauchtem Sauerstoff einatmen zu können und das Organ, das zwar schon transplantiert werden kann, ohne das man aber nicht überlebt, zu "hätscheln" und zu pflegen. Nehmen Sie Stechen im Brustkorb ernst, holen Sie sich sofort medizinische Unterstützung und legen den Glimmstengel weg! Für kleine Kinder hat ein Leben im Rauch ohnehin die nachhaltigsten Auswirkungen auf ihren Körper. Strenge Bettruhe und heiße Umschläge wirken sicher positiv, sind aber genau nach Anordnung eines Facharztes einzuhalten.

Teemischung: Huflattich und Spitzwegerich zu gleichen Teilen mischen und einen Absud herstellen. Mit Honig süßen und vor dem Frühstück trinken.

Ein Topfenwickel wirkt lindernd: Zweieinhalb Kilogramm Topfen auf ein Leintuch streichen und auf den oberen Teil des Rückens sowie unter Achsel und Brust legen. Nach ca. sechs Stunden die Packung abnehmen und den Kranken waschen.

Permanent lüften. Günstig: Sechs Stunden im Bett, sechs Stunden frische Luft einatmen.

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Magenkrämpfe

Schlägt Ihnen was auf den Magen?

Wenn der Magen Ihnen Probleme bereitet, dann stellen Sie sich gleich mehrere Fragen: Essen Sie sehr fettreich und unausgewogen? Treten Schmerzen immer nach Alkoholgenuss auf? Wie lange und regelmäßig habe ich diese Beschwerden schon? Wenn Sie merken, dass Sie nach viel Kaffee mit Magenkrämpfen reagieren, ist die Lösung einfach. Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein: Er ist für eine Magenreizung verantwortlich. Das gleiche geschieht mit übermäßigem oder regelmäßigem Alkoholkonsum. Bei vielen Menschen liegt die Ursache im psychischen Bereich: Es schlägt Ihnen etwas auf den Magen. Probleme können so zu unverdaulichen Beschwerden werden, die man nur heilen kann, wenn man über seine Probleme spricht. Versuchen Sie daher in Ihrer unmittelbaren Umgebung das herauszufinden, was Ihnen solche Krämpfe verursacht. Fälschlicherweise werden Psychotherapeuten hier nur unzulänglich herangezogen. Teilen Sie Ihre Sorgen mit!

Kamillen-Rollkur: Zwei Teile Kamille und ein Teil Melisse mischen, einen Teelöffel davon mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen. Täglich vor dem Aufstehen den Tee trinken, zuerst fünf Minuten am Rücken liegen, dann auf dem Bauch und dann je fünf Minuten auf einer Seite.

Entspannen Sie sich, wann immer es möglich ist.

Stress macht krank!

Viel Wasser hilft und fördert zudem die Verdauung.

Bewegen Sie sich!

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Menstruation

Frauen leiden oft

Jeden Monat fühlen Sie sich für drei Wochen wohl, dann kommen diese schrecklichen Krämpfe. Viele Frauen leiden an Menstruationsbeschwerden, die sie an ihrem normalen Tagesablauf hindern. Zusätzlich können die Krämpfe von Blähungen und Verstopfungen begleitet werden. Die Schmerzen sind zwar unangenehm, trotzdem sind diese Krämpfe keine Krankheit. Während der Periode zieht sich die Gebärmutter zusammen. Verantwortlich dafür ist meist eine zu hohe Menge von Prostaglandin. Dieses Hormon wird in der Gebärmutterauskleidung produziert und kann Krämpfe, auch Kopfschmerzen und Wehen auslösen. Wesentlich für jede Frau ist, dass sie lernt, positiv zu denken und den Schmerzen in ihrem Körper keine Beachtung schenkt. Ein schwacher Hoffnungsschimmer ist auch die Aussage von Ärzten, wonach sich nach der Geburt des ersten Kindes die Schmerzen legen. Gönnen Sie sich Ruhe und überanstrengen Ihren Organismus an solchen Tagen nicht.

Teemischung: Je einen Teil Kamille, Schafgarbe und Baldrian mit heißem Wasser aufbrühen. Schon eine Woche vor Einsetzen der Regel täglich ein bis zwei Tassen trinken.

Legen Sie eine Wärmflasche auf den Unterleib. Wärme entspannt die Muskeln.

Nehmen Sie ein heißes Bad, dem Sie etwas Melissenöl zusetzen.   Machen Sie Beckenneigungsübungen. Niederknien, auf den Ellebogen abstützen und vor- und zurückschaukeln.

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Mundgeruch

Komm mir bitte nicht zu nahe!

Unangenehme Gerüche aus dem Mund sind sowohl für den Betroffenen als auch für die unmittelbar Angesprochenen sehr unangenehm. Mundgeruch kann dabei viele Ursachen haben. Nikotin ist verantwortlich für das unangenehme "Miefen". Auch kaputte Zähne bzw. mangelhafte Zahnpflege lassen es aus dem Mund "stinken". Unberücksichtigt bleibt oft, dass auch ein Magenleiden verantwortlich sein kann. Wenn Sie an Mundgeruch leiden, sollten Sie daher immer organische Ursachen abklären lassen. Mangelnde Zahnpflege allein ist leicht zu bedienen, anders verhält es sich aber, wenn schadhafte Zähne den Geruch verursachen. Ein Eiterherd ist nicht nur für den Geruch zuständig, sondern schädigt auch den restlichen Körper. Wer wenig isst bzw. eine Diät macht, ist ebenfalls von diesem Übel betroffen. Denken Sie daran, zwischendurch immer etwas zu kauen. Z. B. gestiftelte Karotten, Apfelscheiben oder "Studentenfutter', usw.

Teemischung: Bereiten Sie einen Tee aus Dill kraut und gurgeln Sie damit morgens und abends.

Kauen Sie ab und zu Wacholderbeeren. Sie vertreiben Geruch.

Achten Sie auf Ihre Verdauung. Nehmen Sie z. B. vor jedem Essen einen Teelöffel Schwedenbitter ein.

Gehen Sie zum Zahnarzt!

Nikotin und Kaffee verursachen üble Gerüche.

Essen Sie regelmäßig leicht Verdauliches.

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Nasenbluten

Testen Sie Ihren Eisengehalt

Die Nase ist der Körperteil, der die meisten Blutgefäße enthält. Dadurch ist auch zu erklären, warum man so schnell und so leicht aus der Nase blutet. Oft genügt es schon, sich kräftig zu schneuzen oder mit einem bohrenden Finger den Blutfluss in Gang zu setzen. Man muss sich vorstellen, dass sich in den Luftwegen der Nase unzählige Venen und Kapillaren befinden. Manche davon liegen genau unter der dünnen Auskleidung der Nasenlöcher und beginnen bei der geringsten Reizung zu bluten. Nasenbluten kann aber auch ernste Ursachen haben, vor allem wenn es regelmäßig und ohne äußere Reizeinflüsse eintritt. Holen Sie ärztlichen Rat ein. Die vielfach vertretene Meinung, dass Nasenbluten in der Kindheit normal und auf das Wachstum zurückzuführen sei, ist unrichtig. Vielmehr lässt dies auf einen Eisenmangel schließen, der durch schnelles Wachstum logisch erscheint. Ein Überprüfen der Blutwerte ist ebenso anzuraten wie eine eisenreiche Ernährung.

Teemischung: Einen Teelöffel Zinnkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufkochen, fünf Minuten ziehen lassen. Täglich eine Tasse schluckweise davon trinken.

Betupfen Sie Ihre Naseninnenwände vorsichtig mit Hirtentäscheltee.

Eis stillt den Blutfluss rasch. Eis in ein Baumwolltuch geben und auf Stirn und Nasenrücken legen.

Bohren Sie nicht in der Nase.

Sorgen Sie für Feuchtigkeit. Luftbefeuchter

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Nervosität

Bewahren Sie Ruhe!

Jeder Mensch war schon nervös. Ob jetzt aus Stress bzw. Hektik heraus oder weil ein wichtiger Besuch vor der Tür stand, wir alle kennen die Symptome von Überforderung und dem Gefühl, alles gleichzeitig machen zu wollen. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir nur zeitweilig nervös sind, wobei es Menschen gibt, die nie mehr abschalten können. Dieser Typus erfüllt rastlos unwichtige Tätigkeiten, hat zittrige Hände und Knie und wirkt in seiner übertriebenen Hektik ansteckend. Trotzdem schafft er es nicht, wichtige Dinge zu erledigen. Wenn Sie daher nervös sind, versuchen Sie klare Gedanken im Kopf zu verankern. Hilfreich ist dabei die Erstellung einer Liste mit den wichtigsten zu erledigenden Dingen. Geben Sie sich zudem Zeit und stellen Sie unwichtige Dinge ab. Permanentes Telefonklingeln während einer wichtigen Arbeit muss nicht sein. Versuchen Sie Ihre Hände zu kontrollieren und beherzigen das Motto: "Niemand ist unersetzlich!"

Teemischung: Weißdorn und Johanniskraut zu gleichen Teilen, und etwas weniger Tausendguldenkraut und Melisse mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen. Mit Honig süßen und drei Tassen pro Tag trinken.

Genauen Zeitplan erstellen, auch Pausen einplanen.

Stress und Hektik vermeiden!

Nie zwei Dinge gleichzeitig erledigen.

Nervosität schwächt die Konzentration, dies ist fatal beim Autofahren!

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Nierenleiden

Plötzlich und schmerzhaft

Am Abend ging man noch fröhlich ins Bett, und in der Nacht wecken heftige Schmerzen im Rückenbereich. Im ersten Moment denkt man an eine Verkühlung bzw. einen Muskelkater. Eine Nierenentzündung möchte man nicht einmal in Erwägung ziehen. Dabei kann es leicht geschehen. Unzureichendes Schuhwerk und die schlechte Angewohnheit, während des Tages zu wenig zu trinken, können Ursachen für eine Nierenentzündung sein. Wenn in Ihrer Familie die Tendenz zu dieser Krankheit besteht, ist doppelte Vorsicht geboten. Unterschätzen Sie die Schmerzen dieses Organes niemals, denn das Versagen oder eine gestörte Funktion ist lebensgefährlich. Mit den Schmerzen gemeinsam gehen meist übermäßiger Durst, trüber Harn, Blässe und große Müdigkeit einher. Auch eine rötliche Färbung des Urins soll wachsam machen. Trachten Sie danach, so viel als möglich zu trinken und essen Sie wenig Fleisch. Nierenleiden gehören unbedingt vom Arzt behandelt!

Teemischung: Mischen Sie Brennnessel und Löwenzahn zu gleichen Teilen und geben Sie ein paar Pfefferminzblätter dazu. Von dieser Mischung einen Teelöffel mit Wasser aufbrühen und so viel als möglich, am besten über drei Wochen hinweg, trinken. Vorsicht: nach zu langer Einnahme kann Löwenzahn Magenschmerzen verursachen!

Trinken, trinken, trinken! Kräutertees oder Wasser.

Essen Sie viel Spargel, während der Spargelzeit jeden zweiten Tag ein halbes Kilo (ohne Butter)

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Ohrenschmerzen

Ohren sind nicht nur zum Hören da!

Ohrenschmerzen sind selten lebensgefährlich, aber dennoch nicht zu missachten. Übergangene Entzündungen können Ihr Hörvermögen beeinträchtigen. Erwachsene lokalisieren ihre Schmerzen sofort. Bei kleinen Kindern hingegen äußert sich diese Entzündung durch ständiges Reiben oder Ziehen am Ohr, Schreien, Fieber und Näseln. Die Ursache für solche Schmerzen ist meist eine verstopfte Eustachische Röhre. Dies ist eine dünne Verbindung, die das Mittelohr mit dem hinteren, inneren Teil der Nase verbindet. Ohrenschmerzen können auch bei Flugreisenden mit Erkältung oder verstopfter Nase auftreten. Der unterschiedliche Druck beim Starten und Landen ist für die Schmerzen verantwortlich. Wenn Sie sich verkühlt haben oder ein unangenehmes Gefühl im Ohrinneren haben bzw. wenn sich Eiter aus Ihrem Ohr absondert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Vorsicht ist bei stechenden Schmerz geboten. Ihr Trommelfell könnte geplatzt sein.

Teemischung: Einen Teelöffel Holunderblüten mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und mehrmals täglich trinken.

Putzen Sie sich richtig die Nase.

Das weitverbreitete Übel, beim Niesen die Nase zuzuhalten, bewirkt, dass Bakterien in die Ohren gedrückt werden können.

Milde Wärme lindert den Schmerz.

Kräftig schlucken, die Eustachische Röhre wird dadurch geöffnet. Eine kurzzeitige Erholung.

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Pubertät

Meine Eltern verstehen mich nicht

Für Eltern und Kinder gleichermaßen schwierig ist die Zeit des Heranreifens. Nicht mehr Kind, aber auch noch nicht Erwachsener, erzeugt Stress! Hinzu kommt, dass sich der Jugendliche im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren beginnt, von seinen Eltern zu lösen. Dieser Prozess ist für die Ich findung, für das Entstehen von Selbstbewusstsein für das Kind sprich den Jugendlichen unbedingt notwendig. Logischerweise gehen damit krause Gedanken einher. Alles, was von den Eltern vorgeschlagen wird, ist anzuzweifeln, nur die eigene Meinung zählt. Der Lösungsprozess vom Elternhaus geht meist recht turbulent ab. Schwer, aber notwendig, ist es für betroffene Eltern, in dieser Phase dem Tun und Treiben des Sprösslings zuzusehen. Sie sollten aber an ihre Nerven denken und daran, dass auch sie alles besser machen wollten. Vertrauen schafft eine akzeptable Gesprächsbasis, von der sowohl 1 Eltern als auch Kinder profitieren. Der Hormonhaushalt des Kindes revoltiert!

Harmonisierende Teemischung: Kamille und Melisse zu gleichen Teilen mischen, einen Teelöffel davon mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen, ziehen lassen und bei Bedarf trinken.

Versuchen Sie Ihr Kind zu akzeptieren und seine Meinung anzuhören.

Bleiben Sie "cool"!

Partnerschaft statt Elternschaft bringt für beide Teile neue Erfahrungen und sichert gegenseitige Zuneigung für den weiteren Lebensweg. Nicht immer alles besser wissen!

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Rheuma

Nicht immer ein Altersleiden

Rheumatismus bezeichneten schon die alten Griechen vor 2000 Jahren als Sammelbegriff für Erkrankungen, die mit Schmerzen in Gelenken, Muskeln, Wirbeln und Nerven verbunden sind. Gleichzeitig damit ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Trotz aller Fortschritte kann Rheuma bis heute nicht "ausgeschaltet" werden, es gibt lediglich Mittel, die die heftigen Schmerzanfälle lindern. Rheuma zeigt an, dass man seinen Körper sträflich vernachlässigt. D. h. der Genuss von zu viel Fleisch, Schokolade und Innereien fördert die vermehrte Bildung von Harnsäure und auch das Durcheinanderbringen des Stoffwechsels. So ist es nicht verwunderlich, dass schon sehr junge Menschen Rheumaanfälle haben können. Heftigste Schmerzen sind die Symptome. Gehen Sie in sich, stellen Sie Ihre Ernährung um und versuchen Sie, sich so viel wie möglich zu bewegen. Vor allem: Meiden Sie Rindsuppe. Gicht und Rheuma werden dadurch animiert.

Teemischung: Einen Teelöffel Holunderblüten mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Über einen Zeitraum von sechs Wochen jeden Tag zwei bis drei Tassen trinken. Die Teekur jedes halbe Jahr durchführen.

Geben Sie Harnsäure keine Chance. Hülsenfrüchte, Spinat, Pfirsiche, Aprikosen, Weintrauben, Ölsardinen, Blumenkohl, Schokolade und viel Fleisch von der Speisekarte streichen.

Hühnersuppe der Rindsuppe vorziehen. Rindsuppe forciert Rheumaanfälle.

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Schlaflosigkeit

"Schafe zählen" nützt nicht immer 

Schlaflosigkeit ist die häufigste Art der Schlafstörung in Europa. Nicht nur, dass die Nächte zur Qual werden, schlaflose Menschen können auch tagsüber nicht richtig arbeiten. Völlige Erschöpfung ist zumeist die Folge. Wenn so eine Phase zu lange dauert, können ernsthafte körperliche und organische Störungen auftreten. Auslöser für zuwenig Schlaf ist primär Stress. Am Tage unbewältigte Dinge "zermartern" noch in der Nacht Ihr Gehirn, Sie können nicht abschalten. Auch unbewältigte Probleme oder ein Zuviel an Alkohol und Nikotin vor dem Schlafengehen sind sogenannte "Schlafkiller". Stressen Sie sich nicht noch mehr, geben Sie das Umherwälzen im Bett auf. Auch wenn es vier Uhr morgens ist, beginnen Sie den Tag mit einer Tasse Kräutertee und denken Sie nicht über Ihren verpatzten Schlaf nach. Wenn Sie zu der Sorte Mensch gehören, die gerne ein Mittagsschläfchen machen, trennen Sie sich von dieser Gewohnheit. Schlaftabletten sind keine Alternative!

Teemischung: Baldrian und Melisse zu gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit einer Tasse Wasser aufgießen. Vor dem Zubettgehen trinken.

Kaufen Sie sich ein bequemes Bett.

Nehmen Sie ein heißes Bad ca. zwei Stunden vor dem Zubettgehen, dem Sie Melissenöl beifügen.

Lassen Sie Ihre Arbeit im Büro.

Verbannen Sie Lärm und Licht aus dem Schlafzimmer, Ohrstöpsel wirken!

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Schluckauf

"Schnackerl" ist läs - hicks - tig!

Mit dem Schluckauf verhält es sich so ähnlich wie mit dem Augenlidzucken. Es ist eine Reaktion, die durch einen Reiz hervorgerufen wird. Und das Zwerchfell reagiert mit Krämpfen, die den Schluckauf verursachen. Es ist lästig, permanent zu "hicksen", aber ungefährlich. Wenn Sie oft unter Schluckauf leiden, überprüfen Sie, ob Sie während des Sprechens viel Luft schlucken. Vermeiden Sie kalte Getränke. Verdauungsstörungen sind auch für das "Schnackerl" verantwortlich. Allerlei Mittelchen sind üblich und weit verbreitet, sodass Sie auswählen können, welches Ihnen am meisten behagt. Die einen schwören auf einen Schluck Wasser, die anderen darauf, mit Wasser zu gurgeln. Auch sich plötzlich er schrecken zu lassen, s oll helfen. Eine lustige, medizinisch nicht bewiesene These sagt: "Halten Sie die Luft an, heben Sie gleichzeitig den rechten Arm und denken Sie dabei an drei Glatzköpfige"! Ob's funktioniert, sei dahingestellt.

Vermeiden Sie scharf gewürztes Essen.

Einige Gewürze reizen die Schleimhäute der Speiseröhre und des Magens. Wenn gleichzeitig die Magensäure vom Magen in die Speiseröhre läuft, kann dies Schluckauf auslösen.

Meiden Sie Alkohol.

Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen mindestens 25mal. Die so mitgeschluckte Luft kann nicht eingeschlossen werden, braucht daher auch kein Ventil, um zu entweichen.

Halten Sie für 20 Sekunden die Luft an.

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Schnittwunden

Schnelle Hilfe ist wichtig,

Eine Schnittwunde ist ein Einschnitt in die Haut, der nur eine begrenzte Anzahl von Nerven verletzt. Der Bereich um die Wunde wird rot. Es fließt mehr zur Wunde und damit auch die wichtigen weißen Blutkörperchen. Schnitte geschehen meist unbemerkt beim Gemüseputzen oder auch mit der Kante eines Stück Papiers. Selten sind Verletzungen solcher Art dramatisch und auch der Blutverlust hält sich in Grenzen. Oftmals lassen sich tiefe Schnitte nicht vermeiden, die dann, wenn Sie zu tief ins Fleisch eindringen, unter Umständen sogar genäht werden müssen. Bei kleinen Kindern im Haushalt - sie sind potentielle Kandidaten für Schnittverletzungen ist es ratsam, Messer und Scheren unerreichbar aufzubewahren. Eine sofortige Schmerzlinderung bringt kaltes Wasser. Wenn Sie anschließend noch ein Tuch oder einen Verband um die Wunde legen, um den Blutfluss einzudämmen, lassen nach kurzer Zeit Schmerzen und Blutung nach.

Teemischung: Ein Teelöffel Arnika mit einer Tasse Wasser überbrühen und handwarm abkühlen lassen. Mit diesem Tee einen Wattebausch tränken und die Wunde regelmäßig betupfen.

Ringelblumen-Salbe mehrmals täglich auftragen.

Lassen Sie die Wunde nicht austrocknen. Regelmäßig Feuchtigkeit beschleunigt den Heilungsprozess..

Kratzen Sie die Kruste nicht ab. Die Haut wird beschädigt und Bakterien können eindringen.

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Schürfwunden

Andauernde Reibung schmerzt

Schürfwunden sind immer dann vorhanden, wenn der normale Balanceakt der Haut gestört wird. Normalerweise stößt der Körper andauernd Hautzellen ab und ersetzt sie durch neue. Bei Schürfwunden wird mehr von diesen Hautzellen abgebaut, als wieder ersetzt werden können. Rötungen, Reizungen und Schmerzen sind das Ergebnis von solchen Schürfwunden. Denken Sie an heiße Sommertage: Ihre Beine stecken in langen Hosen und Sie schwitzen. Beim Gehen reiben Sie Ihre Oberschenkel aneinander und die Feuchtigkeit bewirkt, dass sich eine Schürfwunde bildet. Besonders übergewichtige Menschen leiden an diesem Problem. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Blutungen kommen. Schürfwunden brauchen einen langen Heilungsprozess. Auch Kleidungsstücke wie BH´s oder Rollkragenpullover schürfen. Tragen Sie einen weichen BH, bevorzugen Sie Kleidungsstücke aus natürlichen Stoffen wie Baumwolle oder Seide.

Einen mit Johanniskrautöl getränkten Wattebausch auf die Wunden legen und mit Mullbinde fixieren. Den Verband täglich wechseln.

Mit Majoran-Salbe mehrmals täglich die schmerzenden Stellen bestreichen.

In Sommermonaten wirkt Babypuder zwischen den Oberschenkeln Wunder.

Nehmen Sie ein Vollbad, dem Sie 600 ml Kamillenöl zusetzen.

Verwenden Sie kein Deodorant.

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Schweißfüße

Plastikschuhe bringen Füße zum Dampfen

Wenn das Ausziehen Ihrer Schuhe peinlich ist, weil Sie unangenehmen Fußgeruch verbreiten, sollten Sie Ihr Schuhwerk durchforsten. Im Medizinischen nennt man Fußschweiß Bromhidrosis. Fußgeruch ist weder schmerzhaft, noch ansteckend, birgt aber gesellschaftliche Probleme. Im Normalfall produziert jeder Ihrer Füße einen Viertelliter Schweiß. Über 20.000 Schweißdrüsen sind dafür im Einsatz, und bei den meisten Menschen geht dieser Vorgang geruchlos vor sich. Bei Menschen mit Bromhidrosis jedoch wird Schweiß produziert, der nicht verdunsten kann. Solche Menschen müssen darauf achten, ihre Füße möglichst trockenzuhalten. Plastiksohlen und auch das Schuhobermaterial aus Plastik "verriegeln" Ihre Füße hermetisch. Die Feuchtigkeit kann so nicht entweichen und macht sich unangenehm in Form von nassen Socken bemerkbar. Gönnen Sie deshalb Ihren Füßen so viel frische Luft wie möglich. Bevorzugen Sie Baumwollsocken.

Baden Sie Ihre Füße in Eichenrinden-Tee.

Bei sehr stark schwitzenden Füßen lösen Sie eine Tasse Salz in einem viertel Liter Wasser und weichen die Füße darin ein. Danach Füße nicht abspülen, sondern nur sorgfältig abtrocknen.

Feuchtigkeit zwischen den Zehen ist schweißbildend. Daher gut abtrocknen.

Waschen Sie Ihre Füße so oft es geht. Wenn notwendig, auch mehrmals am Tag.

"Lüften" Sie Ihre Schuhe

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Seitenstechen

Plötzliches Stechen verhindert Aktivität.

Sie fahren gerade mit dem Fahrrad oder laufen schnell zum Bäcker und werden durch einen plötzlich stechenden Schmerz in der Seite aufgehalten. Die meisten Experten glauben, dass Seitenstechen ein Krampf im Zwerchfell ist. Eine andere Theorie besagt, dass Seitenstechen von der Luft kommt, die im Dickdarm festsitzt. Sport, wie z. B. Laufen, regt die Darmmuskeln an, und die Luft wird zum Ende des Dickdarms gedrückt. Befindet sich Stuhl im Dickdarm, können sich Krämpfe entwickeln. Während sich Experten den Kopf über verschiedene Theorien zerbrechen, sollten Sie versuchen, sich zu helfen. Atmen Sie vom Bauch aus. Tiefes Einatmen nicht nur den Brustkorb zu heben, bewirkt, dass Seitenstechen gar nicht auftritt. Wenn Sie aktive Bewegung nicht gewöhnt sind, versuchen Sie Ihrem Körper nicht gleich alles abzufordern. Langsam, aber ausdauernd weiterbewegen. Wenn notwendig, innehalten und stehen bleiben.

Beruhigen Sie sich auch innerlich mit folgender Teemischung:

Einen Teelöffel Baldrian mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen und langsam trinken.

Umschläge aus Salbei nehmen den Schmerz.

Massieren Sie die schmerzenden Seiten. Massagen regen den Kreislauf an und entspannen die Muskeln.

Stärken Sie Ihre Bauchmuskeln. Zehn Klappmesser pro Tag sind angebracht.

Kräftig ausatmen und den Körper vorbeugen.

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Sodbrennen

Übersäuerung des Magens

Allein schon das Wort weckt Assoziationen von einem Feuer im Magen. Die Speiseröhre, die die Nahrung in den Magen transportiert, kann von den freigesetzten Magensäuren "verbrannt" werden. Immer dann, wenn es zu einem Rückfluss kommt, d. h. wenn die Säure nach oben durch den Speiseröhrenschließmuskel zurückfließt, wird es unangenehm. Eine einfache Möglichkeit, Sodbrennen zu vermeiden, besteht darin, alles in Maßen zu genießen. Meistens entsteht dieses unangenehme Gefühl direkt unter dem Brustknochen, durch zuviel und zu schnelles Essen. Im psychosomatischen Sinn gilt bei Sodbrennen das gleiche wie bei Magenschmerzen. Es stoßt Ihnen etwas auf, es brennt etwas im Magen, bedeutet nichts anderes, als Probleme nicht besprechen zu können. Unangenehme Dinge teilen sich so über Schmerzen mit. Daher: Vermeiden Sie jede "Völlerei". Im psychischen und im physischen Sinn. Zuviel Kohlensäure schadet ebenfalls.

Kauen Sie bei Sodbrennen einige Wacholderbeeren. Sie beseitigen den Schmerz schnell und wirksam.

Trinken Sie ein Glas Milch.

Essen Sie niemals vor dem Schlafengehen. Mindestens zwei bis drei Stunden vor der Nachtruhe ist die letzte Mahlzeit angeraten.

Nehmen Sie ab. Fett engt den Magen ein, was wiederum ein Aufstoßen des Mageninhaltes bewirkt.

Rauchen Sie nicht.

Alkohol ist verboten!

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Sommersprossen

Hei, Pippi Langstrumpf!

Sommersprossen sind ein rein kosmetisches Problem. Bei manchen Menschen häufen sich diese Pigmentstörungen, die in Form von braunen Tupfen auftreten, auf der Nase, im ganzen Gesicht oder sogar auf dem ganzen Körper. Dabei wird immer vom Betroffenen selbst überaus kritisches Augenmaß an das eigene Aussehen gelegt. Sommersprossen, sofern es sich nicht um gefährliche Leberflecken handelt, sind weder gefährlich, noch sehen sie hässlich aus. Allerlei Mittel sind daher überflüssig. Vor allem die Chemie bietet hier fragwürdige Produkte. Bei einem weiblichen Wesen erübrigt sich diese Anstrengung insofern, als dass Sommersprossen mit Make-up leicht abzudecken sind, Zudem lebt jedes Gesicht durch die ihm von der Natur verliehenen Merkmale. Nicht umsonst gibt es ein Lied mit dem schönen Refrain:

"Ich bin so verschossen in deine Sommersprossen, die kleinen und die großen Also: Nase in die Sonne.

Bereiten Sie einen Teesud aus Brunnenkresse. Einen Teelöffel des Krautes mit einer Tasse heißem Wasser übergießen und abseihen. Die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich betupfen. Die Sommersprossen bleichen aus. Den selben Effekt erreichen Sie mit Schellkraut-Absud oder Weinreben-Absud. Auch Kren bleicht Sommersprossen aus.

Vermeiden Sie die pralle Sonne. Ein hoher Sonnenschutzfaktor ab 20 hilft.

Hüte haben den Vorteil, vor unerwünschter Sonne zu schützen.

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Sonnenbrand

Sonnenbrand begünstigt Hautkrebs

Erst im letzten Jahrzehnt ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass Sonne noch viel mehr Schaden anrichtet, als nur einen schmerzhaften Sonnenbrand zu verursachen. Bei jedem Sonnenbrand sterben Hautzellen ab, wird die Haut dünner und die Gefahr an Krebs zu erkranken höher. Ultraviolette Strahlen begünstigen die Pigmentierung, das ist die Braunfärbung der Haut. Je nach Hauttyp produzieren z. B. dunkelhäutige Menschen schneller Melanin, während hellhäutige Menschen kaum Melanin vorhanden haben. Diese Menschen werden auch nicht braun, sondern bekommen höchstens Sonnenbrände, die dafür verantwortlich sind, dass Hautzellen absterben. Sie würden sich wahrscheinlich nie wieder einem Sonnenbrand aussetzen, wenn Sie den Schaden unter dem Mikroskop beobachten könnten. Die Zellen sind eingeschrumpft und tot. Dicke, runde Bündel von Bindegewebe sind zu einer grauen Masse vertrocknet.

Wenn die Haut rot ist und brennt, sollten Sie mit Johanniskrautöl die betroffenen Stellen einreiben.

Legen Sie kalte Kompressen auf die verbrannten Stellen.

Nehmen Sie ein kaltes Bad.

Gehen Sie niemals in die pralle Sonne und schmoren Sie als hellhäutiger Mensch nicht am Wasserrand. Wasser zieht UV-Strahlen an.

Tragen Sie eine Sonnenbrille, denn die Strahlen verursachen auch Schmerzen in den Augen.

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Trunkenheit

Wenn der Kater grüßen lässt

Am Morgen danach gibt es nichts Schlimmeres, als den Abend zuvor und das letzte Achterl zu verfluchen. Man ist sich bewusst, dass ein wenig mehr Beherrschung den Kater "vergrault" hätte. Trotzdem lindert diese Erkenntnis nicht die Schmerzen. Ärzte vermuten, dass der sogenannte Kater durch zwei Phänomene entsteht: Durch eine leichte Schwellung des Gehirns und Dehydrierung. Alkohol hat eine stark entwässernde Wirkung, was oftmaliges Wasserlassen hervorruft. Wesentlich, um den Kater zu vertreiben, ist, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Allerdings alkoholfreie Getränke! Hervorragend eignen sich dazu Wasser und Getränke mit wenig Kohlensäure. Absolut ungeeignet ist Orangensaft. Nicht nur Alkohol, sondern auch die Säure der Orangen reizt die Magenschleimhäute. Zu den sonstigen Beschwerden würde auch noch lästiges Sodbrennen hinzukommen. Optimal ist es, sich wieder in frischer Luft auf Trab zu bringen.

Majoran mit Schweineschmalz verrühren, erwärmen und passieren. Diese Salbe wirkt schmerzlindernd und belebend. Genau das richtige nach einer langen und durchzechten Nacht.

Essen Sie nur leichte Gerichte. Toast, Suppe oder Tee sind völlig ausreichend. Ihr Magen braucht Erholung.

Wenn möglich, machen Sie Urlaub. Schlafen Sie sich aus und erlauben Sie Ihrem Körper die not‑ wendige Regeneration.

Trinken Sie so viel wie möglich.

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Verfärbte Zähne

Weiße Zähne vermitteln Gesundheit

Tabak, Kaffee, Tee und Cola Getränke sind die Ursachen für verfärbte Zähne. Man kann das mit einem Teppich vergleichen. Flecken, die davon nicht zu entfernen sind, lassen sich auch vom Zahnmaterial nicht entfernen. Eines ist dabei normal: Mit zunehmendem Alter verfärbt sich auch unser Zahnschmelz, so wird die äußere harte Schicht der Zähne genannt, und wird immer dünner. Darunter liegt die gelbliche Dentinschicht, die dann durchschimmern kann. Manchmal befinden sich aber Flecken in den Zähnen. Diese können z. B. durch eine Zahnregulierung entstehen. Generell sollten Sie realistisch bleiben. Zähne sind von Natur aus niemals strahlend weiß. Durch Behandlungen, die der Zahnarzt durchführen kann, wie z. B. die Zähne zu bleichen, strahlt man zwar lächelnd in Weiß, gesund ist dieser Vorgang allerdings nicht. Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten wie Zahnbürste, Zahnseide und Zahncremes und reinigen Sie Ihre Zähne dreimal täglich.

Verwenden Sie Zahnseide. Zahnbelag, der sich zwischen den Zähnen ablagert, zieht Bakterien und Flecken wie ein Magnet an. Die tägliche Anwendung von Zahnseide verhindert gleichzeitig Zahnverfärbungen.

Hören Sie zu rauchen auf. Wenn schon nicht für die Gesundheit, dann wenigstens für ein schöneres Lächeln.

Trinken Sie weniger Kaffee. 

Putzen Sie Ihre Zähne mit einer Mischung aus Meersalz und Holzasche mit einem Tropfen Olivenöl.

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Verbrennungen

Unfallgefahren erkennen und beseitigen

Es dauert nur einen Augenblick, und schon ist es geschehen: Der Topf mit siedend heißem Wasser fällt zu Boden und verbrennt Ihnen zudem Hände oder Füße. Ganz schlimm ist es, wenn ein kleines Kind an ungesicherte Herdplatten oder Kochtöpfe gelangt und sich der Inhalt über den kleinen Körper ergießt. Verbrennungen zweiten und dritten Grades verlangen eine sofortige ärztliche Behandlung. Glücklicherweise - und wenn Sie alle Vorkehrungen für einen "brandsicheren" Haushalt getroffen haben sind die meisten Verbrennungen leicht und können 'ZU Hause behandelt werden. Die verletzte Haut wird rot und schmerzt etwas. Solche Verbrennungen nennt man Verbrennungen ersten Grades. Eine Brandwunde, die Blasen hervorruft, wird schon als Verbrennung zweiten Grades eingestuft, und bei der Verbrennung dritten Grades bilden sich keine Blasen mehr und die Haut verfärbt sich weiß. Ein Mittelchen ist zu verbannen: Butter auf Brandwunden!

Tupfen Sie vorsichtig Johanniskrautöl auf die betroffene Stelle.

Kaltes Wasser über die Brandwunde fließen lassen oder kalte Kompressen auflegen. Nicht eiskaltes Wasser verwenden.

Keine Blasen öffnen. Blasen halten die Brandwunde steril.

Topfstiele auf dem Herd nach innen drehen.

Eventuell verschmutzte Brandwunden nicht säubern. Schon gar nicht reiben. Bei Unklarheit des Verbrennungsgrades: Arzt!

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Verstopfung

Wenn der Darm streikt

Unregelmäßiger Stuhlgang ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Dabei nimmt jede dritte junge Frau gelegentlich Abführmittel, weil sie glaubt, an Verstopfung zu leiden. Betroffen sind aber nur diejenigen, die tatsächlich über Wochen hinweg nur ein‑ bis zweimal wöchentlich Stuhlgang haben. In vielen Fällen ist die Verstopfung anerzogen und meistens durch eine falsch verstandene Zeiteinteilung begründet. Man hat nie Zeit und ist zu gestresst. Der so unterdrückte Stuhlgang bleibt länger als nötig im Enddarm liegen und verliert an Masse. Denn in diesem Darmstück wird ihm Wasser entzogen. Hinzu kommt noch, dass sich in unserer zivilisierten Welt Zucker, weißes Mehl und ballaststoffarme Kost durchgesetzt haben. Wenn Sie außerdem noch wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, wird der Darm träge. Der schnelle Griff zum Abführmittel ist absolut schlecht, die Darmflora wird zusätzlich geschädigt. Stellen Sie Ihre Ernährung um und bewegen Sie sich.

Teemischung: Bereiten Sie einen Tee aus Tausendguldenkraut. Dreimal täglich ungesüßt trinken.

Essen Sie viel Äpfel und Pflaumen (Dörrpflaumen über Nacht einweichen, Obst und Wasser zu sich nehmen).

Gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit aufs WC. Erziehen Sie Ihren Darm zur Regelmäßigkeit.

Essen Sie hallaststoffreich. Vermeiden Sie alle Süßspeisen.

Trinken Sie viel, z. B. Brennnesseltee.

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Warzen

Ein seelisches Problem

 

Warzen werden durch den menschlichen Papillom-Virus verursacht und sind daher ansteckend. Das Aussehen dieser unappetitlichen Gebilde ist rauh. Sie finden sich meist an Fingern und Händen. Kleinere Flachwarzen können auch im Gesicht auftreten.

Warzen an den Fußsohlen nennt man Sohlenwarzen. Genitalwarzen, die ebenfalls ein zunehmendes Problem sind, treten im Genital ­und Analbereich auf. So schnell wie Warzen auftauchen, können sie auch wieder verschwinden. Als medizinisches Mysterium kann auch angesehen werden, dass es noch immer kein Mittel gibt, mit dem man Warzen für immer und ewig beseitigen kann. Daher scheint es angebracht, besser vorzusorgen, dass sich solche Hautausstülpungen erst gar nicht auf Ihren Händen und Fingern wohl fühlen.

Besonders Menschen mit seelischen Problemen werden gerne von Warzen heimgesucht. Deshalb sollen auch Abschwörungen helfen.

Betupfen Sie mehrmals täglich die Warze mit dem Milchsaft von Schellkraut.

Hautausstülpungen regelmäßig mit Ringelblumensalbe einreiben und abdecken.

Erhitzen Sie die Warze. Tauchen Sie die von Warzen betroffenen Körperteile in möglichst heißes Wasser. Es kann sein, dass die Warze aufweicht und eventuell den Virus abtötet.

Rizinusöl soll eine Säure enthalten, die die Warze reizt. Tragen Sie das 01 mit zweimal täglich auf.

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Wechseljahre

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

  Für die meisten Frauen sind die Wechseljahre voll mit falschen Gerüchten. Von Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Ängsten und Depressionen ist die Rede. Dabei geschieht ein entscheidender Fehler. Die meisten Frauen verwechseln die Wechseljahre mit dem natürlichen Altern. Durch die Hormonumstellung können tatsächlich Unpässlichkeiten auftreten, wogegen es jedoch Mittel gibt, die diese Phase erleichtern. Viele Frauen, die dieser Zeit positiv gegenüberstanden, erblühten nach dem Wechsel wieder zu Aktivität und Vitalität. Auch das Sexualleben ist ausgeprägter, denn es muss kein Gedanke mehr an Verhütungsmethoden verschwendet werden. Wechseljahre dauern vier bis fünf Jahre, fangen üblicherweise zwei Jahre vor der letzten Menstruation an und enden zwei bis drei Jahre danach. Das Schnittalter liegt zwischen 45 und 53 Jahren. Versuchen Sie sich positiv auf den neuen Lebensabschnitt einzustellen und die Zeit für sich zu nützen.

Baldriantropfen auf ein Stück Zucker geben und regelmäßig einnehmen.

Unternehmen Sie viel!

Nehmen Sie sich Zeit für die Liebe. Frischen Sie Ihre Partnerschaft neu auf, lassen Sie sich einfach fallen.

Achten Sie auf kalziumhaltige Lebensmittel. In den Wechseljahren ist dies besonders wichtig, um porösen Knochen (Osteoporose) vorzubeugen. Essen sie viel Käse, Mandeln, Milchprodukte, Lachs, Joghurt oder Fisch. Trinken Sie auch ausreichend.

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Zahnfleischbluten

Gesundes Zahnfleisch ist "machbar"

Sie putzen sich gerade Ihre Zähne, und beim Ausspülen spucken Sie ein bisschen Blut. Das passiert Ihnen in letzter Zeit regelmäßig? Auch wenn es harmlos erscheint, könnte dieses bisschen Blut eine größere Sache sein, als Sie denken. Zahnfleischbluten ist meist die Vorstufe einer Zahnfleischerkrankung. 1). h. das Gewebe entzündet sich und Bakterien können das Zahnfleisch irritieren. Es wird rot, geschwollen und neigt zu Blutungen. Im Extremfall zerstören diese Stoffe das Zahnfleischgewebe und lösen es vom Zahn und den Zahntaschen. Dabei ist, nachdem der Zahnarzt aufgesucht wurde, dieses Problem einfach zu beseitigen. Mundhygiene heißt das Zauberwort. Falsches oder mangelhaftes Putzen von Zähnen, vor allem die Missachtung der Zahnseide rufen meist Zahnfleischbluten hervor. Wesentlich sind auch hormonelle Schwankungen und Stress an solchen Entzündungen beteiligt. Daher achten Sie verstärkt auf Ihre Mundhygiene.

Teemischung: Bereiten Sie einen Absud aus Fichtennadeln, mit dem Sie regelmäßig den Mund spülen.

Benutzen Sie eine weiche Zahnbürste, die Sie nur sanft auf die Zähne drücken. Harte Borsten verletzen Ihr Zahnfleisch.

Putzen Sie auch Ihre Zunge und Ihren Gaumen. Die Anzahl der Bakterien kann so verringert werden.

Optimal ist eine elektrische Zahnbürste. Die kreisenden, gleichmäßigen Bewegungen durchbluten das Zahnfleisch.

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Zahnschmerzen

Gehen Sie an die Wurzel des Übels

Zahnschmerzen sind unangenehm. Der kurze Aha-Effekt, wenn ein Schmerz wieder vergeht, sollte nicht die Vorsorge verdrängen und Auslöser sein, den Termin beim Zahnarzt abzusagen. Schmerzen, die sich überhaupt nicht mehr beseitigen lassen, können durch einen Schlag auf den Zahn oder durch Zahnkaries hervorgerufen werden. Sie sollten rasch den Zahnarzt aufsuchen, denn der Nerv eines Zahnes kann innerhalb von zwölf Stunden absterben. Allerlei Hausmittelchen und Tips vermindern zwar die Schmerzen, sind aber oft nur der letzte Rettungsanker. So hilft das Lutschen eines kalten Eiswürfels oder auch, den Kopf hochzuhalten. Glücklicherweise gibt es aber bereits am Wochenende Zahnärzte, die Dienst machen. Denn wie bei allen anderen Schmerzen auch die Zähne melden sich dann, wenn's ein Feiertag oder mitten in der Nacht ist. Vorsorge wie z. B. ein zweimal jährlicher Zahnarztbesuch kann plötzliche Schmerzen verhindern.

Benetzen Sie den Zahn mit Nelkenöl. Allerdings dürfen Sie nur den betroffenen Zahn und nicht das Zahnfleisch bestreichen. Nelkenöl betäubt den Nerv.

Spülen Sie mit warmein Wasser, dem Sie einen Teelöffel Salz zufügen. Der Schmerz 'ist damit zwar nicht gleich wegzuspülen, aber störende Speisereste werden entfernt.

Zahnseide ist eine weitere Art, Speisereste zu entfernen. Es sind oft nur Reste im Zahnfleisch, und der entstehende Schmerz gleicht dem eines kranken Zahnes.

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Zungenbläschen

Wenn man unfreiwillig lispelt

Meist ist so ein Geschwür nur sehr klein. Aber Sie spüren es und wissen, dass es da ist. Außerdem hat es die ungute Eigenschaft, besonders dann zu schmerzen, wenn Sie essen oder trinken. Glücklicherweise sind solche Bläschen relativ kurzlebig, werden aber vom Herpes-Virus verursacht. Was mit mehreren Bläschen beginnt, breitet sich rasch zu großen wunden Stellen aus. Nicht nur die Zunge, sondern auch die Innenseite der Lippe und der Wange können davon betroffen werden. Abgespanntheit, Erschöpfung und Stress gehen meist Hand in Hand mit einer mangelnden Ernährung. Das Immunsystem wird angegriffen und schon eine Kleinigkeit wie z. B. ein schlecht abgewaschenes Glas oder ein bestimmtes Gewürz kann die Bläschen zum Erscheinen bringen. Besonders bei kleinen Kindern treten diese Bläschen gerne auf. Alles, was nicht niet ­ und nagelfest ist, stecken die Kleinsten im Alter von ca. zwei Jahren in den Mund.

Kauen Sie Wacholderbeeren oder spülen Sie den Mund mit Wermutschnaps oder -tee.

Meiden Sie heiße oder sehr scharf gewürzte Speisen. Solche "Sachen" brennen und Ihre Bläschen rächen sich mit großen Schmerzen.

Geben Sie Obacht bei der Verwendung der Zahnbürste, um die empfindliche Zunge zu schützen.

Speisen mit einer rauhen, schürfenden Oberfläche wie Chips, resche Semmeln oder Brotkrusten sind zu meiden.

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