Was ist zu tun bei kleineren Weh-Wehchen:
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Wenn
die Lust am Essen vergeht.
Stress, Überanstrengung
und eine Zeit bzw. Lust regelmäßig zu Essen sind Beschwerden, die auch
Zivilisationskrankheiten genannt werden könnten. Typische Anzeichen für
Appetitmangel, von dem fast 70 Prozent aller Kinder betroffen sind, sind Übelkeit,
Völlegefühl und Blähungen. Wer von heute auf morgen keinen Hunger mehr hat,
sich gar vor bestimmten Nahrungsmitteln ekelt, sollte daran denken, dass ein
seelischer Konflikt entweder die Lust am Essen nimmt, oder auch eine Störung im
Dauungstrakt vorliegen könnte. Ein weiterer, immer mehr verbreiterter Grund
Nahrung abzulehnen, ist der Schönheits- bzw. Schlankheitswahn junger Mädchen,
die nicht selten die Kontrolle über ihr Essverhalten verlieren und sehr schnell
in die Magersucht abgleiten. Der erste positive Schritt für eine
Nahrungsaufnahme heißt: Positiv Denken und von allen Speisen, nach denen Gelüste
bestehen, probieren. Während des Essens Reizüberflutungen und Stress
vermeiden!
Teemischung: Hirtentäschel, Hopfen,
Schafgarbe, Kamille, Lavendel und Tausendguldenkraut mischen, Einen Teelöffel
dieser Kräutermischung mit heißem Wasser überbrühen und fünf bis zehn
Minuten ziehen lassen. Abseihen. Ein halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse in
kleinen Schlucken trinken.
Stress und Reizüberflutung vermeiden!
Speisen herzhaft
würzen, denn der Geruch regt bereits die Verdauungsdrüsen an. Ein paar
Tropfen Wermut vor dem Essen regen den Appetit an.
Unsere
Augen leisten Schwerstarbeit
Müde, überanstrengte
Augen sind meist trocken und schmerzen. Es gibt verschiedene Gründe dafür. Zum
Beispiel langes Arbeiten am Computer oder Verspannungen der Rückenmuskulatur
und auch schlecht beleuchtete Wohnräume. Augengymnastik, bei der die angewärmten
Hände auf die geschlossenen Augen gelegt werden, bringt hier kurzfristig
Erleichterung. Versuchen Sie unter den Händen abwechselnd mit dem rechten und
mit dem linken Auge zu blinzeln und die Augen, soweit es geht, dabei kräftig
zusammenzukneifen. Eine andere Alternative wäre, dass Sie Ihre Augen ausruhen
lassen sollten. Die Sehkraft ist uns so selbstverständlich, dass wir vergessen,
dass unsere Augen täglich Schwerstarbeit leisten. Schließen Sie mehrmals am
Tage Ihre Augen und verharren Sie einige Minuten in dieser Stellung.. Gut ist es
auch, früh schlafen zu gehen und für richtiges Licht im Arbeits- und
Wohnbereich zu sorgen. Neonlampen sollten unbedingt ausgetauscht werden.
Teemischung: Zwei Teile Augentrost, je
ein Teil Fenchel und Ringelblume mischen. Einen gehäuften Teelöffel dieser
Mischung mit zwei Tassen Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und die
müden Augen darin baden.
Sorgen Sie für saubere
Luft. Zigarettenrauch und zuwenig Sauerstoff lassen Augen brennen.
Indirektes Licht, d.
h. Lampen, die nach oben scheinen, reizen Ihre Augen wie Licht, das direkt auf
Sie leuchtet.
Öfters
blinzeln
Erkennen
Sie die Ursachen
Hautirritationen haben
meist harmlose Ursachen, solange es sich nicht um eine tatsächliche Krankheit
handelt. Zu wenig beachtet wird, dass z. B. neu gekaufte Kleidung imprägniert
ist und, wenn Sie vor dem ersten Tragen nicht gewaschen wird, Hautausschläge
verursachen kann. Hitze, Kälte, Fieber und Stress können ebenfalls zu Ausschlägen
führen wie auch gewisse Früchte, z. B. Erdbeeren, einen Ausschlag hervorrufen
können. Die einfachste Möglichkeit, zu erkennen, was die Ursache für das
unangenehme und lästige Übel ist, wäre, genauestens seine Ernährungsgewohnheiten
zu kontrollieren. Sehr leicht ist dann festzustellen, ob Sie auf Nüsse, Bohnen,
Erdbeeren oder andere Nahrungsmittel allergisch sind. Aber auch synthetische
Kleidung ist Auslöser für Juckreiz und Hautrötungen, ebenso wie diverse
Waschlotionen oder Haarshampoos. Legen Sie mehr Augenmerk auf Ihr tägliches
Leben. Das Motto lautet: Zurück zu natürlicher Lebensweise!
Teemischung: Kamille, Leinkraut und
Wacholder zu gleichen Teilen mischen. Einen gehäuften Teelöffel der Mischung
mit einer Tasse Wasser aufbrühen und fünf Minuten ziehen lassen. Über den Tag
verteilt zwei Tassen schluckweise trinken.
Die
Hautstellen nicht aufkratzen! Geben Sie Ihrem Juckreiz nicht nach. Unreife
(grüne) Wacholderbeeren zerstampfen und mit Schweineschmalz vermengen und auf
die betroffenen Hautstellen auftragen.
Tragen Sie natürliche
Kleidung (Baumwolle).
Hände
weg von Pickeln!
Besonders Jugendliche während
der Pubertät leiden oft an der nicht nur unschönen, sondern auch schmerzhaften
Akne. Ein unausgewogener Hormonhaushalt ist dafür verantwortlich. Aber auch
falsche Kosmetika und unnatürliche Eßgewohnheiten führen dazu, dass die
Hautporen verstopfen. Das Schlimmste, was man bei Akne tun kann, ist, die Haut
zu reizen. Kratzen, Reiben und Drücken verschlimmert die Entzündungen und
sorgt außerdem dafür, dass sich die Bakterien weiter ausbreiten. Ein weiterer
Irrtum ist es, mit alkoholhältigen Reinigungswassern die Hautporen
auszuschwemmen. Solche Produkte beseitigen zwar kurzfristig Bakterien, setzen
aber der ohnehin entzündeten Haut schwer zu. Unausgewogene Ernährungsgewohnheiten
können eine Überfettung der Haut forcieren, aber es ist ein Ammenmärchen, dass
Schokolade oder andere Lebensmittel Akne hervorrufen. Erschweren Sie sich daher
das Leben nicht mit unnötiger Diätkost.
Teemischung: Zwei Teile Brennnessel,
und je ein Teil Brunnenkresse und Schlehdorn mischen. Einen Teelöffel mit einer
Tasse heißem Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Mit Honig süßen
und jeden Tag eine Tasse auf nüchternen Magen trinken.
Vermeiden Sie Stress!
Keine Frotteehandtücher verwenden. Wer sein Gesicht nach dem Waschen abrubbelt, verursacht neue Entzündungsherde.
Benützen Sie ein weiches Baumwolltuch, mit dem Sie das Gesicht abtupfen.
Zu
oft aufs WC ?
Meist haben wir etwas
Falsches gegessen und schon zwickt und zwackt es in unserem Bauch. Vor allem
Kinder reagieren sensibel auf verdorbene Lebensmittel. Unser Bauch protestiert
aber auch, wenn wir zu kalte Getränke zu uns nehmen, zu viel Essen oder die
Nahrungsaufnahme unter Stress erfolgt. Haben Bauchschmerzen, die hie und da
auftreten, meist die oben beschriebenen "harmlosen" Ursachen, so ist
bei andauernden Beschwerden unbedingt der Arzt aufzusuchen. Auf jeden Fall gilt
aber: schonende und leichte Kost. Und vermeiden Sie es, die Speisen aus Hast
fast unzerkaut zu schlucken Essen Sie ganz bewusst und kauen Sie jeden Bissen
25mal, damit er gut eingespeichelt werden kann. Vorbeugend gegen Erkrankungen
des Magen-Darm-Traktes ist aber sicher ein Fasttag pro Woche. Nehmen Sie nur
Rohkost zu sich und trinken Sie - zur Blutreinigung und -verbesserung - ungesüßten
Brennnesseltee. Auch Spaziergänge an der frischen Luft wirken Wunder!
Teemischung: Tausendguldenkraut,
Wacholder und Schafgarbe zu gleichen Teilen mischen und einen gehäuften Teelöffel
der Mischung mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Ungesüßt noch sehr
warm schluckweise trinken.
Essen Sie langsam! Jeden
Bissen gut einspeicheln und bewusst kauen.
Eine Wärmeflasche
auf den Bauch erleichtert.
Massieren und streicheln Sie
Ihren Bauch!
Lassen Sie die
nächste Mahlzeit ausfallen.
Bereiten
Sie Winden ein Ende
Blähungen wurden lange Zeit nicht als
Krankheit anerkannt, sind aber ein peinliches und ärgerliches Übel. Überlegen
Sie sich einmal: Jeden Tag entweichen etwa 400 bis 2000 ml Sauerstoff,
Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan aus dem After. In den meisten Fällen
geschieht dies ohne dass man durch Geräusche oder Gerüche auf sich aufmerksam
macht. Bei gewissen Menschen jedoch geschieht es, dass Speisen zu lange
unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm gelangen und so ablagern. Die Bakterien
im Dickdarm sind nicht wählerisch. Sie sind für den charakteristischen Geruch
verantwortlich. Wenn Sie unter Blähungen leiden, wozu auch ein permanentes Völlegefühl
im Magen gehört, ändern Sie Ihre Lebensgewohnheiten! Getränke mit viel
Kohlensäure, bzw. zu viele Kohlenhydrate wie Zucker, weißes Mehl etc. lagern
gerne im Dickdarm ab. Streichen Sie solche Dinge von Ihrem Speiseplan. Essen Sie
ballaststoffreich.
Teemischung: Fenchel und Anis zu
gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit einer Tasse heißem
Wasser aufbrühen. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen
Schlucken trinken. Zwei bis drei Tassen pro Tag.
Schränken Sie den Milchkonsum ein.
Milch kann zu Blähungen
führen, da viele Menschen den Milchzucker nicht verdauen können.
Machen
Sie nach dem Essen einen kleinen
Spaziergang. Der Verdauungstrakt wird angeregt.
Zu
oft aufs WC?
Wenn Sie alle fünf
Minuten aufs WC müssen, Ihren Harndrang kaum unterdrücken können und zudem
ein leichtes Brennen verspüren, haben Sie sich mit Sicherheit Ihre Blase verkühlt.
Ganz schlimm wird es, wenn auch noch Fieber hinzukommt. Wesentlich bei dieser
Krankheit ist, dass sie vorwiegend Frauen betrifft. Die weibliche Harnröhre ist
kürzer als die der Männer und kann zudem durch enge Hosen und
Geschlechtsverkehr sich der Bakterien schwer erwehren. Vermeiden Sie aus falsch
verstandenem Schönheitswahn zu dünnes Schuhwerk im Winter, setzen Sie sich
nicht auf kalte Unterlagen und tragen Sie wärmende Unterwäsche. Im Handel gibt
es schon bezaubernde Dessous, die gleichzeitig den Unterleib warm halten. Ein
weit verbreitetes Übel ist auch, den Harndrang zu lange zu unterdrücken. Dies
bewirkt wiederum, dass sich die Bakterien hemmungslos in der Blase vermehren können.
Daher: Immer wenn Sie müssen, sollten Sie auch!
Teemischung:
Eine Handvoll Gänseblümchen
mit zwei Tassen heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser überbrühen und zwei
bis drei Tassen davon täglich trinken.
Nehmen Sie ein Bad, dem
Sie fünf Tropfen Thymianöl zusetzen.
Unterwäsche aus reiner Baumwolle ist ein Muss!
Trinken Sie möglichst viel Kräutertee!
Preiselbeersaft erhöht
den Säuregehalt des Urins, die Bakterien werden im Wachstum eingebremst.
Schlaganfälle durch hohen Druck
Ob niedriger oder erhöhter
Blutdruck, die Symptome wie Schwindelgefühl, Übelkeit und Kopfschmerzen ähneln
sich sehr, sodass man nicht rasch auf den ersten Blick sagen kann, woran man
leidet. Dabei ist erwiesen, dass niedriger Blutdruck durch regelmäßige
Bewegung leichter in einen normalen Blutdruck zu verwandeln ist. Bei
Bluthochdruck hingegen verhält es sich etwas komplizierter: Meist sind
Medikamente notwendig, wenn der untere, also der diastolische Wert über 95
klettert. Übergewichtige und ältere Menschen und auch Personen, bei denen
Bluthochdruck quasi ein Familienerbstück ist, sollten tatsächlich ihren
Lebenswandel ändern. Wenn Sie nur kurze Zeit an Hochdruck leiden, so beeinträchtigt
das nicht immer Ihre Hirnarterien. Konstant überhöhter Druck kann aber
Blutgerinnsel im Hirn auslösen. Die häufigste Todesursache ist daher der
Schlaganfall. Halten Sie sich fit, meiden Sie Stress und achten Sie auf Ihr
Gewicht!
Teemischung: Einen Teelöffel
Schafgarbe auf eineinhalb Tassen heißes Wasser rechnen. Ungesüßt zwei bis
dreimal pro Tag eine Tasse trinken, wirkt auf den Blutdruck, ob hoch oder
niedrig, regulierend.
Essen Sie viel
Knoblauch!
Bewegen Sie sich. Auch
tägliches Stiegensteigen hilft schon!
Essen Sie wenig gesalzene Speisen. Salz bindet Wasser im Körper und regt dadurch den Blutdruck an.
Gehen Sie zum Arzt!
Wenn's blau und gelb wird ...
Blutergüsse sind immer
die untrüglichen Zeichen dafür, dass es wieder einmal eine Ecke gab, die man
übersehen hat. Sie entstehen, wenn Blutgefässe beschädigt werden und Blut so
ungehindert in das umgebende Gewebe versickern kann. Abgesehen von dem recht unhübschen
Aussehen - zuerst blau, dann violett bis ins gelbliche - sind Blutergüsse auch
mit unangenehmen Schmerzen verbunden. Nach etwa vierzehn Tagen heilt so ein
Fleck ab. Verantwortlich dafür sind die weißen Blutkörperchen. Ihr Körper
sorgt innerlich für Heilung, Sie können jedoch äußerlich Maßnahmen
ergreifen, um die Verfärbung zu reduzieren und um möglichst schnell die
Schmerzen zu beseitigen.
Umschlag: Ringelblumensalbe regelmäßig
auftragen oder einen Umschlag mit Johanniskraut machen.
Legen Sie Eis auf. Zehn
bis fünfzehn Minuten sollen die Eiswürfel einziehen. Nie direkt auf die Haut
auflegen, sondern in ein Baumwolltuch einschlagen.
Schonen Sie sich. Die
betroffene Stelle möglichst nicht beanspruchen.
Hochlegen der Glieder hilft.
Die Schwerkraft bewirkt, dass weniger Blut zur betroffenen Stelle gelangt.
Innerlich und äußerlich verändern
Von
"schmutzigem" Blut redet man nicht gerne, es ist auch im wahrsten Sinn
des Wortes nicht vorhanden. Blutreinigung hingegen wird bevorzugt bei Diäten
ein Thema, nämlich dann, wenn man den Körper von Schlacken und Giftstoffen
befreien will. Dies hat zur Folge, dass sich die äußere Silhouette
entsprechend verändert und auch innerlich ein Reinigungsprozess vor sich geht.
Man fühlt sich wieder attraktiv und dynamisch. Wenn Sie nicht unter Übergewicht
leiden oder auf die Schnelle ein paar Kilos loswerden wollen, so empfiehlt sich
eine Blutreinigungskur im Frühjahr. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Ihr
Vitaminreservoir erschöpft, und die nur spärlichen Sonnenstrahlen können
nicht mehr die notwendige Energie liefern, die Sie für aktives Handeln und
Schaffen brauchen. Spezielle Tees und Teemischungen werden angeboten, wobei jede
gleich gut zu bewerten ist. Trinken Sie sich fit, entgiften Sie Ihren Körper
und reinigen Sie Ihr Blut!
Teemischung: Brennessel hat sich zum
Entschlacken und Entgiften bewährt. Für einen Liter Tee eine Handvoll
Brennesselblätter.
Machen Sie eine Apfelkur:
Eineinhalb Kilogramm Obst über den Tag verteilt zu sich nehmen und viel Kräutertee
trinken. Achten Sie darauf, dass die Äpfel "zimmerwarm" genossen
werden.
Schwitzen Sie! Ob in der Sauna oder im
Dampfbad.
Nehmen Sie ein Vollbad,
dem Sie Holundertee (600 ml) zusetzen.
... sollte man ernstnehmen
Hüsteln oder Husten,
wenn er sich nicht vertreiben lässt, kann leicht in Bronchitis umschlagen.
Meist schmerzt der Brustkorb sehr stark und Sie husten jede Menge Schleim aus.
Verantwortlich dafür sind bakterielle Infektionen und/ oder Viren. Vielfach
unbekannt ist, dass Bronchitis kaum ansteckend ist. Feuchte Luft wie generell
ausreichend Flüssigkeitszufuhr erleichtern Ihnen den täglichen
"Hustenkrampf". Bronchitis ist meist nicht so schlimm, wie es sich anhört,
sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Trotzdem sind die Symptome
beunruhigend, denn wer fühlt sich schon "nur leicht krank", wenn das
Brustbein brennt und sogar manchmal blutiger Schleim ausgehustet wird? Besonders
unsere Kleinen sind von dieser Krankheit öfters betroffen.
"Schnappen" Sie Ihre Sprösslinge und fahren Sie mit ihnen auf die
Berge. Die sauerstoffreiche Luft, vor allem aber das Entfliehen aus der
Nebelzone sind zwei wichtige Heilfaktoren.
Teemischung: Eibisch und Fenchel zu
gleichen Teilen mischen und eine gehäuften Teelöffel davon in kaltem Wasser
ansetzen. Langsam erwärmen und mit Honig süßen. Zwei bis drei Tassen pro Tag
trinken.
Befeuchten Sie Ihre Luft. Es
reicht schon, sich unter die heiße, dampfende Dusche zu stellen, oder mit heißem
Wasser zu inhalieren.
Gurgeln Sie mit warmem
Salzwasser.
Machen Sie Zwiebelumschläge auf dem Brustkorb.
Wenn Hände und Füße eiskalt sind
Taube Hände oder Füße,
unangenehmes Kribbeln in Fingern und Waden, Atemnot und nächtliche Wadenkrämpfe
sind Anzeichen für Durchblutungsstörungen. Unsere ungesunde Lebensweise bringt
es mit sich, dass Durchblutungsstörungen zu den Zivilisationskrankheiten gehören.
Schuhwerk, das die Füße einengt, ebenso enge Hosen und falsches Belasten des Körpers
sind neben Bewegungsarmut die Auslöser für solche Störungen. Wenn Sie zudem
noch ausgiebig fettreiche Kost zu sich nehmen und auch auf das geliebte "Zigaretterl"
zu einer Tasse Kaffee nicht verzichten wollen, leisten Ihre Arterien
Schwerstarbeit. Durchblutungsstörungen sind nämlich nichts anderes, als
Arterienverkalkung. D. h. Kalk und Fett lagern sich in den Adern ab, die dadurch
immer enger werden. Das Blut kann die Muskeln nicht ausreichend versorgen, was
sich besonders in Wadenkrämpfen bemerkbar machen kann. Durchblutungsstörungen
sind Vorboten des Herzinfarktes.
Teemischung: Ein Teelöffel Wacholder
mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise trinken.
Würzen Sie Ihre Speisen
mit Rosmarin und Knoblauch.
Bewegen Sie sich regelmäßig - am
besten im Freien.
Verzichten Sie auf fette Nahrung.
Nicht rauchen!
Bauen Sie Ihr Übergewicht
ab.
Wassertreten (abwechselnd heiß,
kalt).
Ein lästiges Übel
Durchfall ist ein
harmloses, wenn auch lästiges Übel. .Meist wird er durch eine Virusinfektion
übertragen und geht dann mit Fieber und Erbrechen einher. Ist der Darm vom
Virus befallen, nimmt er überschüssige Flüssigkeit auf, und der Stuhl wird wässrig.
Meist verschwindet Durchfall so schnell, wie er gekommen ist. Deshalb findet man
die Ursache nicht gleich heraus. Soviel sei aber gesagt: Wenn Ihre Familie nach
und nach mit einigen Zeitunterschieden an Durchfall erkrankt, können Sie
annehmen, dass es sich um einen Virus handelt. Ist der Durchfall hartnäckiger
und tritt bei allen Familienmitgliedern gleichzeitig auf, ist es ratsam, einen
behandelnden Arzt hinzuzuziehen. Während Durchfall bei Erwachsenen ungefährlich
ist, kann es bei Kindern und älteren Menschen zu Komplikationen kommen. Vor
allem die Gefahr einer Austrocknung ist nicht zu unterschätzen. Deshalb bei
Durchfall beachten:: Viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
Teemischung:
Zwei Teile Kamille mit
einem Teil Leinkraut mischen. Mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und mit
Honig gesüßt über den Tag verteilt trinken.
Bei Kindern hat sich Weizenkeimöl
bestens bewährt.
Haferschleim tut jedem Darm gut.
Trinken Sie ausreichend kalte,
aber nicht eiskalte Getränke.
Wunden Babypopo können
Sie mit Eichenrindentee heilen.
Vermeiden Sie Stress.
Wenn's juckt und brennt
Hautleiden werden meist
vererbt. Ob es sich um die schmerzhafte Schuppenflechte oder um Gürtelrose
handelt ‑ Ekzeme sind schmerzhaft und hinterlassen oft unansehnliche
Wunden. Ekzeme sind vielfältig und müssen unbedingt vom Arzt diagnostiziert
und behandelt werden. Nach Absprache mit dem Arzt kann die Naturmedizin aber
einen wertvollen Beitrag leisten. Bei schrundiger Haut an Händen und Füßen,
etwa wie sie nach einer Schuppenflechte auftritt, hat sich reines Leinöl als
Abheilungsmittel bewährt. Sie sollten die betroffenen Stellen mehrmals täglich
mit Leinöl einreiben. Auch gegen Gürtelrose ist ein Kräutlein gewachsen:
Johanniskraut. Die entzündeten Hautstellen müssen mehrmals täglich mit
Johanniskrautöl (aus der Apotheke) betupft werden, um die Schmerzen zu lindern.
Auch Propolissalbe (ebenfalls aus der Apotheke) kann unterstützend zur
Abheilung von Ekzemen verwendet werden. Aber trotzdem: Arzt aufsuchen!
Teemischung: Je einen Teil Augentrost
und einen Teil Kamille mischen. Einen gehäuften Teelöffel davon mit heißem
Wasser aufbrühen, ziehen lassen und abseihen. Abkühlen und mit einem
Wattebausch d e betroffenen Hautstellen regelmäßig abtupfen.
Machen Sie eine Blutreinigungskur.
Überprüfen Sie Ihre
Eßgewohnheiten. Ekzeme können
oft allergische Reaktionen auf falsche Nahrung sein.,
Vermeiden
Sie Stress und
psychischen Druck!
Auf Flüssigkeitszufuhr achten
Nach einem zu üppigen Essen oder
einhergehend mit einem Darmvirus ist Erbrechen relativ häufig. Wenn Sie sich
den Magen verdorben haben, so versuchen Sie zwei bis drei Tage lang
"auszuhungern". Gönnen Sie Ihren Verdauungsorganen Ruhe und nehmen
Sie lediglich etwas Haferschleim zu sich. Wenn Sie anschließend langsam wieder
Ihre Nahrungsmittel Aufnahme zu steigern beginnen, wird Ihr Magen Ihnen den
Fehltritt schnell verzeihen. Wird das Erbrechen aber durch einen Virus
herbeigerufen, so ist es ein schwacher Trost, daß dieser meist schon nach
kurzer Zeit verschwindet. Schonkost ist ratsam. Die Menschwerdung ist ein Wunder
der Natur und die Hormone der Mutter fahren "Achterbahn". Meist
morgendliche Übelkeit sehen Sie daher als positives Zeichen, daß in Ihnen
neues Leben keimen kann. Meist verschwinden diese Beschwerden mit Anfang des
vierten Monats. Leichte, vitaminreiche Nahrung ist ratsam.
Teemischung: Einen Teelöffel
Dillkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise
1 trinken.
Baldrian beruhigt nicht nur die Nerven,
sondern auch den Magen.
Essen und trinken Sie nicht gleichzeitig. Sie überladen so nicht Ihren
Magen.
Trinken Sie viel,
um eine Dehydrierung des Körpers zu vermeiden.
Gehen Sie an die frische
Luft
- Sauerstoff regt den Kreislauf wieder an.
Wenn die Nase rinnt
Erkältungen haben die
unangenehme Eigenschaft, meist im Herbst oder im Frühjahr aufzutreten. Sie
resultieren oft aus unzureichender Bekleidung, zu dünnem Schuhwerk, oder
daraus, dass sich in beheizten Räumen Viren schneller verbreiten können. Diese
Viren durchlöchern dann unsere Zellmembranen und können so in unsere Zellen
eindringen. Tausende von neuen Viruspartikeln werden so produziert. Für den Körper
ist dies ein Alarmzeichen und er rüstet sich zur Abwehr. Die Körpertemperatur
steigt, wodurch die Immunreaktion angeregt wird. Schnupfen, Husten und tränende
Augen können mit einigen Hausmitteln leicht bekämpft werden. Trotzdem: Erkältungen
sind zwar kein Grund zur Panik - sollen aber auch nicht ignoriert werden.
Nehmen Sie die Warnsignale Ihres Körpers ernst und auch die Wetterlage. Warme
Socken sind zwar nicht unbedingt attraktiv, aber Sie sichern sich eine schnelle
Genesung. Und am besten: Ab ins Bett.
Teemischung: Eibisch und Fenchel zu
gleichen Teilen mischen. Einen Teelöffel davon in kaltem Wasser ansetzen und
langsam erwärmen. Schluckweise zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.
Inhalieren Sie. Verstopfte Nasen werden
mit Minzöl wieder frei. Vorsicht. Sparsam umgehen!
Nehmen Sie ein Vollbad,
dem sie einige Tropfen Melissenöl beifügen. Nach dem heißen Bad ab ins Bett!
Kochen Sie sich ein stärkendes
Hühnersüppchen.
Wenn Körper und Seele streiken
Wie oft hört man den
Ausspruch: "Ich bin sooo müde Meist kommt er von Menschen, die sich zuviel
zumuten. Viel zu tun" hat jeder von uns, und es ergeben sich auch im Laufe
eines Lebens Situationen, in denen man nur Vorwärtsdenken kann und wirklich bis
zur Erschöpfung arbeitet. Das allerdings sind Ausnahmesituationen. Künstlich
erzeugter Stress wie permanent die Wohnung zu putzen, gleichzeitig zu
organisieren und zu kochen, oder aber - das vielzitierte Managersyndrom - gleichzeitig Familie und Beruf perfekt unter einen Hut bringen zu wollen, ist
unnotwendig. Gehen Sie in sich, lassen Sie auch andere Arbeiten übernehmen und
versuchen Sie nicht permanent perfekt zu sein. "Erschöpft sein"
bedeutet ausgebrannt zu sein. Der Körper kann mit Kreislaufstörungen, Schlafstörungen
oder, wenn es ganz schlimm ist, mit einem Nervenzusammenbruch reagieren. Lassen
Sie eines nicht gelten: "Ich habe keine Zeit, ich muss...
Teemischung: Einen Teelöffel
Melissenkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Zehn Minuten ziehen
lassen. Einige Tropfen Baldrian sowie den Saft einer ausgepressten Zitrone beifügen.
Noch sehr warm mit etwas Honig süßen.
Probieren Sie ein Schlafkissen,
das mit Hopfen und Lavendel gefüllt ist.
Machen Sie mehrere
kleine Pausen, in denen Sie die Augen schließen und einfach an nichts
denken.
Der "Bügelberg"
läuft Ihnen nicht davon ...
Kühlen Kopf bewahren
Sie wachen schweißnass
mitten in der Nacht auf. Ihr Kopf dröhnt und Sie fühlen sich, als wäre
"ein Traktor über Sie gefahren". Schüttelfrost und Hitzewallungen
wechseln sich ab, das Fieberthermometer steigt auf 38,5' C. Denken Sie immer
daran, Fieber ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom für eine andere
Ursache. Entweder stehen Sie am Beginn einer Grippe, oder Sie haben eine
allergische Reaktion, können aber schlicht und einfach "nur" überarbeitet
sein. Von Fieber spricht man immer dann, wenn die Körpertemperatur mehr als
37,8 ' C beträgt. Kleinkinder fiebern generell sehr schnell und auch sehr hoch.
Greifen Sie nicht sofort zu Medikamenten, denn Fieber dient dem Körper dazu, um
Abwehrstoffe zu bilden Zu lange
sollten Sie allerdings nicht zuwarten. Wenn der Körper nicht nach ein, zwei
Tagen seine Temperatur "drosselt", ist ärztlicher Rat notwendig. Bis
dahin bleiben Sie geduldig nach dem Motto: "Abwarten und Tee trinken".
Teemischung: Bereiten Sie einen
Thymiantee aus zwei Teelöffeln Thymian, die Sie mit einer großen Tasse Wasser
überbrühen. Ziehen lassen und mehrmals täglich, mit Honig gesüßt, in
kleinen Schlucken trinken. Für Erwachsene:
Ein Schuss Schligovitz ist Medizin!
Nicht zu warm zudecken, auch
wenn Sie Schüttelfrost haben. Unter der Bettdecke staut sich die Hitze, und Sie
fühlen sich noch unwohler.
Viel trinken.
Nicht zum Essen zwingen.
Nägel sind Gesundheitsbarometer
Nägel bestehen aus
Keratin (Hornhaut), aus dem selben Protein, das in den Haaren enthalten ist. Wir
haben uns schon so an unsere Nägel gewöhnt, dass wir ihnen viel zu wenig
Bedeutung beimessen und sie auch nicht hegen und pflegen. Dabei kann man an Nägeln
Stimmungen, seelische Zustände und sogar Krankheiten erkennen. So gelten
blasse, leicht bläuliche Nägel auf eine mögliche Anämie hin, während Löcher
in den Nägeln auf Schuppenflechte hinweisen können. Die häufigsten Klagen
sind: Brüchige Nägel oder zu weiche Nägel. Die Lösung für diese Probleme
ist einfach. Behandeln Sie Ihre trockenen Nägel wie trockene Haut. Verwenden
Sie Feuchtigkeitscreme und vermeiden Sie den Umgang mit scharfen
Reinigungsmitteln. Auch zu häufiger Gebrauch von Nagellackentferner lässt Nägel
splittern. Wenn Sie weiche Nägel haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie sie
immer ordentlich abtrocknen und überhaupt Trockenhalten.
Teemischung: Bei entzündeten Nägeln
empfiehlt es sich, die betroffenen Stellen regelmäßig mit Kamillentee zu
betupfen.
Tragen Sie bei nassen
Arbeiten Handschuhe.
Schneiden Sie die Nägel
so kurz wie möglich, denn die Gefahr, sich zu verletzen, verringert sich.
Ernähren Sie sich vitamin- und ballaststoffreich. Viel frischer Salat und Vollkorn.
Ziehen oder reißen Sie nicht an der Haut rund um die Nägel. Infektionen sind die Folge.
Wenn einem die Galle "hochkommt"
Beinahe jeder vierte
Mensch leidet an Gallenstörungen, wobei Frauen häufiger davon betroffen sind
als Männer. Mögliche Symptome: Blähungen, Völlegefühl im Oberbauch, Wechsel
von Durchfall und Verstopfung. Ganz schlimm wird's dann, wenn sich die Schmerzen
bis unter das rechte Schulterblatt ziehen. Der Volksmund beschreibt so schön,
was in den meisten Fällen die Betroffenen erzählen: "Mir kommt die Galle
hoch!" Frauen neigen dazu, im wahrsten Sinn des Wortes alles in sich
"hineinzufressen" und steuern zudem mit permanentem Stress und "Überfordertsein"
noch ein Quäntchen bei. Der Gallenfluss ist aber wichtig für unser psychisches
Wohlbefinden. Depressive Phasen gehen meist mit gestörtem Gallenfluss einher.
Hyperaktive und ruhelose Menschen weisen meist eine zu dünnflüssige Galle auf.
Vermeiden Sie fettes Essen, gönnen Sie sich einen Rohkosttag pro Woche. Vor
allem aber: Suchen Sie unbedingt den Arzt auf. Gallensteine sind gefährlich!
Teemischung: Mischen Sie Rosmarin und
Tausendguldenkraut zu gleichen Teilen und überbrühen Sie einen Teelöffel
davon mit heißem Wasser. Trinken Sie ein bis zwei Tassen davon. Ungesüßt!
Meiden Sie Alkohol und Koffein. Sie
belasten die Leber, was sich wiederum auf den Gallenfluss auswirkt.
Gallenbeschwerden haben
oft einen psychosomatischen Hintergrund. Denken
Sie nach, wo es "drückt".
Täglich Rettichsaft trinken.
Schmerzende Gelenke sind eine Qual
Das klassische
Gicht‑Symptom ist ein Schmerz im Gelenk am Ende des großen Zehs. Gicht
kann aber auch jedes andere Gelenk befallen. Ein schwerer Gichtanfall ist daran
zu erkennen, dass er sogar mit Fieber und Schüttelfrost einhergehen kann, wobei
die Gelenke stark geschwollen sind. Gicht tritt meist akut auf. Die Schmerzen
sind dabei ähnlich der einer Verstauchung. Mehrere Faktoren können zu dieser
Krankheit führen. Die Hauptursache ist aber ein stark erhöhter Harnsäurespiegel
im Blut. Dadurch bilden sich Kristalle, die sich in einem Gelenk ablagern und
Arthritis verursachen. Auch hoher Blutdruck und Übergewicht sind Auslöser für
Gichtattacken.. Die wenigsten wissen, dass an Gicht überwiegend Männer leiden.
Frauen können die Harnsäure besser durch ihre Nieren ausscheiden. Unbekannt
ist auch, dass ständiges "zu wenig trinken" Gicht auslösen kann.
Trinken Sie immer genug, damit Ihr Organismus nicht vertrocknet.
Teemischung: Je einen Teil Hagebutten
und Holunder mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen.
Mit Akazienblütenhonig süßen und über den Tag verteilt zwei bis drei Tassen
trinken.
Gutschmeckende
Diätmittel bei Gicht sind
Spargel, Sellerie, Tomaten und - wenn vorhanden - Zwetschken.
Halten Sie das Gelenk
so ruhig als möglich.
Halten Sie Ihr Idealgewicht.
Tragen Sie gute
Schuhe.
"Niemals Haare lassen"
Die Mähne oder
Haarpracht ist für die meisten ein Zeichen von Vitalität. Nur zu oft kann es
geschehen, dass Krankheiten oder Stresssituationen kräftig an der Haarpracht
"nagen". Haarausfall ist die unglückselige Folge. In den meisten Fällen
ist der Verlust des Kopfschmuckes zeitlich begrenzt. Sobald sich der Stress
legt, normalisiert sich auch wieder die Aktivität der Kopfhaut. In seltenen Fällen
hat der Haarausfall organische Gründe, die der Arzt diagnostizieren muss. Wenn
Sie aber Stress haben oder sich sehr unausgewogen ernähren, zu wenig Schlaf
bekommen und von Problemen gepeinigt werden, kann man dem Haarausfall gezielt
entgegenwirken. Gegen die Glatzenbildung, die erblich bedingt ist, ist aber kein
Kraut gewachsen und es liegt in den Händen der Natur, wenn Sie schütteren
Haarwuchs haben. Überlegen Sie sich vielleicht Frisurenmodelle oder
Alternativen, mit denen Sie mehr Fülle vortäuschen können.
Teemischung: Mit dem Absud einer
Kalmuswurzel regelmäßig die Kopfhaut
behandeln. Der Haarboden wird gefestigt.
Ernähren Sie sich ausgewogen. Zu wenig
Eisen oder Proteine bewirken Haarverlust.
Waschen Sie Ihre Haare
mit Bier und Ei.
Meiden Sie Crash-Diäten.
Stress abbauen!
Beanspruchen Sie Ihr Haar nicht übermäßig
durch Chemikalien oder diverse Haartechniken.
Trockene Luft verstärkt das Übel
Halsschmerzen sind immer
ärgerlich. Ob harmlos oder als Symptom für eine ernste Krankheit -Druck und
Kratzen im Hals macht unglücklich. Wenn Ihre Halsschmerzen länger als zwei bis
drei Tage anhalten, sollten Sie überlegen, ob nicht wirklich eine Grippe und
dergleichen im Anmarsch sind. Beugen Sie vor und konsultieren Sie fachlichen
Rat. Halsschmerzen können aber auch das Ergebnis von zu trockener Raumluft und
permanentem Sprechen sein. Schonen Sie daher, wann immer möglich, Ihre Stimme
und achten Sie darauf, im Winter Wasserverdunster an die Heizkörper zu hängen.
So sehr Halsschmerzen als "Wehwehchen" hingestellt werden, so sehr ist
auch darauf zu achten, dass aus diesem Wehwehchen" keine Entzündung,
sprich Angina, wird. Diese Schmerzen haben die Eigenschaft zu
"wandern". Eiterherde im Hals breiten sich schnell aus und sind dann
gefährlich für den gesamten Organismus. Nicht übersehen: Das Herz leidet
schnell!
Teemischung: Mischen Sie Fenchel und
Lungenkraut und bereiten Sie daraus einen Tee im Verhältnis einen Teelöffel
auf eine Tasse Wasser. Mit Honig süßen.
Erhitzen Sie frisch gepressten,
naturreinen Apfelsaft und geben Sie
etwas Honig dazu.
Schneiden Sie Zwiebel
in Ringe, die Sie kurz anrösten. Auf ein Tuch geben und einen Halswickel
machen.
Gurgeln Sie mit warmem Halswasser. Ein
halber Teelöffel Salz auf eine Tasse Wasser hilft.
... sind kein Tabuthema
Geschwollene, gedehnte
Venen im Inneren des Anus, so könnten Hämorrhoiden charakterisiert werden. Man
unterscheidet dabei zwischen äußeren und inneren Hämorrhoiden. Gleichgültig
in welcher Form sie auftreten: Sie brennen, schmerzen, jucken und bluten auch
sehr oft. Vor allem Übergewichtige Menschen, die ein schwaches Bindegewebe
haben, sind von diesem Leiden befallen. Wenn sie zudem noch vorwiegend sitzen
und unter einem schlechten Stuhlgang - also Verstopfung - leiden, sind Hämorrhoiden
nahezu unausweichlich. Das wichtigste Kriterium, Linderung zu schaffen, ist, für
einen regelmäßigen Stuhlgang zu sorgen. Greifen Sie nicht gleich zu Abführmitteln,
sondern verspeisen Sie Zwetschken oder Dörrpflaumen. Verbannen Sie alle
"sinnlosen" Speisen und Nahrungsmittel aus der Küche.
Ballaststoffreiche Kost ist angesagt! Faserreiche Nahrung hat den Vorteil,
Wasser aufzusaugen und die Speisen so schnell aus dem Körper zu transportieren.
Teemischung: Bereiten Sie einen
Eichenrindentee und betupfen Sie damit regelmäßig die wunden Stellen.
Eichenrindentee wirkt zusammenziehend, kleine Einrisse verheilen rasch.
Langes Stehen oder langes Sitzen ist schlecht.
Sorgen Sie für ausreichend
Bewegung.
Bauen Sie überflüssige Kilos ab! Jedes Dekagramm zuviel ist eine Belastung für die strapazierten Venen.
Verhalten Sie nicht Ihre Notdurft!
Damit das Herz nicht ins "Stolpern" kommt
Romantisch ausgedrückt
bedeutet Herzklopfen, dass man sich verliebt hat. Medizinisch haben dieselben
Anzeichen andere Ursachen. Normal und bekannt ist, dass das Herz dann schneller
schlägt, wenn man sich körperlich anstrengt oder aufregt. In solchen Momenten
benötigt der Körper mehr Sauerstoff, weshalb das Herz stärker arbeiten muss.
Trotzdem ist der Rhythmus regelmäßig. Ein leichtes Flattern in Hals und Brust,
auf das ein lautes Klopfen folgt, ist ein unangenehmes Gefühl, aber nahezu
jeder Mensch hat solch einen zu frühen Herzschlag schon gehabt. Normalerweise
sind solche "Herzstolpler" nicht gefährlich. Trotzdem sollten Sie überlegen,
ein EKG zu machen um die genauen Ursachen zu erforschen. Wenn Sie allerdings
sehr lange unter solchen Herzrhythmusstörungen leiden und sie unbehandelt
lassen, können Sie "organisch" werden. Stress und Hektik sind überdies
Verstärker. Belasten Sie Ihr Herz nicht mit "Kleinkram". Sie leben
ruhiger ...
Teemischung: Melissentee schafft
sofortige Linderung und bringt Ruhe. (1 Teelöffel für eine Tasse Wasser)
Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein. Dieses Anregungsmittel, das in Kaffee, Tee, Cola und Schokolade
vorkommt, kann "aufputschen".
Nikotin schädigt nicht
nur die Lunge, sondern beschleunigt auch das Herz. Stellen Sie das Rauchen ein!
Entspannen Sie sich. Angst
ist ein schlechter Begleiter und einer der häufigsten Gründe für Herzklopfen.
Gräser und Pollen rühren zu Tränen
Heuschnupfen kommt meist
in den Sommermonaten vor. Die Anzeichen sind eine triefende Nase, rot tränende
Augen, die zumeist verquollen sind, und permanentes Niesen. Spätestens dann
sollten Sie daran denken, einen Allergietest zu machen. Heuschnupfen kann, wie
der Name schon sagt, durch Heu, frisch gemähtes Gras oder Pollen entstehen.
Wenn zudem noch Atemnot hinzukommt, wird ein milder Frühlingstag zum
Dauerstress für den Organismus. Testen Sie aus, worauf Sie mit Schnupfen und tränenden
Augen reagieren. Diese Stätten sollten Sie in Zukunft meiden. Bei juckenden
Augen hilft es schon, sie mit kühlem und klarem Wasser zu spülen. Nicht unnötig
reiben, sie entzünden sich immer mehr. Auch ein warmer Waschlappen, der über
die Nase gelegt wird, bringt Erleichterung. Nutzen Sie die Zeit und entspannen
Sie sich dabei. Sobald Sie aus dem Freien ins Wohnungsinnere kommen, Hände
waschen und eventuell Kleidung wechseln.
Teemischung: Mischen Sie Lindenblüten
mit Hagebutten und brühen Sie das Gemisch mit heißem Wasser auf. Schluckweise
zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.
Verwöhnen Sie Ihre Augen
mit lauwarmen Augentrost-Umschlägen.
Tragen Sie eine Sonnenbrille.
Sie schützt vor herumfliegenden Allergenen.
Halten Sie die Fenster
geschlossen und sperren so Pollen aus.
Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.
Falsches Liegen verspannt die Muskeln
Es geht rasch und meist
über Nacht. Sie wollen in der Früh voll Elan aus dem Bett springen, werden
jedoch von einem stechenden Schmerz daran gehindert. Es gibt keine Chance, sich
gerade aufzurichten und jede Bewegung wird zur Qual: Sie haben eine Hexenschuss!
Diese Art von Muskelrheumatismus tritt meist im Lendenbereich auf. Diese
schmerzhafte Entzündung der Ischiasnerven ist auch häufig eine Vorstufe zu
echtem Ischias. Trachten Sie danach, das Gewebe intensiv zur Durchblutung
anzuregen, und massieren und "streicheln" Sie dafür geeignete Salben
und Tinkturen ein. Sie können auch Mittel verwenden, die für Ischias, Rheuma
und Gicht geeignet sind.
Versuchen Sie, damit es
gar nicht zum schmerzhaften Hexenschuss kommt, Ihren Rücken zu stärken, Das
bedeutet, Sie sollten sich Unterlagen über Rückengymnastik besorgen und diese
regelmäßig durchführen. Etwas erreichen Sie damit sicher: Schmerzfreiheit!
Umschlag: Holunderbeeren zerquetschen. Den
Brei auf ein Baumwolltuch streichen und damit die schmerzenden Stellen belegen.
Umschlag öfters wechseln.
Kräftigen Sie Ihre Rückenmuskulatur Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln
Sie die Beine leicht an. Die Füße etwa in Schulterbreite auf den Boden
stellen. Nun langsam die Hüfte anheben, sodass die Wirbelsäule Stück für Stück
vom Boden abgehoben wird. Gleichzeitig noch Bauch- und Gesäßmuskulatur
anspannen.
Hustenreiz raubt den Schlaf
Im günstigsten Fall
signalisiert ein starker Husten das Herannahen einer Infektion. Es gibt aber
auch Menschen, die permanent hüsteln bzw. unter chronischer Bronchitis leiden.
Zumeist werden sie durch den zähsitzenden Schleim in den Bronchien am Abhusten
gehindert. Atemnot während der Nacht ist angsterregend und verwehrt gesunden
Schlaf. Hüsteln oder Husten kann aber auch dafür ein Anzeichen sein, dass
irgend etwas in unmittelbarer Nähe nicht "vertragen" wird. So kann
z.B. eine Allergie gegen Hausstaubmilben starken Hustenreiz auslösen, wie
ebenso die Benützung eines Daunenpolsters. Versuchen Sie daher, wenn Sie eine
Verkühlung tatsächlich ausschließen können, zu lokalisieren, wann immer
genau Sie husten. Starke Raucher laborieren ebenso oft an einem Hüsteln, wobei
Ihnen dieses nicht mehr auffällt. Werden Sie Nichtraucher! Trockene
Heizungsluft im Winter ist ebenfalls für eine Reizung der Schleimhäute des
Halses verantwortlich!
Teemischung: Zwei Teile Isländisches
Moos mit je einem Teil Malve und Huflattich mischen. Mit kaltem Wasser ansetzen
und langsam erhitzen. Zwei bis drei Tassen am Tag mit Honig gesüßt trinken.
Ein Bad, dem Sie frische Fichtennadeln
beigeben, wirkt Wunder!
Mischen Sie Honig mit der gleichen Menge Rettich. Die Mischung beruhigt Hustenreiz sofort.
Für feuchtes Raumklima sorgen.
Wasserdampf inhalieren.
Wo
drückt der Schuh?
Der menschliche Fuß ist
ein "technisches" Wunderwerk, das eine Menge aushält. Der Fuß ist
der meistbenutzte und am meisten misshandelte Teil des Körpers. Überlegen Sie
einmal: Sie legen im Leben durchschnittlich 185.000 km zurück. Das entspricht
etwa einer viermaligen Erdumrundung. Zusätzlich zu den Strapazen des Gehens
tragen Ihre Füße das gesamte Körpergewicht und noch allerlei Gegenstände,
die Sie mit sich herumschleppen. Wenn dann noch die geplagten Füße in zu enges
Schuhwerk gedrückt werden, müssen sie sich wehren. Sie "produzieren"
ein Hühnerauge! Hühneraugen sind nichts anderes als verhornte Hautstellen, die
sich deshalb bilden, um das empfindliche Fußgewebe vor ständigem Druck zu schützen.
Harte Hühneraugen bilden sich meist auf der Oberfläche der Zehen oder auf der
Seite des kleinen Zehs. Wenn Ihr Fußleiden sehr schmerzt, sollten Sie einen Fußpfleger
aufsuchen und enges Schuhwerk sofort verbannen!
Teemischung: Laden Sie Ihre Füße zum
Tee ein. Stecken Sie sie in gut verdünnten Kamillentee und baden Sie sie zehn
Minuten darin.
Schweißfüße oder
zuviel Feuchtigkeit im Schuh durch Plastik
statt Leder, begünstigen Hühneraugen. Bequeme Lederschuhe kaufen.
Ein wenig Maisstärke
oder Babypuder zwischen die Zehen geben.
Schuhe am Ende des Tages kaufen. Die Füße sind dann angeschwollen, Sie kaufen größere Schuhe.
Summ,
summ - au weh!
Mücken lieben den Menschen, denn sie
brauchen das Blut zum Leben. Insekten gehen meist schnell zum Angriff über und
hinterlassen neben Schmerzen rötliche Schwellungen, die stark jucken. Wenn Sie
nicht auf Insektengift reagieren, ist dies harmlos. Bei Allergieverdacht, d. h.
wenn der Stich nach zwei Tagen nicht abschwillt bzw. rote Flecken entstehen,
muss fachliche Beratung eingeholt werden. Wenn eine Biene zusticht, sondert sie
Substanzen ab, die eine starke Entzündung an der Stichstelle hervorrufen. Mücken
und Wespenstiche schwellen leicht an, werden rot und jucken. Bienen und
Hornissen lassen auch ihren Stachel. Dieser ist sofort zu entfernen, denn damit
wird der Giftfluss unterbrochen. Bei Stichen in den Hals, Mund und allergischen
Reaktionen wie Erbrechen, Anfällen und Angstzuständen nicht selber
"herumdoktern". Den ungebetenen Gelsen können Sie mit Gazenetzen in
den Fenstern den Einflug verwehren.
Behandlungen mit kalten
Umschlägen, auf die Arnikatinktur geträufelt
wird, wirken schmerzlindernd und Antibiotisch.
Wunde mit fließendem,
kaltem Wasser reinigen.
Die Schwellung durch Eisauflegen
reduzieren.
Eine frische
Zwiebelscheibe auflegen.
Zerquetschte Knoblauchzehen auf
den Stichwunden lindern den Schmerz.
Spitzwegerichblätter nehmen
den Juckreiz.
Wenn Denken zur Qual wird
Kopfschmerzen treten bei wetterfühligen
Menschen dann auf, wenn Petrus andere Temperaturen verordnet hat. Aber auch überanstrengte
Augen verursachen starke Kopfschmerzen. Kopfschmerzen sind zu beseitigen, im
Gegensatz zur regelmäßig wiederkehrenden Migräne, die zumeist sogar mit
Erbrechen einhergeht. Katerkopfschmerzen müssen nicht sein. Sie sind
eigenwillig verursacht. Wobei anzumerken ist, dass Nikotin bei übermäßigem
Alkoholgenuss die Schmerzen noch verstärkt. Die schnellste Hilfe,
noch dazu die bequemste, ist ein Sprung ins kühle Bettlaken. Wenn noch ein
verdunkelter Raum hilft, dann sind die Kopfattacken meist am nächsten Morgen
wie weggeblasen. Kalte Kompressen sind zudem schmerzlindernd. Tauchen Sie einen
Waschlappen ins kalte Wasser und legen ihn über die Augen. Sie werden sehen:
Innerhalb von zwanzig Minuten ist der Schmerz wie weggeblasen.
Halten Sie ihre Unterarme
unter fließendes kaltes Wasser, bis Sie ein taubes Gefühl verspüren.
Reiben Sie Schläfen und
den Stirnbereich mit Johanniskrautöl ein.
Schlafen Sie auf einem Polster,
den Sie mit Lavendel gefüllt
haben.
Reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum
und rauchen Sie nicht!
Denken Sie an etwas Angenehmes. Versuchen
Sie Stress zu vermeiden.
Schlafen Sie!
Ein Erbe, das man nicht ablehnen kann
Unser Blutkreislaufsystem
kann mit dem Straßennetz einer Großstadt verglichen werden. So wie Stoßstange
an Stoßstange transportieren Blutzellen Sauerstoff und Nährstoffe an jede
Stelle des Körpers. Das pumpende Herz gibt den Takt an und lenkt die Blutzellen
durch die Arterien. Beim Retourweg geht's ein wenig schwerer. Die Venen leisten
Schwerarbeit: Zum einen sinkt der Druck ab, zum anderen müssen die Venen in den
Beinen gegen die Schwerkraft ankämpfen. Das Blut rinnt quasi verkehrt von den Füßen
aufwärts. Die Blutgefäße in den Beinen sind daher auf die Unterstützung der
Beinmuskeln angewiesen. Wenn nun die Blutzirkulation nicht richtig funktioniert,
stauen die Venen einen Teil des Blutes, meist in den unteren Beinen
Die Venenwände werden ausgebeult und verformt. Ein knorriges Etwas wird
sichtbar. Die Veranlagung zu Krampfadern, ebenfalls einer Bindegewebsschwäche,
kann vererbt werden. Vorbeugemaßnahmen treffen.
Reiben Sie Ihre Beine
regelmäßig mit Ringelblumensalbe ein.
Lagern Sie jeden Tag Ihre
Füße für 10 Minuten hoch.
Übergewicht ist unnötiger Ballast! Nehmen Sie ab.
Wechseln Sie sich mit Sitzen und Stehen ab. Beides zulange ist schlecht.
Schlafen Sie mit angehobenen
Füßen.
Tragen Sie bequeme
Turnschuhe.
Leichte Stützstrumpfhosen
bevorzugen.
Schwächezustände sind unangenehm...
Schwindelgefühle
oder ein nicht lokalisierbarer Druck im Kopf sind unangenehm und beeinflussen
die Leistungsfähigkeit und auch Lebensqualität. Nur wenige Menschen denken
daran, dass mit ihrem Kreislauf etwas nicht in' Ordnung sein könnte. Die
Ursachen dafür haben eine enorme Bandbreite. Mangelnde Bewegung, eine
einseitige, ballaststoffarme Ernährung, aber auch ständiger Stress führen zu
einer Überforderung des Organismus. In diesen Bereich fallen auch
selbstverordnete Diäten, die nährstoffarm und einseitigen Körper schädigen.
Sorgen Sie für ausreichend Bewegung, genügend Sauerstoffzufuhr und gönnen Sie
ich mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten. Leichte Kost wie Salate, Fisch und weißes
Fleisch sollten dabei bevorzugt auf den Tisch kommen. Alle unnützen Dinge wie
Stress und Zwänge soweit als möglich ausschalten. Konstante Kreislaufprobleme
sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Arzt aufsuchen!
Teemischung:
Lindenblüten und Melisse
im gleichen Verhältnis mischen und einen Teelöffel davon auf eine Tasse Wasser
aufbrühen.
Morgens und abends eine
Tasse schluckweise trinken.
Seien Sie aktiv, gehen
Sie soviel als möglich an die frische Luft.
Wassertreten! Auch bequem in der
Badewanne durchzuführen.
Schwimmen macht fit und stählt den Körper.
Ob Sommer oder Winter, diese Sportart kann immer ausgeübt werden.
Schmerzen nur schwer lokalisierbar.
Leberleiden hängen
unmittelbar mit der Galle zusammen. Schmerzen in diesen Bereichen sind daher nur
ungenau zu erkennen. Bei lang anhaltenden Krämpfen oder Unwohlsein ist in jedem
Fall ärztlicher Rat einzuholen. Es ist nicht zu unterschätzen, dass die Leber,
als das Entgiftungsorgan des Körpers schlechthin, mit sämtlichen Schadstoffen
und Giften konfrontiert ist. Alkohol, zu fettes Essen und unkontrollierte
Medikamenteneinnahmen setzen diesem Organ besonders zu. Wenn die Leber streikt,
also überfordert ist, können sehr leicht Gelbsucht oder sogar die Schrumpfung
der Leber bzw. Leberverfettung auftreten. Bei der Gelbsucht unterscheidet man
dabei zwischen gefährlicher und ungefährlicher Krankheit. Wenn sich Ihre Augäpfel
gelb verfärben, ist immer eine ernste Erkrankung angezeigt, und
Selbstindikationen sind verboten. Essen Sie, um diesem wichtigen Organ die
Arbeit zu erleichtern, viel Rohkost und vorwiegend kohlenhydratreiches Gemüse.
Teemischung: Schafgarbe und Kamille zu
gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen.
Täglich drei Tassen ungesüßt und schluckweise trinken.
Alkohol ist verboten!
Leinsamen nehmen den Schmerz. Leinsamen in
ein Baumwolltuch einwickeln und in heißes Wasser hängen. Den feucht-warmen
Wickel auf die schmerzende Stelle legen.
Trinken Sie täglich ein
Glas Artischockensaft (Apotheke oder
Reformhaus)
Wenn's in der Lunge sticht
Die Lungenentzündung ist neben Ernährungsstörungen
eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. Meist wandern übersehene
Bronchialkatarrhe in die Lunge ab und sind dann in Form einer Lungenentzündung
schmerzhaft und langwierig. Aber auch eine Erkrankung der Lungenbläschen kann für
eine Beeinträchtigung des so wichtigen Atmungsorgans verantwortlich gemacht
werden. Wichtig ist es, darauf zu achten, möglichst viel an unverbrauchtem
Sauerstoff einatmen zu können und das Organ, das zwar schon transplantiert
werden kann, ohne das man aber nicht überlebt, zu "hätscheln" und zu
pflegen. Nehmen Sie Stechen im Brustkorb ernst, holen Sie sich sofort
medizinische Unterstützung und legen den Glimmstengel weg! Für kleine Kinder
hat ein Leben im Rauch ohnehin die nachhaltigsten Auswirkungen auf ihren Körper.
Strenge Bettruhe und heiße Umschläge wirken sicher positiv, sind aber genau
nach Anordnung eines Facharztes einzuhalten.
Teemischung: Huflattich und
Spitzwegerich zu gleichen Teilen mischen und einen Absud herstellen. Mit Honig süßen
und vor dem Frühstück trinken.
Ein Topfenwickel wirkt lindernd: Zweieinhalb Kilogramm Topfen auf ein
Leintuch streichen und auf den oberen Teil des Rückens sowie unter Achsel und
Brust legen. Nach ca. sechs Stunden die Packung abnehmen und den Kranken
waschen.
Permanent lüften. Günstig:
Sechs Stunden im Bett, sechs Stunden frische Luft einatmen.
Schlägt
Ihnen was auf den Magen?
Wenn der Magen Ihnen
Probleme bereitet, dann stellen Sie sich gleich mehrere Fragen: Essen Sie sehr
fettreich und unausgewogen? Treten Schmerzen immer nach Alkoholgenuss auf? Wie
lange und regelmäßig habe ich diese Beschwerden schon? Wenn Sie merken, dass
Sie nach viel Kaffee mit Magenkrämpfen reagieren, ist die Lösung einfach. Schränken
Sie Ihren Koffeinkonsum ein: Er ist für eine Magenreizung verantwortlich. Das
gleiche geschieht mit übermäßigem oder regelmäßigem Alkoholkonsum. Bei
vielen Menschen liegt die Ursache im psychischen Bereich: Es schlägt Ihnen
etwas auf den Magen. Probleme können so zu unverdaulichen Beschwerden werden,
die man nur heilen kann, wenn man über seine Probleme spricht. Versuchen Sie
daher in Ihrer unmittelbaren Umgebung das herauszufinden, was Ihnen solche Krämpfe
verursacht. Fälschlicherweise werden Psychotherapeuten hier nur unzulänglich
herangezogen. Teilen Sie Ihre Sorgen mit!
Kamillen-Rollkur: Zwei
Teile Kamille und ein Teil Melisse mischen, einen Teelöffel davon mit einer
Tasse heißem Wasser aufgießen. Täglich vor dem Aufstehen den Tee trinken,
zuerst fünf Minuten am Rücken liegen, dann auf dem Bauch und dann je fünf
Minuten auf einer Seite.
Entspannen Sie sich, wann immer es möglich
ist.
Stress macht krank!
Viel Wasser hilft und fördert zudem
die Verdauung.
Bewegen Sie sich!
Frauen leiden oft
Jeden Monat fühlen Sie
sich für drei Wochen wohl, dann kommen diese schrecklichen Krämpfe. Viele
Frauen leiden an Menstruationsbeschwerden, die sie an ihrem normalen Tagesablauf
hindern. Zusätzlich können die Krämpfe von Blähungen und Verstopfungen
begleitet werden. Die Schmerzen sind zwar unangenehm, trotzdem sind diese Krämpfe
keine Krankheit. Während der Periode zieht sich die Gebärmutter zusammen.
Verantwortlich dafür ist meist eine zu hohe Menge von Prostaglandin. Dieses
Hormon wird in der Gebärmutterauskleidung produziert und kann Krämpfe, auch
Kopfschmerzen und Wehen auslösen. Wesentlich für jede Frau ist, dass sie
lernt, positiv zu denken und den Schmerzen in ihrem Körper keine Beachtung
schenkt. Ein schwacher Hoffnungsschimmer ist auch die Aussage von Ärzten,
wonach sich nach der Geburt des ersten Kindes die Schmerzen legen. Gönnen Sie
sich Ruhe und überanstrengen Ihren Organismus an solchen Tagen nicht.
Teemischung:
Je einen Teil Kamille, Schafgarbe und Baldrian mit heißem
Wasser aufbrühen. Schon eine Woche vor Einsetzen der Regel täglich ein bis
zwei Tassen trinken.
Legen Sie eine Wärmflasche auf den Unterleib. Wärme entspannt die Muskeln.
Nehmen Sie ein heißes Bad, dem Sie etwas Melissenöl zusetzen.
Machen Sie Beckenneigungsübungen. Niederknien, auf den Ellebogen abstützen
und vor- und zurückschaukeln.
Komm mir bitte nicht zu nahe!
Unangenehme Gerüche aus
dem Mund sind sowohl für den Betroffenen als auch für die unmittelbar
Angesprochenen sehr unangenehm. Mundgeruch kann dabei viele Ursachen haben.
Nikotin ist verantwortlich für das unangenehme "Miefen". Auch kaputte
Zähne bzw. mangelhafte Zahnpflege lassen es aus dem Mund "stinken".
Unberücksichtigt bleibt oft, dass auch ein Magenleiden verantwortlich
sein kann. Wenn Sie an Mundgeruch leiden, sollten Sie daher immer organische
Ursachen abklären lassen. Mangelnde Zahnpflege allein ist leicht zu bedienen,
anders verhält es sich aber, wenn schadhafte Zähne den Geruch verursachen. Ein
Eiterherd ist nicht nur für den Geruch zuständig, sondern schädigt auch den
restlichen Körper. Wer wenig isst bzw. eine Diät macht, ist ebenfalls von
diesem Übel betroffen. Denken Sie daran, zwischendurch immer etwas zu kauen. Z.
B. gestiftelte Karotten, Apfelscheiben oder "Studentenfutter', usw.
Teemischung: Bereiten Sie einen Tee
aus Dill kraut und gurgeln Sie damit morgens und abends.
Kauen Sie ab und zu Wacholderbeeren.
Sie vertreiben Geruch.
Achten Sie auf Ihre
Verdauung. Nehmen Sie z. B. vor jedem Essen einen Teelöffel Schwedenbitter
ein.
Gehen Sie zum Zahnarzt!
Nikotin und Kaffee verursachen
üble Gerüche.
Essen Sie regelmäßig leicht
Verdauliches.
Testen Sie Ihren Eisengehalt
Die Nase ist der Körperteil,
der die meisten Blutgefäße enthält. Dadurch ist auch zu erklären, warum man
so schnell und so leicht aus der Nase blutet. Oft genügt es schon, sich kräftig
zu schneuzen oder mit einem bohrenden Finger den Blutfluss in Gang zu setzen.
Man muss sich vorstellen, dass sich in den Luftwegen der Nase unzählige Venen
und Kapillaren befinden. Manche davon liegen genau unter der dünnen Auskleidung
der Nasenlöcher und beginnen bei der geringsten Reizung zu bluten. Nasenbluten
kann aber auch ernste Ursachen haben, vor allem wenn es regelmäßig und ohne äußere
Reizeinflüsse eintritt. Holen Sie ärztlichen Rat ein. Die vielfach vertretene
Meinung, dass Nasenbluten in der Kindheit normal und auf das Wachstum zurückzuführen
sei, ist unrichtig. Vielmehr lässt dies auf einen Eisenmangel schließen, der
durch schnelles Wachstum logisch erscheint. Ein Überprüfen der Blutwerte ist
ebenso anzuraten wie eine eisenreiche Ernährung.
Teemischung: Einen Teelöffel
Zinnkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufkochen, fünf Minuten ziehen lassen.
Täglich eine Tasse schluckweise davon trinken.
Betupfen Sie Ihre
Naseninnenwände vorsichtig mit Hirtentäscheltee.
Eis stillt den Blutfluss rasch.
Eis in ein Baumwolltuch geben und auf Stirn und Nasenrücken legen.
Bohren Sie nicht in der Nase.
Sorgen Sie für Feuchtigkeit. Luftbefeuchter
Bewahren Sie Ruhe!
Jeder Mensch war schon
nervös. Ob jetzt aus Stress bzw. Hektik heraus oder weil ein wichtiger Besuch
vor der Tür stand, wir alle kennen die Symptome von Überforderung und dem Gefühl,
alles gleichzeitig machen zu wollen. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir nur
zeitweilig nervös sind, wobei es Menschen gibt, die nie mehr abschalten können.
Dieser Typus erfüllt rastlos unwichtige Tätigkeiten, hat zittrige Hände und
Knie und wirkt in seiner übertriebenen Hektik ansteckend. Trotzdem schafft er
es nicht, wichtige Dinge zu erledigen. Wenn Sie daher nervös sind, versuchen
Sie klare Gedanken im Kopf zu verankern. Hilfreich ist dabei die Erstellung
einer Liste mit den wichtigsten zu erledigenden Dingen. Geben Sie sich zudem
Zeit und stellen Sie unwichtige Dinge ab. Permanentes Telefonklingeln während
einer wichtigen Arbeit muss nicht sein. Versuchen Sie Ihre Hände zu
kontrollieren und beherzigen das Motto: "Niemand ist unersetzlich!"
Teemischung: Weißdorn und
Johanniskraut zu gleichen Teilen, und etwas weniger Tausendguldenkraut und
Melisse mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen. Mit
Honig süßen und drei Tassen pro Tag trinken.
Genauen Zeitplan erstellen,
auch Pausen einplanen.
Stress und Hektik vermeiden!
Nie zwei Dinge gleichzeitig erledigen.
Nervosität schwächt die
Konzentration, dies ist fatal beim Autofahren!
Plötzlich und schmerzhaft
Am Abend ging man noch fröhlich
ins Bett, und in der Nacht wecken heftige Schmerzen im Rückenbereich. Im ersten
Moment denkt man an eine Verkühlung bzw. einen Muskelkater. Eine Nierenentzündung
möchte man nicht einmal in Erwägung ziehen. Dabei kann es leicht geschehen.
Unzureichendes Schuhwerk und die schlechte Angewohnheit, während des Tages zu
wenig zu trinken, können Ursachen für eine Nierenentzündung sein. Wenn in
Ihrer Familie die Tendenz zu dieser Krankheit besteht, ist doppelte Vorsicht
geboten. Unterschätzen Sie die Schmerzen dieses Organes niemals, denn das
Versagen oder eine gestörte Funktion ist lebensgefährlich. Mit den Schmerzen
gemeinsam gehen meist übermäßiger Durst, trüber Harn, Blässe und große Müdigkeit
einher. Auch eine rötliche Färbung des Urins soll wachsam machen. Trachten Sie
danach, so viel als möglich zu trinken und essen Sie wenig Fleisch.
Nierenleiden gehören unbedingt vom Arzt behandelt!
Teemischung: Mischen Sie Brennnessel
und Löwenzahn zu gleichen Teilen und geben Sie ein paar Pfefferminzblätter
dazu. Von dieser Mischung einen Teelöffel mit Wasser aufbrühen und so viel als
möglich, am besten über drei Wochen hinweg, trinken. Vorsicht: nach zu langer
Einnahme kann Löwenzahn Magenschmerzen verursachen!
Essen Sie viel Spargel, während der Spargelzeit jeden zweiten Tag ein halbes Kilo (ohne Butter)
Ohren
sind nicht nur zum Hören da!
Ohrenschmerzen sind
selten lebensgefährlich, aber dennoch nicht zu missachten. Übergangene Entzündungen
können Ihr Hörvermögen beeinträchtigen. Erwachsene lokalisieren ihre
Schmerzen sofort. Bei kleinen Kindern hingegen äußert sich diese Entzündung
durch ständiges Reiben oder Ziehen am Ohr, Schreien, Fieber und Näseln. Die
Ursache für solche Schmerzen ist meist eine verstopfte Eustachische Röhre.
Dies ist eine dünne Verbindung, die das Mittelohr mit dem hinteren,
Teemischung: Einen Teelöffel
Holunderblüten mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und mehrmals täglich
trinken.
Putzen Sie sich richtig die Nase.
Das weitverbreitete Übel, beim Niesen die Nase zuzuhalten, bewirkt, dass
Bakterien in die Ohren gedrückt werden können.
Milde Wärme lindert den Schmerz.
Kräftig schlucken, die
Eustachische Röhre wird dadurch geöffnet. Eine kurzzeitige Erholung.
Meine Eltern verstehen mich nicht
Für Eltern und Kinder
gleichermaßen schwierig ist die Zeit des Heranreifens. Nicht mehr Kind, aber
auch noch nicht Erwachsener, erzeugt Stress! Hinzu kommt, dass sich der
Jugendliche im Alter von zwölf bis dreizehn Jahren beginnt, von seinen Eltern
zu lösen. Dieser Prozess ist für die Ich findung, für das Entstehen von
Selbstbewusstsein für das Kind sprich den Jugendlichen unbedingt notwendig.
Logischerweise gehen damit krause Gedanken einher. Alles, was von den Eltern
vorgeschlagen wird, ist anzuzweifeln, nur die eigene Meinung zählt. Der Lösungsprozess
vom Elternhaus geht meist recht turbulent ab. Schwer, aber notwendig, ist es für
betroffene Eltern, in dieser Phase dem Tun und Treiben des Sprösslings
zuzusehen. Sie sollten aber an ihre Nerven denken und daran, dass auch sie alles
besser machen wollten. Vertrauen schafft eine akzeptable Gesprächsbasis, von
der sowohl 1 Eltern als auch Kinder profitieren. Der Hormonhaushalt des Kindes
revoltiert!
Harmonisierende Teemischung: Kamille
und Melisse zu gleichen Teilen mischen, einen Teelöffel davon mit einer Tasse
heißem Wasser aufbrühen, ziehen lassen und bei Bedarf trinken.
Versuchen Sie Ihr Kind
zu akzeptieren und seine Meinung anzuhören.
Bleiben Sie "cool"!
Partnerschaft statt Elternschaft bringt für beide Teile neue Erfahrungen und sichert gegenseitige Zuneigung
für den weiteren Lebensweg. Nicht immer alles besser wissen!
Nicht immer ein Altersleiden
Rheumatismus bezeichneten
schon die alten Griechen vor 2000 Jahren als Sammelbegriff für Erkrankungen,
die mit Schmerzen in Gelenken, Muskeln, Wirbeln und Nerven verbunden sind.
Gleichzeitig damit ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Trotz aller
Fortschritte kann Rheuma bis heute nicht "ausgeschaltet" werden, es
gibt lediglich Mittel, die die heftigen Schmerzanfälle lindern. Rheuma zeigt
an, dass man seinen Körper sträflich vernachlässigt. D. h. der Genuss von zu
viel Fleisch, Schokolade und Innereien fördert die vermehrte Bildung von Harnsäure
und auch das Durcheinanderbringen des Stoffwechsels. So ist es nicht
verwunderlich, dass schon sehr junge Menschen Rheumaanfälle haben können.
Heftigste Schmerzen sind die Symptome. Gehen Sie in sich, stellen Sie Ihre Ernährung
um und versuchen Sie, sich so viel wie möglich zu bewegen. Vor allem: Meiden
Sie Rindsuppe. Gicht und Rheuma werden dadurch animiert.
Teemischung: Einen Teelöffel
Holunderblüten mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Über einen Zeitraum
von sechs Wochen jeden Tag zwei bis drei Tassen trinken. Die Teekur jedes halbe
Jahr durchführen.
Geben Sie Harnsäure keine Chance. Hülsenfrüchte, Spinat, Pfirsiche, Aprikosen, Weintrauben, Ölsardinen,
Blumenkohl, Schokolade und viel Fleisch von der Speisekarte streichen.
Hühnersuppe der Rindsuppe vorziehen.
Rindsuppe forciert Rheumaanfälle.
"Schafe zählen" nützt nicht immer
Schlaflosigkeit ist die häufigste
Art der Schlafstörung in Europa. Nicht nur, dass die Nächte zur Qual werden,
schlaflose Menschen können auch tagsüber nicht richtig arbeiten. Völlige
Erschöpfung ist zumeist die Folge. Wenn so eine Phase zu lange dauert, können
ernsthafte körperliche und organische Störungen auftreten. Auslöser für
zuwenig Schlaf ist primär Stress. Am Tage unbewältigte Dinge
"zermartern" noch in der Nacht Ihr Gehirn, Sie können nicht
abschalten. Auch unbewältigte Probleme oder ein Zuviel an Alkohol und Nikotin
vor dem Schlafengehen sind sogenannte "Schlafkiller". Stressen Sie
sich nicht noch mehr, geben Sie das Umherwälzen im Bett auf. Auch wenn es vier
Uhr morgens ist, beginnen Sie den Tag mit einer Tasse Kräutertee und denken Sie
nicht über Ihren verpatzten Schlaf nach. Wenn Sie zu der Sorte Mensch gehören,
die gerne ein Mittagsschläfchen machen, trennen Sie sich von dieser Gewohnheit.
Schlaftabletten sind keine Alternative!
Teemischung: Baldrian und Melisse zu
gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit einer Tasse Wasser aufgießen.
Vor dem Zubettgehen trinken.
Kaufen Sie sich ein bequemes Bett.
Nehmen Sie ein heißes
Bad ca. zwei Stunden vor dem Zubettgehen, dem Sie Melissenöl beifügen.
Lassen Sie Ihre Arbeit im Büro.
Verbannen Sie Lärm und Licht aus
dem Schlafzimmer, Ohrstöpsel wirken!
"Schnackerl"
ist läs - hicks - tig!
Mit dem Schluckauf verhält
es sich so ähnlich wie mit dem Augenlidzucken. Es ist eine Reaktion, die durch
einen Reiz hervorgerufen wird. Und das Zwerchfell reagiert mit Krämpfen, die
den Schluckauf verursachen. Es ist lästig, permanent zu "hicksen",
aber ungefährlich. Wenn Sie oft unter Schluckauf leiden, überprüfen Sie, ob
Sie während des Sprechens viel Luft schlucken. Vermeiden Sie kalte Getränke.
Verdauungsstörungen sind auch für das "Schnackerl" verantwortlich.
Allerlei Mittelchen sind üblich und weit verbreitet, sodass Sie auswählen können,
welches Ihnen am meisten behagt. Die einen schwören auf einen Schluck Wasser,
die anderen darauf, mit Wasser zu gurgeln. Auch sich plötzlich er schrecken zu
lassen, s oll helfen. Eine lustige, medizinisch nicht bewiesene These sagt:
"Halten Sie die Luft an, heben Sie gleichzeitig den rechten Arm und denken
Sie dabei an drei Glatzköpfige"! Ob's funktioniert, sei dahingestellt.
Vermeiden Sie scharf gewürztes Essen.
Einige Gewürze reizen
die Schleimhäute der Speiseröhre und des Magens. Wenn gleichzeitig die Magensäure
vom Magen in die Speiseröhre läuft, kann dies Schluckauf auslösen.
Meiden Sie Alkohol.
Essen Sie langsam und
kauen Sie jeden Bissen mindestens 25mal. Die so mitgeschluckte Luft kann nicht
eingeschlossen werden, braucht daher auch kein Ventil, um zu entweichen.
Halten Sie für 20 Sekunden die Luft an.
Schnelle Hilfe ist wichtig,
Eine Schnittwunde ist ein
Einschnitt in die Haut, der nur eine begrenzte Anzahl von Nerven verletzt. Der
Bereich um die Wunde wird rot. Es fließt mehr zur Wunde und damit auch die
wichtigen weißen Blutkörperchen. Schnitte geschehen meist unbemerkt beim Gemüseputzen
oder auch mit der Kante eines Stück Papiers. Selten sind Verletzungen solcher
Art dramatisch und auch der Blutverlust hält sich in Grenzen. Oftmals lassen
sich tiefe Schnitte nicht vermeiden,
Teemischung: Ein Teelöffel Arnika mit
einer Tasse Wasser überbrühen und handwarm abkühlen lassen. Mit diesem Tee
einen Wattebausch tränken und die Wunde regelmäßig betupfen.
Ringelblumen-Salbe mehrmals
täglich auftragen.
Lassen Sie die Wunde
nicht austrocknen. Regelmäßig Feuchtigkeit beschleunigt den Heilungsprozess..
Kratzen Sie die Kruste nicht ab. Die Haut wird beschädigt und Bakterien können eindringen.
Andauernde Reibung schmerzt
Schürfwunden sind immer
dann vorhanden, wenn der normale Balanceakt der Haut gestört wird.
Normalerweise stößt der Körper andauernd Hautzellen ab und ersetzt sie durch
neue. Bei Schürfwunden wird mehr von diesen Hautzellen abgebaut, als wieder
ersetzt werden können. Rötungen, Reizungen und Schmerzen sind das Ergebnis von
solchen Schürfwunden. Denken Sie an heiße Sommertage: Ihre Beine stecken in
langen Hosen und Sie schwitzen. Beim Gehen reiben Sie Ihre Oberschenkel
aneinander und die Feuchtigkeit bewirkt, dass sich eine Schürfwunde bildet.
Besonders übergewichtige Menschen leiden an diesem Problem. Im schlimmsten Fall
kann es sogar zu Blutungen kommen. Schürfwunden brauchen einen langen
Heilungsprozess. Auch Kleidungsstücke wie BH´s oder Rollkragenpullover schürfen.
Tragen Sie einen weichen BH, bevorzugen Sie Kleidungsstücke aus natürlichen
Stoffen wie Baumwolle oder Seide.
Einen mit Johanniskrautöl
getränkten Wattebausch auf die Wunden legen und mit Mullbinde fixieren. Den
Verband täglich wechseln.
Mit Majoran-Salbe mehrmals täglich die schmerzenden Stellen bestreichen.
In Sommermonaten wirkt Babypuder
zwischen den Oberschenkeln Wunder.
Nehmen Sie ein Vollbad,
dem Sie 600 ml Kamillenöl zusetzen.
Verwenden Sie kein Deodorant.
Plastikschuhe
bringen Füße zum Dampfen
Wenn das Ausziehen Ihrer Schuhe peinlich
ist, weil Sie unangenehmen Fußgeruch verbreiten, sollten Sie Ihr Schuhwerk
durchforsten. Im Medizinischen nennt man Fußschweiß Bromhidrosis. Fußgeruch
ist weder schmerzhaft, noch ansteckend, birgt aber gesellschaftliche Probleme.
Im Normalfall produziert jeder Ihrer Füße einen Viertelliter Schweiß. Über
20.000 Schweißdrüsen sind dafür im Einsatz, und bei den meisten Menschen geht
dieser Vorgang geruchlos vor sich. Bei Menschen mit Bromhidrosis jedoch wird
Schweiß produziert, der nicht verdunsten kann. Solche Menschen müssen darauf
achten, ihre Füße möglichst trockenzuhalten. Plastiksohlen und auch das
Schuhobermaterial aus Plastik "verriegeln" Ihre Füße hermetisch. Die
Feuchtigkeit kann so nicht entweichen und macht sich unangenehm in Form von
nassen Socken bemerkbar. Gönnen Sie deshalb Ihren Füßen so viel frische Luft
wie möglich. Bevorzugen Sie Baumwollsocken.
Baden Sie Ihre Füße in Eichenrinden-Tee.
Bei sehr stark
schwitzenden Füßen lösen Sie eine Tasse Salz in einem viertel Liter Wasser
und weichen die Füße darin ein. Danach
Füße nicht abspülen, sondern nur sorgfältig abtrocknen.
Feuchtigkeit zwischen den Zehen ist
schweißbildend. Daher gut abtrocknen.
Waschen Sie Ihre Füße so
oft es geht. Wenn notwendig, auch mehrmals am Tag.
"Lüften" Sie
Ihre Schuhe
Plötzliches
Stechen verhindert Aktivität.
Sie fahren gerade mit dem
Fahrrad oder laufen schnell zum Bäcker und werden durch einen plötzlich
stechenden Schmerz in der Seite aufgehalten. Die meisten Experten glauben, dass
Seitenstechen ein Krampf im Zwerchfell ist. Eine andere Theorie besagt, dass
Seitenstechen von der Luft kommt, die im Dickdarm festsitzt. Sport, wie z. B.
Laufen, regt die Darmmuskeln an, und die Luft wird zum Ende des Dickdarms gedrückt.
Befindet sich Stuhl im Dickdarm, können sich Krämpfe entwickeln. Während sich
Experten den Kopf über verschiedene Theorien zerbrechen, sollten Sie versuchen,
sich zu helfen. Atmen Sie vom Bauch aus. Tiefes Einatmen nicht nur den Brustkorb
zu heben, bewirkt, dass Seitenstechen gar nicht auftritt. Wenn Sie aktive
Bewegung nicht gewöhnt sind, versuchen Sie Ihrem Körper nicht gleich alles
abzufordern. Langsam, aber ausdauernd weiterbewegen. Wenn notwendig, innehalten
und stehen bleiben.
Beruhigen Sie sich auch
innerlich mit folgender Teemischung:
Einen Teelöffel Baldrian
mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen und langsam trinken.
Umschläge aus Salbei nehmen
den Schmerz.
Massieren Sie die schmerzenden Seiten.
Massagen regen den Kreislauf an und entspannen die Muskeln.
Stärken Sie Ihre Bauchmuskeln. Zehn
Klappmesser pro Tag sind angebracht.
Kräftig ausatmen und
den Körper vorbeugen.
Übersäuerung des Magens
Allein schon das Wort
weckt Assoziationen von einem Feuer im Magen. Die Speiseröhre, die die Nahrung
in den Magen transportiert, kann von den freigesetzten Magensäuren
"verbrannt" werden. Immer dann, wenn es zu einem Rückfluss kommt, d.
h. wenn die Säure nach oben durch den Speiseröhrenschließmuskel zurückfließt,
wird es unangenehm. Eine einfache Möglichkeit, Sodbrennen zu vermeiden, besteht
darin, alles in Maßen zu genießen. Meistens entsteht dieses unangenehme Gefühl
direkt unter dem Brustknochen, durch zuviel und zu schnelles Essen. Im
psychosomatischen Sinn gilt bei Sodbrennen das gleiche wie bei Magenschmerzen.
Es stoßt Ihnen etwas auf, es brennt etwas im Magen, bedeutet nichts anderes,
als Probleme nicht besprechen zu können. Unangenehme Dinge teilen sich so über
Schmerzen mit. Daher: Vermeiden Sie jede "Völlerei". Im psychischen
und im physischen Sinn. Zuviel Kohlensäure schadet ebenfalls.
Kauen Sie bei Sodbrennen
einige Wacholderbeeren. Sie
beseitigen den Schmerz schnell und wirksam.
Trinken Sie ein
Glas Milch.
Essen Sie niemals vor dem Schlafengehen. Mindestens zwei bis drei Stunden vor der Nachtruhe ist die letzte Mahlzeit
angeraten.
Nehmen Sie ab. Fett engt den Magen ein,
was wiederum ein Aufstoßen des Mageninhaltes bewirkt.
Rauchen Sie nicht.
Alkohol ist verboten!
Hei, Pippi Langstrumpf!
Sommersprossen sind ein
rein kosmetisches Problem. Bei manchen Menschen häufen sich diese Pigmentstörungen,
die in Form von braunen Tupfen auftreten, auf der Nase, im ganzen Gesicht oder
sogar auf dem ganzen Körper. Dabei wird immer vom Betroffenen selbst überaus
kritisches Augenmaß an das eigene Aussehen gelegt. Sommersprossen, sofern es
sich nicht um gefährliche Leberflecken handelt, sind weder gefährlich, noch
sehen sie hässlich aus. Allerlei Mittel sind daher überflüssig. Vor allem die
Chemie bietet hier fragwürdige Produkte. Bei einem weiblichen Wesen erübrigt
sich diese Anstrengung insofern, als dass Sommersprossen mit Make-up leicht
abzudecken sind, Zudem lebt jedes Gesicht durch die ihm von der Natur
verliehenen Merkmale. Nicht umsonst gibt es ein Lied mit dem schönen Refrain:
"Ich bin so
verschossen in deine Sommersprossen, die kleinen und die großen Also: Nase in
die Sonne.
Bereiten Sie einen Teesud
aus Brunnenkresse. Einen Teelöffel des Krautes mit einer Tasse heißem
Wasser übergießen und abseihen. Die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich
betupfen. Die Sommersprossen bleichen aus. Den selben Effekt erreichen Sie mit Schellkraut-Absud oder Weinreben-Absud. Auch Kren bleicht Sommersprossen aus.
Vermeiden Sie die pralle Sonne. Ein hoher Sonnenschutzfaktor ab 20 hilft.
Hüte haben den Vorteil, vor unerwünschter
Sonne zu schützen.
Sonnenbrand begünstigt Hautkrebs
Erst im letzten Jahrzehnt
ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass Sonne noch viel mehr Schaden anrichtet,
als nur einen schmerzhaften Sonnenbrand zu verursachen. Bei jedem Sonnenbrand
sterben Hautzellen ab, wird die Haut dünner und die Gefahr an Krebs zu
erkranken höher. Ultraviolette Strahlen begünstigen die Pigmentierung, das ist
die Braunfärbung der Haut. Je nach Hauttyp produzieren z. B. dunkelhäutige
Menschen schneller Melanin, während hellhäutige Menschen kaum Melanin
vorhanden haben. Diese Menschen werden auch nicht braun, sondern bekommen höchstens
Sonnenbrände, die dafür verantwortlich sind, dass Hautzellen absterben. Sie würden
sich wahrscheinlich nie wieder einem Sonnenbrand aussetzen, wenn Sie den Schaden
unter dem Mikroskop beobachten könnten. Die Zellen sind eingeschrumpft und tot.
Dicke, runde Bündel von Bindegewebe sind zu einer grauen Masse vertrocknet.
Wenn die Haut rot ist und
brennt, sollten Sie mit Johanniskrautöl die
betroffenen Stellen einreiben.
Legen Sie kalte
Kompressen auf die verbrannten Stellen.
Nehmen Sie ein kaltes
Bad.
Gehen Sie niemals
in die pralle Sonne und schmoren Sie als hellhäutiger Mensch nicht
am Wasserrand. Wasser zieht UV-Strahlen an.
Tragen Sie eine Sonnenbrille,
denn die Strahlen verursachen auch Schmerzen in den Augen.
Wenn
der Kater grüßen lässt
Am Morgen danach gibt es
nichts Schlimmeres, als den Abend zuvor und das letzte Achterl zu verfluchen.
Man ist sich bewusst, dass ein wenig mehr Beherrschung den Kater
"vergrault" hätte. Trotzdem lindert diese Erkenntnis nicht die
Schmerzen. Ärzte vermuten, dass der sogenannte Kater durch zwei Phänomene
entsteht: Durch eine leichte Schwellung des Gehirns und Dehydrierung. Alkohol
hat eine stark entwässernde Wirkung, was oftmaliges Wasserlassen hervorruft.
Wesentlich, um den Kater zu vertreiben, ist, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu
nehmen. Allerdings alkoholfreie Getränke! Hervorragend eignen sich dazu Wasser
und Getränke mit wenig Kohlensäure. Absolut ungeeignet ist Orangensaft. Nicht
nur Alkohol, sondern auch die Säure der Orangen reizt die Magenschleimhäute.
Zu den sonstigen Beschwerden würde auch noch lästiges Sodbrennen hinzukommen.
Optimal ist es, sich wieder in frischer Luft auf Trab zu bringen.
Majoran mit Schweineschmalz verrühren,
erwärmen und passieren. Diese Salbe wirkt schmerzlindernd und belebend. Genau
das richtige nach einer langen und durchzechten Nacht.
Essen Sie nur leichte
Gerichte. Toast, Suppe oder Tee sind völlig ausreichend. Ihr Magen braucht
Erholung.
Wenn möglich, machen
Sie Urlaub. Schlafen Sie sich aus und erlauben Sie Ihrem Körper die not‑
wendige Regeneration.
Trinken Sie so viel wie möglich.
Weiße Zähne vermitteln Gesundheit
Tabak, Kaffee, Tee und
Cola Getränke sind die Ursachen für verfärbte Zähne. Man kann das mit einem
Teppich vergleichen. Flecken, die davon nicht zu entfernen sind, lassen sich
auch vom Zahnmaterial nicht entfernen. Eines ist dabei normal: Mit zunehmendem
Alter verfärbt sich auch unser Zahnschmelz, so wird die äußere harte Schicht
der Zähne genannt, und wird immer dünner. Darunter liegt die gelbliche
Dentinschicht, die dann durchschimmern kann. Manchmal befinden sich aber Flecken
in den Zähnen. Diese können z. B. durch eine Zahnregulierung entstehen.
Generell sollten Sie realistisch bleiben. Zähne sind von Natur aus niemals
strahlend weiß. Durch Behandlungen, die der Zahnarzt durchführen kann, wie z.
B. die Zähne zu bleichen, strahlt man zwar lächelnd in Weiß, gesund ist
dieser Vorgang allerdings nicht. Nutzen Sie die vorhandenen Möglichkeiten wie
Zahnbürste, Zahnseide und Zahncremes und reinigen Sie Ihre Zähne dreimal täglich.
Verwenden Sie Zahnseide. Zahnbelag,
der sich zwischen den Zähnen ablagert, zieht Bakterien und Flecken wie ein
Magnet an. Die tägliche Anwendung von Zahnseide verhindert gleichzeitig
Zahnverfärbungen.
Hören Sie zu rauchen auf. Wenn
schon nicht für die Gesundheit, dann wenigstens für ein schöneres Lächeln.
Trinken Sie weniger Kaffee.
Putzen Sie Ihre Zähne mit
einer Mischung aus Meersalz und Holzasche mit einem Tropfen Olivenöl.
Unfallgefahren erkennen und beseitigen
Es dauert nur einen
Augenblick, und schon ist es geschehen: Der Topf mit siedend heißem Wasser fällt
zu Boden und verbrennt Ihnen zudem Hände oder Füße. Ganz schlimm ist es, wenn
ein kleines Kind an ungesicherte Herdplatten oder Kochtöpfe gelangt und sich
der Inhalt über den kleinen Körper ergießt. Verbrennungen zweiten und dritten
Grades verlangen eine sofortige ärztliche Behandlung. Glücklicherweise - und
wenn Sie alle Vorkehrungen für einen "brandsicheren" Haushalt
getroffen haben sind die meisten Verbrennungen leicht und können 'ZU Hause
behandelt werden. Die verletzte Haut wird rot und schmerzt etwas. Solche
Verbrennungen nennt man Verbrennungen ersten Grades. Eine Brandwunde, die Blasen
hervorruft, wird schon als Verbrennung zweiten Grades eingestuft, und bei der
Verbrennung dritten Grades bilden sich keine Blasen mehr und die Haut verfärbt
sich weiß. Ein Mittelchen ist zu verbannen: Butter auf Brandwunden!
Tupfen Sie vorsichtig Johanniskrautöl
auf die betroffene Stelle.
Kaltes Wasser über die Brandwunde fließen
lassen oder kalte Kompressen auflegen. Nicht eiskaltes Wasser verwenden.
Keine Blasen öffnen. Blasen
halten die Brandwunde steril.
Topfstiele auf dem Herd nach
innen drehen.
Eventuell verschmutzte
Brandwunden nicht säubern. Schon gar
nicht reiben. Bei Unklarheit des
Verbrennungsgrades: Arzt!
Wenn der Darm streikt
Unregelmäßiger
Stuhlgang ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Dabei nimmt jede dritte
junge Frau gelegentlich Abführmittel, weil sie glaubt, an Verstopfung zu
leiden. Betroffen sind aber nur diejenigen, die tatsächlich über Wochen hinweg
nur ein‑ bis zweimal wöchentlich Stuhlgang haben. In vielen Fällen ist
die Verstopfung anerzogen und meistens durch eine falsch verstandene
Zeiteinteilung begründet. Man hat nie Zeit und ist zu gestresst. Der so unterdrückte
Stuhlgang bleibt länger als nötig im Enddarm liegen und verliert an Masse.
Denn in diesem Darmstück wird ihm Wasser entzogen. Hinzu kommt noch, dass sich
in unserer zivilisierten Welt Zucker, weißes Mehl und ballaststoffarme Kost
durchgesetzt haben. Wenn Sie außerdem noch wenig Flüssigkeit zu sich nehmen,
wird der Darm träge. Der schnelle Griff zum Abführmittel ist absolut schlecht,
die Darmflora wird zusätzlich geschädigt. Stellen Sie Ihre Ernährung um und
bewegen Sie sich.
Teemischung: Bereiten Sie einen Tee
aus Tausendguldenkraut. Dreimal täglich ungesüßt trinken.
Essen Sie viel
Äpfel und Pflaumen (Dörrpflaumen über Nacht einweichen, Obst und Wasser
zu sich nehmen).
Gehen Sie jeden Tag zur
gleichen Zeit aufs WC. Erziehen Sie Ihren Darm zur Regelmäßigkeit.
Essen Sie hallaststoffreich.
Vermeiden Sie alle Süßspeisen.
Trinken Sie viel, z.
B. Brennnesseltee.
Ein seelisches Problem
Warzen werden durch den menschlichen Papillom-Virus verursacht und sind daher ansteckend. Das Aussehen dieser unappetitlichen Gebilde ist rauh. Sie finden sich meist an Fingern und Händen. Kleinere Flachwarzen können auch im Gesicht auftreten.
Warzen an den Fußsohlen
nennt man Sohlenwarzen. Genitalwarzen, die ebenfalls ein zunehmendes Problem
sind, treten im Genital und Analbereich auf. So schnell wie Warzen auftauchen,
können sie auch wieder verschwinden. Als medizinisches Mysterium kann auch
angesehen werden, dass es noch immer kein Mittel gibt, mit dem man Warzen für
immer und ewig beseitigen kann. Daher scheint es angebracht, besser vorzusorgen,
dass sich solche Hautausstülpungen erst gar nicht auf Ihren Händen und Fingern
wohl fühlen.
Besonders Menschen mit
seelischen Problemen werden gerne von Warzen heimgesucht. Deshalb sollen auch
Abschwörungen helfen.
Betupfen Sie mehrmals täglich
die Warze mit dem Milchsaft von
Schellkraut.
Hautausstülpungen regelmäßig
mit Ringelblumensalbe einreiben und
abdecken.
Erhitzen Sie die Warze. Tauchen
Sie die von Warzen betroffenen Körperteile in möglichst heißes Wasser. Es
kann sein, dass die Warze aufweicht und eventuell den Virus abtötet.
Rizinusöl soll eine Säure enthalten, die
die Warze reizt. Tragen Sie das 01 mit zweimal täglich auf.
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt
Baldriantropfen auf
ein Stück Zucker geben und regelmäßig einnehmen.
Unternehmen Sie viel!
Nehmen Sie sich Zeit
für die Liebe. Frischen Sie Ihre Partnerschaft neu auf, lassen Sie sich
einfach fallen.
Achten Sie auf kalziumhaltige Lebensmittel. In den Wechseljahren ist dies besonders wichtig, um porösen Knochen (Osteoporose) vorzubeugen. Essen sie viel Käse, Mandeln, Milchprodukte, Lachs, Joghurt oder Fisch. Trinken Sie auch ausreichend.
Gesundes
Zahnfleisch ist "machbar"
Sie putzen sich gerade
Ihre Zähne, und beim Ausspülen spucken Sie ein bisschen Blut. Das passiert
Ihnen in letzter Zeit regelmäßig? Auch wenn es harmlos erscheint, könnte
dieses bisschen Blut eine größere Sache sein, als Sie denken.
Zahnfleischbluten ist meist die Vorstufe einer Zahnfleischerkrankung. 1). h. das
Gewebe entzündet sich und Bakterien können das Zahnfleisch irritieren. Es wird
rot, geschwollen und neigt zu Blutungen. Im Extremfall zerstören diese Stoffe
das Zahnfleischgewebe und lösen es vom Zahn und den Zahntaschen. Dabei ist,
nachdem der Zahnarzt aufgesucht wurde, dieses Problem einfach zu beseitigen.
Mundhygiene heißt das Zauberwort. Falsches oder mangelhaftes Putzen von Zähnen,
vor allem die Missachtung der Zahnseide rufen meist Zahnfleischbluten hervor.
Wesentlich sind auch hormonelle Schwankungen und Stress an solchen Entzündungen
beteiligt. Daher achten Sie verstärkt auf Ihre Mundhygiene.
Teemischung: Bereiten Sie einen Absud
aus Fichtennadeln, mit dem Sie regelmäßig den Mund spülen.
Benutzen Sie eine weiche
Zahnbürste, die Sie nur sanft auf die Zähne drücken. Harte Borsten
verletzen Ihr Zahnfleisch.
Putzen Sie auch Ihre Zunge und Ihren Gaumen. Die Anzahl der Bakterien kann so verringert werden.
Optimal ist eine elektrische Zahnbürste. Die kreisenden, gleichmäßigen Bewegungen durchbluten das Zahnfleisch.
Gehen Sie an die Wurzel des Übels
Zahnschmerzen sind unangenehm. Der kurze
Aha-Effekt, wenn ein Schmerz wieder vergeht, sollte nicht die Vorsorge verdrängen
und Auslöser sein, den Termin beim Zahnarzt abzusagen. Schmerzen, die sich überhaupt
nicht mehr beseitigen lassen, können durch einen Schlag auf den Zahn oder durch
Zahnkaries hervorgerufen werden. Sie sollten rasch den Zahnarzt aufsuchen, denn
der Nerv eines Zahnes kann innerhalb von zwölf Stunden absterben. Allerlei
Hausmittelchen und Tips vermindern zwar die Schmerzen, sind aber oft nur der
letzte Rettungsanker. So hilft das Lutschen eines kalten Eiswürfels oder auch,
den Kopf hochzuhalten. Glücklicherweise gibt es aber bereits am Wochenende Zahnärzte,
die Dienst machen. Denn wie bei allen anderen Schmerzen auch die Zähne melden
sich dann, wenn's ein Feiertag oder mitten in der Nacht ist. Vorsorge wie z. B.
ein zweimal jährlicher Zahnarztbesuch kann plötzliche Schmerzen verhindern.
Benetzen Sie den Zahn mit
Nelkenöl. Allerdings dürfen Sie nur
den betroffenen Zahn und nicht das Zahnfleisch bestreichen. Nelkenöl betäubt
den Nerv.
Spülen Sie mit warmein
Wasser, dem Sie einen Teelöffel Salz zufügen. Der Schmerz 'ist damit zwar
nicht gleich wegzuspülen, aber störende Speisereste werden entfernt.
Zahnseide ist eine weitere Art,
Speisereste zu entfernen. Es sind oft nur Reste im Zahnfleisch, und der
entstehende Schmerz gleicht dem eines kranken Zahnes.
Wenn man unfreiwillig lispelt
Meist ist so ein Geschwür
nur sehr klein. Aber Sie spüren es und wissen, dass es da ist. Außerdem hat es
die ungute Eigenschaft, besonders dann zu schmerzen, wenn Sie essen oder
trinken. Glücklicherweise sind solche Bläschen relativ kurzlebig, werden aber
vom Herpes-Virus verursacht. Was mit mehreren Bläschen beginnt, breitet
sich rasch zu großen wunden Stellen aus. Nicht nur die Zunge, sondern auch die
Innenseite der Lippe und der Wange können davon betroffen werden.
Abgespanntheit, Erschöpfung und Stress gehen meist Hand in Hand mit einer
mangelnden Ernährung. Das Immunsystem wird angegriffen und schon eine
Kleinigkeit wie z. B. ein schlecht abgewaschenes Glas oder ein bestimmtes Gewürz
kann die Bläschen zum Erscheinen bringen. Besonders bei kleinen Kindern treten
diese Bläschen gerne auf. Alles, was nicht niet und nagelfest ist, stecken
die Kleinsten im Alter von ca. zwei Jahren in den Mund.
Kauen Sie Wacholderbeeren
oder spülen Sie den Mund mit Wermutschnaps
oder -tee.
Meiden Sie heiße oder sehr scharf gewürzte Speisen. Solche "Sachen" brennen und Ihre Bläschen rächen sich mit großen
Schmerzen.
Geben Sie Obacht bei der
Verwendung der Zahnbürste, um die
empfindliche Zunge zu schützen.
Speisen mit einer rauhen, schürfenden Oberfläche wie Chips, resche Semmeln oder Brotkrusten sind zu meiden.
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