Was ist zu tun bei kleineren Weh-Wehchen:

Appetitlosigkeit Augenleiden Ausschläge Akne
Bauchschmerzen Blähungen Blasenleiden Blutdruck
Blutergüsse Blutreinigung Bronchitis Durchblutung
Durchfall Ekzeme Erbrechen Erkältung
Erschöpfung Fieber Fingernägel Gallenleiden
Gicht Haare Halsschmerzen Hämorrhoiden
Herzbeschwerden Heuschnupfen Hexenschuss Hühneraugen
Husten Insektenstiche Kopfschmerzen Krampfadern
Kreislauf Leberleiden Lungenleiden Magenkrämpfe
Menstruation Mundgeruch Nasenbluten Nervosität
Nierenleiden Ohrenschmerzen Pubertät Rheuma
Schlaflosigkeit Schluckauf Schnittwunden Schürfwunden
Schweißfüße Seitenstechen Sodbrennen Sommersprossen
Sonnenbrand Trunkenheit Verbrennungen Verfärbte Zähne
Verstopfung Warzen Wechseljahre Zahnfleischbluten
Zahnschmerzen Zungenbläschen

 

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Appetitlosigkeit

Wenn die Lust am Essen vergeht.

Stress, Überanstrengung und eine Zeit bzw. Lust regelmäßig zu Essen sind Beschwerden, die auch Zivilisationskrankheiten genannt werden könnten. Typische Anzeichen für Appetitmangel, von dem fast 70 Prozent aller Kinder betroffen sind, sind Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen. Wer von heute auf morgen keinen Hunger mehr hat, sich gar vor bestimmten Nahrungsmitteln ekelt, sollte daran denken, dass ein seelischer Konflikt entweder die Lust am Essen nimmt, oder auch eine Störung im Dauungstrakt vorliegen könnte. Ein weiterer, immer mehr verbreiterter Grund Nahrung abzulehnen, ist der Schönheits-­ bzw. Schlankheitswahn junger Mädchen, die nicht selten die Kontrolle über ihr Essverhalten verlieren und sehr schnell in die Magersucht abgleiten. Der erste positive Schritt für eine Nahrungsaufnahme heißt: Positiv Denken und von allen Speisen, nach denen Gelüste bestehen, probieren. Während des Essens Reizüberflutungen und Stress vermeiden!

Teemischung: Hirtentäschel, Hopfen, Schafgarbe, Kamille, Lavendel und Tausendguldenkraut mischen, Einen Teelöffel dieser Kräutermischung mit heißem Wasser überbrühen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Abseihen. Ein halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse in kleinen Schlucken trinken.

Stress und Reizüberflutung vermeiden!

Speisen herzhaft würzen, denn der Geruch regt bereits die Verdauungsdrüsen an. Ein paar Tropfen Wermut vor dem Essen regen den Appetit an.

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Augenleiden

Unsere Augen leisten Schwerstarbeit

Müde, überanstrengte Augen sind meist trocken und schmerzen. Es gibt verschiedene Gründe dafür. Zum Beispiel langes Arbeiten am Computer oder Verspannungen der Rückenmuskulatur und auch schlecht beleuchtete Wohnräume. Augengymnastik, bei der die angewärmten Hände auf die geschlossenen Augen gelegt werden, bringt hier kurzfristig Erleichterung. Versuchen Sie unter den Händen abwechselnd mit dem rechten und mit dem linken Auge zu blinzeln und die Augen, soweit es geht, dabei kräftig zusammenzukneifen. Eine andere Alternative wäre, dass Sie Ihre Augen ausruhen lassen sollten. Die Sehkraft ist uns so selbstverständlich, dass wir vergessen, dass unsere Augen täglich Schwerstarbeit leisten. Schließen Sie mehrmals am Tage Ihre Augen und verharren Sie einige Minuten in dieser Stellung.. Gut ist es auch, früh schlafen zu gehen und für richtiges Licht im Arbeits- und Wohnbereich zu sorgen. Neonlampen sollten unbedingt ausgetauscht werden.

Teemischung: Zwei Teile Augentrost, je ein Teil Fenchel und Ringelblume mischen. Einen gehäuften Teelöffel dieser Mischung mit zwei Tassen Wasser aufbrühen, fünf Minuten ziehen lassen und die müden Augen darin baden.

Sorgen Sie für saubere Luft. Zigarettenrauch und zuwenig Sauerstoff lassen Augen brennen.

Indirektes Licht, d. h. Lampen, die nach oben scheinen, reizen Ihre Augen wie Licht, das direkt auf Sie leuchtet.

Öfters blinzeln

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Ausschläge

Erkennen Sie die Ursachen

Hautirritationen haben meist harmlose Ursachen, solange es sich nicht um eine tatsächliche Krankheit handelt. Zu wenig beachtet wird, dass z. B. neu gekaufte Kleidung imprägniert ist und, wenn Sie vor dem ersten Tragen nicht gewaschen wird, Hautausschläge verursachen kann. Hitze, Kälte, Fieber und Stress können ebenfalls zu Ausschlägen führen wie auch gewisse Früchte, z. B. Erdbeeren, einen Ausschlag hervorrufen können. Die einfachste Möglichkeit, zu erkennen, was die Ursache für das unangenehme und lästige Übel ist, wäre, genauestens seine Ernährungsgewohnheiten zu kontrollieren. Sehr leicht ist dann festzustellen, ob Sie auf Nüsse, Bohnen, Erdbeeren oder andere Nahrungsmittel allergisch sind. Aber auch synthetische Kleidung ist Auslöser für Juckreiz und Hautrötungen, ebenso wie diverse Waschlotionen oder Haarshampoos. Legen Sie mehr Augenmerk auf Ihr tägliches Leben. Das Motto lautet: Zurück zu natürlicher Lebensweise!

Teemischung: Kamille, Leinkraut und Wacholder zu gleichen Teilen mischen. Einen gehäuften Teelöffel der Mischung mit einer Tasse Wasser aufbrühen und fünf Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt zwei Tassen schluckweise trinken.

Die Hautstellen nicht aufkratzen! Geben Sie Ihrem Juckreiz nicht nach. Unreife (grüne) Wacholderbeeren zerstampfen und mit Schweineschmalz vermengen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen.

Tragen Sie natürliche Kleidung (Baumwolle).

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Akne

Hände weg von Pickeln!

Besonders Jugendliche während der Pubertät leiden oft an der nicht nur unschönen, sondern auch schmerzhaften Akne. Ein unausgewogener Hormonhaushalt ist dafür verantwortlich. Aber auch falsche Kosmetika und unnatürliche Eßgewohnheiten führen dazu, dass die Hautporen verstopfen. Das Schlimmste, was man bei Akne tun kann, ist, die Haut zu reizen. Kratzen, Reiben und Drücken verschlimmert die Entzündungen und sorgt außerdem dafür, dass sich die Bakterien weiter ausbreiten. Ein weiterer Irrtum ist es, mit alkoholhältigen Reinigungswassern die Hautporen auszuschwemmen. Solche Produkte beseitigen zwar kurzfristig Bakterien, setzen aber der ohnehin entzündeten Haut schwer zu. Unausgewogene Ernährungsgewohnheiten können eine Überfettung der Haut forcieren, aber es ist ein Ammenmärchen, dass Schokolade oder andere Lebensmittel Akne hervorrufen. Erschweren Sie sich daher das Leben nicht mit unnötiger Diätkost.

Teemischung: Zwei Teile Brennnessel, und je ein Teil Brunnenkresse und Schlehdorn mischen. Einen Teelöffel mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Mit Honig süßen und jeden Tag eine Tasse auf nüchternen Magen trinken.

Vermeiden Sie Stress!

Keine Frotteehandtücher verwenden. Wer sein Gesicht nach dem Waschen abrubbelt, verursacht neue Entzündungsherde. Benützen Sie ein weiches Baumwolltuch, mit dem Sie das Gesicht abtupfen.

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Bauchschmerzen

Zu oft aufs WC ?

Meist haben wir etwas Falsches gegessen und schon zwickt und zwackt es in unserem Bauch. Vor allem Kinder reagieren sensibel auf verdorbene Lebensmittel. Unser Bauch protestiert aber auch, wenn wir zu kalte Getränke zu uns nehmen, zu viel Essen oder die Nahrungsaufnahme unter Stress erfolgt. Haben Bauchschmerzen, die hie und da auftreten, meist die oben beschriebenen "harmlosen" Ursachen, so ist bei andauernden Beschwerden unbedingt der Arzt aufzusuchen. Auf jeden Fall gilt aber: schonende und leichte Kost. Und vermeiden Sie es, die Speisen aus Hast fast unzerkaut zu schlucken Essen Sie ganz bewusst und kauen Sie jeden Bissen 25mal, damit er gut eingespeichelt werden kann. Vorbeugend gegen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes ist aber sicher ein Fasttag pro Woche. Nehmen Sie nur Rohkost zu sich und trinken Sie - zur Blutreinigung und -verbesserung - ungesüßten Brennnesseltee. Auch Spaziergänge an der frischen Luft wirken Wunder!

Teemischung: Tausendguldenkraut, Wacholder und Schafgarbe zu gleichen Teilen mischen und einen gehäuften Teelöffel der Mischung mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Ungesüßt noch sehr warm schluckweise trinken.

Essen Sie langsam! Jeden Bissen gut einspeicheln und bewusst kauen.

Eine Wärmeflasche auf den Bauch erleichtert.

Massieren und streicheln Sie Ihren Bauch!

Lassen Sie die nächste Mahlzeit ausfallen.

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Blähungen

Bereiten Sie Winden ein Ende

Blähungen wurden lange Zeit nicht als Krankheit anerkannt, sind aber ein peinliches und ärgerliches Übel. Überlegen Sie sich einmal: Jeden Tag entweichen etwa 400 bis 2000 ml Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff und Methan aus dem After. In den meisten Fällen geschieht dies ohne dass man durch Geräusche oder Gerüche auf sich aufmerksam macht. Bei gewissen Menschen jedoch geschieht es, dass Speisen zu lange unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm gelangen und so ablagern. Die Bakterien im Dickdarm sind nicht wählerisch. Sie sind für den charakteristischen Geruch verantwortlich. Wenn Sie unter Blähungen leiden, wozu auch ein permanentes Völlegefühl im Magen gehört, ändern Sie Ihre Lebensgewohnheiten! Getränke mit viel Kohlensäure, bzw. zu viele Kohlenhydrate wie Zucker, weißes Mehl etc. lagern gerne im Dickdarm ab. Streichen Sie solche Dinge von Ihrem Speiseplan. Essen Sie ballaststoffreich.

Teemischung: Fenchel und Anis zu gleichen Teilen mischen und einen Teelöffel davon mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Zwei bis drei Tassen pro Tag.

Schränken Sie den Milchkonsum ein.

Milch kann zu Blähungen führen, da viele Menschen den Milchzucker nicht verdauen können.

Machen Sie nach dem Essen einen kleinen Spaziergang. Der Verdauungstrakt wird angeregt.

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Blasenleiden

Zu oft aufs WC?

Wenn Sie alle fünf Minuten aufs WC müssen, Ihren Harndrang kaum unterdrücken können und zudem ein leichtes Brennen verspüren, haben Sie sich mit Sicherheit Ihre Blase verkühlt. Ganz schlimm wird es, wenn auch noch Fieber hinzukommt. Wesentlich bei dieser Krankheit ist, dass sie vorwiegend Frauen betrifft. Die weibliche Harnröhre ist kürzer als die der Männer und kann zudem durch enge Hosen und Geschlechtsverkehr sich der Bakterien schwer erwehren. Vermeiden Sie aus falsch verstandenem Schönheitswahn zu dünnes Schuhwerk im Winter, setzen Sie sich nicht auf kalte Unterlagen und tragen Sie wärmende Unterwäsche. Im Handel gibt es schon bezaubernde Dessous, die gleichzeitig den Unterleib warm halten. Ein weit verbreitetes Übel ist auch, den Harndrang zu lange zu unterdrücken. Dies bewirkt wiederum, dass sich die Bakterien hemmungslos in der Blase vermehren können. Daher: Immer wenn Sie müssen, sollten Sie auch! 

Teemischung:

Eine Handvoll Gänseblümchen mit zwei Tassen heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser überbrühen und zwei bis drei Tassen davon täglich trinken.

Nehmen Sie ein Bad, dem Sie fünf Tropfen Thymianöl zusetzen.

Unterwäsche aus reiner Baumwolle ist ein Muss!

Trinken Sie möglichst viel Kräutertee!

Preiselbeersaft erhöht den Säuregehalt des Urins, die Bakterien werden im Wachstum eingebremst.

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Blutdruck

Schlaganfälle durch hohen Druck

Ob niedriger oder erhöhter Blutdruck, die Symptome wie Schwindelgefühl, Übelkeit und Kopfschmerzen ähneln sich sehr, sodass man nicht rasch auf den ersten Blick sagen kann, woran man leidet. Dabei ist erwiesen, dass niedriger Blutdruck durch regelmäßige Bewegung leichter in einen normalen Blutdruck zu verwandeln ist. Bei Bluthochdruck hingegen verhält es sich etwas komplizierter: Meist sind Medikamente notwendig, wenn der untere, also der diastolische Wert über 95 klettert. Übergewichtige und ältere Menschen und auch Personen, bei denen Bluthochdruck quasi ein Familienerbstück ist, sollten tatsächlich ihren Lebenswandel ändern. Wenn Sie nur kurze Zeit an Hochdruck leiden, so beeinträchtigt das nicht immer Ihre Hirnarterien. Konstant überhöhter Druck kann aber Blutgerinnsel im Hirn auslösen. Die häufigste Todesursache ist daher der Schlaganfall. Halten Sie sich fit, meiden Sie Stress und achten Sie auf Ihr Gewicht!

Teemischung: Einen Teelöffel Schafgarbe auf eineinhalb Tassen heißes Wasser rechnen. Ungesüßt zwei bis dreimal pro Tag eine Tasse trinken, wirkt auf den Blutdruck, ob hoch oder niedrig, regulierend.

Essen Sie viel Knoblauch!

Bewegen Sie sich. Auch tägliches Stiegensteigen hilft schon!

Essen Sie wenig gesalzene Speisen. Salz bindet Wasser im Körper und regt dadurch den Blutdruck an.

Gehen Sie zum Arzt!  

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Blutergüsse

Wenn's blau und gelb wird ...

Blutergüsse sind immer die untrüglichen Zeichen dafür, dass es wieder einmal eine Ecke gab, die man übersehen hat. Sie entstehen, wenn Blutgefässe beschädigt werden und Blut so ungehindert in das umgebende Gewebe versickern kann. Abgesehen von dem recht unhübschen Aussehen - zuerst blau, dann violett bis ins gelbliche - sind Blutergüsse auch mit unangenehmen Schmerzen verbunden. Nach etwa vierzehn Tagen heilt so ein Fleck ab. Verantwortlich dafür sind die weißen Blutkörperchen. Ihr Körper sorgt innerlich für Heilung, Sie können jedoch äußerlich Maßnahmen ergreifen, um die Verfärbung zu reduzieren und um möglichst schnell die Schmerzen zu beseitigen. Eine Möglichkeit dazu wäre Kanten und Ecken mit entsprechenden Vorrichtungen zu "entschärfen". Kaltes Wasser wirkt ebenfalls schmerzlindernd und, je eher man einen kalten Eisbeutel auf die Stelle legt, desto geringer ist das "Farbenspiel".

Umschlag: Ringelblumensalbe regelmäßig auftragen oder einen Umschlag mit Johanniskraut machen.

Legen Sie Eis auf. Zehn bis fünfzehn Minuten sollen die Eiswürfel einziehen. Nie direkt auf die Haut auflegen, sondern in ein Baumwolltuch einschlagen.

Schonen Sie sich. Die betroffene Stelle möglichst nicht beanspruchen.

Hochlegen der Glieder hilft. Die Schwerkraft bewirkt, dass weniger Blut zur betroffenen Stelle gelangt.

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Blutreinigung

Innerlich und äußerlich verändern

Von "schmutzigem" Blut redet man nicht gerne, es ist auch im wahrsten Sinn des Wortes nicht vorhanden. Blutreinigung hingegen wird bevorzugt bei Diäten ein Thema, nämlich dann, wenn man den Körper von Schlacken und Giftstoffen befreien will. Dies hat zur Folge, dass sich die äußere Silhouette entsprechend verändert und auch innerlich ein Reinigungsprozess vor sich geht. Man fühlt sich wieder attraktiv und dynamisch. Wenn Sie nicht unter Übergewicht leiden oder auf die Schnelle ein paar Kilos loswerden wollen, so empfiehlt sich eine Blutreinigungskur im Frühjahr. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Ihr Vitaminreservoir erschöpft, und die nur spärlichen Sonnenstrahlen können nicht mehr die notwendige Energie liefern, die Sie für aktives Handeln und Schaffen brauchen. Spezielle Tees und Teemischungen werden angeboten, wobei jede gleich gut zu bewerten ist. Trinken Sie sich fit, entgiften Sie Ihren Körper und reinigen Sie Ihr Blut!

Teemischung: Brennessel hat sich zum Entschlacken und Entgiften bewährt. Für einen Liter Tee eine Handvoll Brennesselblätter.

Machen Sie eine Apfelkur: Eineinhalb Kilogramm Obst über den Tag verteilt zu sich nehmen und viel Kräutertee trinken. Achten Sie darauf, dass die Äpfel "zimmerwarm" genossen werden.

Schwitzen Sie! Ob in der Sauna oder im Dampfbad.

Nehmen Sie ein Vollbad, dem Sie Holundertee (600 ml) zusetzen.

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Bronchitis

... sollte man ernstnehmen

Hüsteln oder Husten, wenn er sich nicht vertreiben lässt, kann leicht in Bronchitis umschlagen. Meist schmerzt der Brustkorb sehr stark und Sie husten jede Menge Schleim aus. Verantwortlich dafür sind bakterielle Infektionen und/ oder Viren. Vielfach unbekannt ist, dass Bronchitis kaum ansteckend ist. Feuchte Luft wie generell ausreichend Flüssigkeitszufuhr erleichtern Ihnen den täglichen "Hustenkrampf". Bronchitis ist meist nicht so schlimm, wie es sich anhört, sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Trotzdem sind die Symptome beunruhigend, denn wer fühlt sich schon "nur leicht krank", wenn das Brustbein brennt und sogar manchmal blutiger Schleim ausgehustet wird? Besonders unsere Kleinen sind von dieser Krankheit öfters betroffen. "Schnappen" Sie Ihre Sprösslinge und fahren Sie mit ihnen auf die Berge. Die sauerstoffreiche Luft, vor allem aber das Entfliehen aus der Nebelzone sind zwei wichtige Heilfaktoren.

Teemischung: Eibisch und Fenchel zu gleichen Teilen mischen und eine gehäuften Teelöffel davon in kaltem Wasser ansetzen. Langsam erwärmen und mit Honig süßen. Zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Befeuchten Sie Ihre Luft. Es reicht schon, sich unter die heiße, dampfende Dusche zu stellen, oder mit heißem Wasser zu inhalieren.

Gurgeln Sie mit warmem Salzwasser.

Machen Sie Zwiebelumschläge auf dem Brustkorb.

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Durchblutung

Wenn Hände und Füße eiskalt sind

Taube Hände oder Füße, unangenehmes Kribbeln in Fingern und Waden, Atemnot und nächtliche Wadenkrämpfe sind Anzeichen für Durchblutungsstörungen. Unsere ungesunde Lebensweise bringt es mit sich, dass Durchblutungsstörungen zu den Zivilisationskrankheiten gehören. Schuhwerk, das die Füße einengt, ebenso enge Hosen und falsches Belasten des Körpers sind neben Bewegungsarmut die Auslöser für solche Störungen. Wenn Sie zudem noch ausgiebig fettreiche Kost zu sich nehmen und auch auf das geliebte "Zigaretterl" zu einer Tasse Kaffee nicht verzichten wollen, leisten Ihre Arterien Schwerstarbeit. Durchblutungsstörungen sind nämlich nichts anderes, als Arterienverkalkung. D. h. Kalk und Fett lagern sich in den Adern ab, die dadurch immer enger werden. Das Blut kann die Muskeln nicht ausreichend versorgen, was sich besonders in Wadenkrämpfen bemerkbar machen kann. Durchblutungsstörungen sind Vorboten des Herzinfarktes.

Teemischung: Ein Teelöffel Wacholder mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise trinken.

Würzen Sie Ihre Speisen mit Rosmarin und Knoblauch.

Bewegen Sie sich regelmäßig - am besten im Freien.

Verzichten Sie auf fette Nahrung.

Nicht rauchen!

Bauen Sie Ihr Übergewicht ab.

Wassertreten (abwechselnd heiß, kalt).

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Durchfall

Ein lästiges Übel

Durchfall ist ein harmloses, wenn auch lästiges Übel. .Meist wird er durch eine Virusinfektion übertragen und geht dann mit Fieber und Erbrechen einher. Ist der Darm vom Virus befallen, nimmt er überschüssige Flüssigkeit auf, und der Stuhl wird wässrig. Meist verschwindet Durchfall so schnell, wie er gekommen ist. Deshalb findet man die Ursache nicht gleich heraus. Soviel sei aber gesagt: Wenn Ihre Familie nach und nach mit einigen Zeitunterschieden an Durchfall erkrankt, können Sie annehmen, dass es sich um einen Virus handelt. Ist der Durchfall hartnäckiger und tritt bei allen Familienmitgliedern gleichzeitig auf, ist es ratsam, einen behandelnden Arzt hinzuzuziehen. Während Durchfall bei Erwachsenen ungefährlich ist, kann es bei Kindern und älteren Menschen zu Komplikationen kommen. Vor allem die Gefahr einer Austrocknung ist nicht zu unterschätzen. Deshalb bei Durchfall beachten:: Viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

Teemischung:

Zwei Teile Kamille mit einem Teil Leinkraut mischen. Mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und mit Honig gesüßt über den Tag verteilt trinken.

Bei Kindern hat sich Weizenkeimöl bestens bewährt.

Haferschleim tut jedem Darm gut.

Trinken Sie ausreichend kalte, aber nicht eiskalte Getränke.

Wunden Babypopo können Sie mit Eichenrindentee heilen.

Vermeiden Sie Stress.

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Ekzeme

Wenn's juckt und brennt

Hautleiden werden meist vererbt. Ob es sich um die schmerzhafte Schuppenflechte oder um Gürtelrose handelt ‑ Ekzeme sind schmerzhaft und hinterlassen oft unansehnliche Wunden. Ekzeme sind vielfältig und müssen unbedingt vom Arzt diagnostiziert und behandelt werden. Nach Absprache mit dem Arzt kann die Naturmedizin aber einen wertvollen Beitrag leisten. Bei schrundiger Haut an Händen und Füßen, etwa wie sie nach einer Schuppenflechte auftritt, hat sich reines Leinöl als Abheilungsmittel bewährt. Sie sollten die betroffenen Stellen mehrmals täglich mit Leinöl einreiben. Auch gegen Gürtelrose ist ein Kräutlein gewachsen: Johanniskraut. Die entzündeten Hautstellen müssen mehrmals täglich mit Johanniskrautöl (aus der Apotheke) betupft werden, um die Schmerzen zu lindern. Auch Propolissalbe (ebenfalls aus der Apotheke) kann unterstützend zur Abheilung von Ekzemen verwendet werden. Aber trotzdem: Arzt aufsuchen!

Teemischung: Je einen Teil Augentrost und einen Teil Kamille mischen. Einen gehäuften Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen, ziehen lassen und abseihen. Abkühlen und mit einem Wattebausch d e betroffenen Hautstellen regelmäßig abtupfen.

Machen Sie eine Blutreinigungskur.

Überprüfen Sie Ihre  Eßgewohnheiten. Ekzeme können oft allergische Reaktionen auf falsche Nahrung sein.,

Vermeiden Sie Stress und psychischen Druck!

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Erbrechen

Auf Flüssigkeitszufuhr achten

Nach einem zu üppigen Essen oder einhergehend mit einem Darmvirus ist Erbrechen relativ häufig. Wenn Sie sich den Magen verdorben haben, so versuchen Sie zwei bis drei Tage lang "auszuhungern". Gönnen Sie Ihren Verdauungsorganen Ruhe und nehmen Sie lediglich etwas Haferschleim zu sich. Wenn Sie anschließend langsam wieder Ihre Nahrungsmittel Aufnahme zu steigern beginnen, wird Ihr Magen Ihnen den Fehltritt schnell verzeihen. Wird das Erbrechen aber durch einen Virus herbeigerufen, so ist es ein schwacher Trost, daß dieser meist schon nach kurzer Zeit verschwindet. Schonkost ist ratsam. Die Menschwerdung ist ein Wunder der Natur und die Hormone der Mutter fahren "Achterbahn". Meist morgendliche Übelkeit sehen Sie daher als positives Zeichen, daß in Ihnen neues Leben keimen kann. Meist verschwinden diese Beschwerden mit Anfang des vierten Monats. Leichte, vitaminreiche Nahrung ist ratsam.

Teemischung: Einen Teelöffel Dillkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen und ungesüßt schluckweise 1 trinken.

Baldrian beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Magen.

Essen und trinken Sie nicht gleichzeitig. Sie überladen so nicht  Ihren Magen.

Trinken Sie viel, um eine Dehydrierung des Körpers zu vermeiden.

Gehen Sie an die frische Luft - Sauerstoff regt den Kreislauf wieder an.

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Erkältung

Wenn die Nase rinnt 

Erkältungen haben die unangenehme Eigenschaft, meist im Herbst oder im Frühjahr aufzutreten. Sie resultieren oft aus unzureichender Bekleidung, zu dünnem Schuhwerk, oder daraus, dass sich in beheizten Räumen Viren schneller verbreiten können. Diese Viren durchlöchern dann unsere Zellmembranen und können so in unsere Zellen eindringen. Tausende von neuen Viruspartikeln werden so produziert. Für den Körper ist dies ein Alarmzeichen und er rüstet sich zur Abwehr. Die Körpertemperatur steigt, wodurch die Immunreaktion angeregt wird. Schnupfen, Husten und tränende Augen können mit einigen Hausmitteln leicht bekämpft werden. Trotzdem: Erkältungen sind zwar kein Grund zur Panik - sollen aber auch nicht ignoriert werden. Nehmen Sie die Warnsignale Ihres Körpers ernst und auch die Wetterlage. Warme Socken sind zwar nicht unbedingt attraktiv, aber Sie sichern sich eine schnelle Genesung. Und am besten: Ab ins Bett. 

Teemischung: Eibisch und Fenchel zu gleichen Teilen mischen. Einen Teelöffel davon in kaltem Wasser ansetzen und langsam erwärmen. Schluckweise zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Inhalieren Sie. Verstopfte Nasen werden mit Minzöl wieder frei. Vorsicht. Sparsam umgehen!

Nehmen Sie ein Vollbad, dem sie einige Tropfen Melissenöl beifügen. Nach dem heißen Bad ab ins Bett!

Kochen Sie sich ein stärkendes Hühnersüppchen.

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Erschöpfung

Wenn Körper und Seele streiken

Wie oft hört man den Ausspruch: "Ich bin sooo müde Meist kommt er von Menschen, die sich zuviel zumuten. Viel zu tun" hat jeder von uns, und es ergeben sich auch im Laufe eines Lebens Situationen, in denen man nur Vorwärtsdenken kann und wirklich bis zur Erschöpfung arbeitet. Das allerdings sind Ausnahmesituationen. Künstlich erzeugter Stress wie permanent die Wohnung zu putzen, gleichzeitig zu organisieren und zu kochen, oder aber - das vielzitierte Managersyndrom - gleichzeitig Familie und Beruf perfekt unter einen Hut bringen zu wollen, ist unnotwendig. Gehen Sie in sich, lassen Sie auch andere Arbeiten übernehmen und versuchen Sie nicht permanent perfekt zu sein. "Erschöpft sein" bedeutet ausgebrannt zu sein. Der Körper kann mit Kreislaufstörungen, Schlafstörungen oder, wenn es ganz schlimm ist, mit einem Nervenzusammenbruch reagieren. Lassen Sie eines nicht gelten: "Ich habe keine Zeit, ich muss...

Teemischung: Einen Teelöffel Melissenkraut mit einer Tasse heißem Wasser aufbrühen. Zehn Minuten ziehen lassen. Einige Tropfen Baldrian sowie den Saft einer ausgepressten Zitrone beifügen. Noch sehr warm mit etwas Honig süßen.

Probieren Sie ein Schlafkissen, das mit Hopfen und Lavendel gefüllt ist.

Machen Sie mehrere kleine Pausen, in denen Sie die Augen schließen und einfach an nichts denken.

Der "Bügelberg" läuft  Ihnen nicht davon ...

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Fieber

Kühlen Kopf bewahren

Sie wachen schweißnass mitten in der Nacht auf. Ihr Kopf dröhnt und Sie fühlen sich, als wäre "ein Traktor über Sie gefahren". Schüttelfrost und Hitzewallungen wechseln sich ab, das Fieberthermometer steigt auf 38,5' C. Denken Sie immer daran, Fieber ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom für eine andere Ursache. Entweder stehen Sie am Beginn einer Grippe, oder Sie haben eine allergische Reaktion, können aber schlicht und einfach "nur" überarbeitet sein. Von Fieber spricht man immer dann, wenn die Körpertemperatur mehr als 37,8 ' C beträgt. Kleinkinder fiebern generell sehr schnell und auch sehr hoch. Greifen Sie nicht sofort zu Medikamenten, denn Fieber dient dem Körper dazu, um Abwehrstoffe zu bilden  Zu lange sollten Sie allerdings nicht zuwarten. Wenn der Körper nicht nach ein, zwei Tagen seine Temperatur "drosselt", ist ärztlicher Rat notwendig. Bis dahin bleiben Sie geduldig nach dem Motto: "Abwarten und Tee trinken".

Teemischung: Bereiten Sie einen Thymiantee aus zwei Teelöffeln Thymian, die Sie mit einer großen Tasse Wasser überbrühen. Ziehen lassen und mehrmals täglich, mit Honig gesüßt, in kleinen Schlucken trinken. Für Erwachsene: Ein Schuss Schligovitz ist Medizin!

Nicht zu warm zudecken, auch wenn Sie Schüttelfrost haben. Unter der Bettdecke staut sich die Hitze, und Sie fühlen sich noch unwohler.

Viel trinken.

Nicht zum Essen zwingen.

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Fingernägel

Nägel sind Gesundheitsbarometer

Nägel bestehen aus Keratin (Hornhaut), aus dem selben Protein, das in den Haaren enthalten ist. Wir haben uns schon so an unsere Nägel gewöhnt, dass wir ihnen viel zu wenig Bedeutung beimessen und sie auch nicht hegen und pflegen. Dabei kann man an Nägeln Stimmungen, seelische Zustände und sogar Krankheiten erkennen. So gelten blasse, leicht bläuliche Nägel auf eine mögliche Anämie hin, während Löcher in den Nägeln auf Schuppenflechte hinweisen können. Die häufigsten Klagen sind: Brüchige Nägel oder zu weiche Nägel. Die Lösung für diese Probleme ist einfach. Behandeln Sie Ihre trockenen Nägel wie trockene Haut. Verwenden Sie Feuchtigkeitscreme und vermeiden Sie den Umgang mit scharfen Reinigungsmitteln. Auch zu häufiger Gebrauch von Nagellackentferner lässt Nägel splittern. Wenn Sie weiche Nägel haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie sie immer ordentlich abtrocknen und überhaupt Trockenhalten.

Teemischung: Bei entzündeten Nägeln empfiehlt es sich, die betroffenen Stellen regelmäßig mit Kamillentee zu betupfen.

Tragen Sie bei nassen Arbeiten Handschuhe.

Schneiden Sie die Nägel so kurz wie möglich, denn die Gefahr, sich zu verletzen, verringert sich.

Ernähren Sie sich vitamin- und ballaststoffreich. Viel frischer Salat und Vollkorn.

Ziehen oder reißen Sie nicht an der Haut rund um die Nägel. Infektionen sind die Folge.

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Gallenleiden

Wenn einem die Galle "hochkommt"

Beinahe jeder vierte Mensch leidet an Gallenstörungen, wobei Frauen häufiger davon betroffen sind als Männer. Mögliche Symptome: Blähungen, Völlegefühl im Oberbauch, Wechsel von Durchfall und Verstopfung. Ganz schlimm wird's dann, wenn sich die Schmerzen bis unter das rechte Schulterblatt ziehen. Der Volksmund beschreibt so schön, was in den meisten Fällen die Betroffenen erzählen: "Mir kommt die Galle hoch!" Frauen neigen dazu, im wahrsten Sinn des Wortes alles in sich "hineinzufressen" und steuern zudem mit permanentem Stress und "Überfordertsein" noch ein Quäntchen bei. Der Gallenfluss ist aber wichtig für unser psychisches Wohlbefinden. Depressive Phasen gehen meist mit gestörtem Gallenfluss einher. Hyperaktive und ruhelose Menschen weisen meist eine zu dünnflüssige Galle auf. Vermeiden Sie fettes Essen, gönnen Sie sich einen Rohkosttag pro Woche. Vor allem aber: Suchen Sie unbedingt den Arzt auf. Gallensteine sind gefährlich!

Teemischung: Mischen Sie Rosmarin und Tausendguldenkraut zu gleichen Teilen und überbrühen Sie einen Teelöffel davon mit heißem Wasser. Trinken Sie ein bis zwei Tassen davon. Ungesüßt!

Meiden Sie Alkohol und Koffein. Sie belasten die Leber, was sich wiederum auf den Gallenfluss auswirkt.

Gallenbeschwerden haben oft einen psychosomatischen Hintergrund. Denken Sie nach, wo es "drückt".

Täglich Rettichsaft trinken.

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Gicht

Schmerzende Gelenke sind eine Qual

Das klassische Gicht‑Symptom ist ein Schmerz im Gelenk am Ende des großen Zehs. Gicht kann aber auch jedes andere Gelenk befallen. Ein schwerer Gichtanfall ist daran zu erkennen, dass er sogar mit Fieber und Schüttelfrost einhergehen kann, wobei die Gelenke stark geschwollen sind. Gicht tritt meist akut auf. Die Schmerzen sind dabei ähnlich der einer Verstauchung. Mehrere Faktoren können zu dieser Krankheit führen. Die Hauptursache ist aber ein stark erhöhter Harnsäurespiegel im Blut. Dadurch bilden sich Kristalle, die sich in einem Gelenk ablagern und Arthritis verursachen. Auch hoher Blutdruck und Übergewicht sind Auslöser für Gichtattacken.. Die wenigsten wissen, dass an Gicht überwiegend Männer leiden. Frauen können die Harnsäure besser durch ihre Nieren ausscheiden. Unbekannt ist auch, dass ständiges "zu wenig trinken" Gicht auslösen kann. Trinken Sie immer genug, damit Ihr Organismus nicht vertrocknet.

Teemischung: Je einen Teil Hagebutten und Holunder mischen und einen Teelöffel davon mit heißem Wasser aufbrühen. Mit Akazienblütenhonig süßen und über den Tag verteilt zwei bis drei Tassen trinken.

Gutschmeckende  Diätmittel bei Gicht sind Spargel, Sellerie, Tomaten und - wenn vorhanden - Zwetschken.

Halten Sie das Gelenk so ruhig als möglich.

Halten Sie Ihr Idealgewicht.

Tragen Sie gute Schuhe.

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Haare

"Niemals Haare lassen"

Die Mähne oder Haarpracht ist für die meisten ein Zeichen von Vitalität. Nur zu oft kann es geschehen, dass Krankheiten oder Stresssituationen kräftig an der Haarpracht "nagen". Haarausfall ist die unglückselige Folge. In den meisten Fällen ist der Verlust des Kopfschmuckes zeitlich begrenzt. Sobald sich der Stress legt, normalisiert sich auch wieder die Aktivität der Kopfhaut. In seltenen Fällen hat der Haarausfall organische Gründe, die der Arzt diagnostizieren muss. Wenn Sie aber Stress haben oder sich sehr unausgewogen ernähren, zu wenig Schlaf bekommen und von Problemen gepeinigt werden, kann man dem Haarausfall gezielt entgegenwirken. Gegen die Glatzenbildung, die erblich bedingt ist, ist aber kein Kraut gewachsen und es liegt in den Händen der Natur, wenn Sie schütteren Haarwuchs haben. Überlegen Sie sich vielleicht Frisurenmodelle oder Alternativen, mit denen Sie mehr Fülle vortäuschen können.

Teemischung: Mit dem Absud einer Kalmuswurzel regelmäßig die  Kopfhaut behandeln. Der Haarboden wird gefestigt.

Ernähren Sie sich ausgewogen. Zu wenig Eisen oder Proteine bewirken Haarverlust.

Waschen Sie Ihre Haare mit Bier und Ei.

Meiden Sie Crash-Diäten.

Stress abbauen!

Beanspruchen Sie Ihr Haar nicht übermäßig durch Chemikalien oder diverse Haartechniken.  

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Halsschmerzen

Trockene Luft verstärkt das Übel

Halsschmerzen sind immer ärgerlich. Ob harmlos oder als Symptom für eine ernste Krankheit -Druck und Kratzen im Hals macht unglücklich. Wenn Ihre Halsschmerzen länger als zwei bis drei Tage anhalten, sollten Sie überlegen, ob nicht wirklich eine Grippe und dergleichen im Anmarsch sind. Beugen Sie vor und konsultieren Sie fachlichen Rat. Halsschmerzen können aber auch das Ergebnis von zu trockener Raumluft und permanentem Sprechen sein. Schonen Sie daher, wann immer möglich, Ihre Stimme und achten Sie darauf, im Winter Wasserverdunster an die Heizkörper zu hängen. So sehr Halsschmerzen als "Wehwehchen" hingestellt werden, so sehr ist auch darauf zu achten, dass aus diesem Wehwehchen" keine Entzündung, sprich Angina, wird. Diese Schmerzen haben die Eigenschaft zu "wandern". Eiterherde im Hals breiten sich schnell aus und sind dann gefährlich für den gesamten Organismus. Nicht übersehen: Das Herz leidet schnell!

Teemischung: Mischen Sie Fenchel und Lungenkraut und bereiten Sie daraus einen Tee im Verhältnis einen Teelöffel auf eine Tasse Wasser. Mit Honig süßen.

Erhitzen Sie frisch gepressten, naturreinen Apfelsaft und geben Sie etwas Honig dazu.

Schneiden Sie Zwiebel in Ringe, die Sie kurz anrösten. Auf ein Tuch geben und einen Halswickel machen.

Gurgeln Sie mit warmem Halswasser. Ein halber Teelöffel Salz auf eine Tasse Wasser hilft.

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Hämorrhoiden

... sind kein Tabuthema

Geschwollene, gedehnte Venen im Inneren des Anus, so könnten Hämorrhoiden charakterisiert werden. Man unterscheidet dabei zwischen äußeren und inneren Hämorrhoiden. Gleichgültig in welcher Form sie auftreten: Sie brennen, schmerzen, jucken und bluten auch sehr oft. Vor allem Übergewichtige Menschen, die ein schwaches Bindegewebe haben, sind von diesem Leiden befallen. Wenn sie zudem noch vorwiegend sitzen und unter einem schlechten Stuhlgang - also Verstopfung - leiden, sind Hämorrhoiden nahezu unausweichlich. Das wichtigste Kriterium, Linderung zu schaffen, ist, für einen regelmäßigen Stuhlgang zu sorgen. Greifen Sie nicht gleich zu Abführmitteln, sondern verspeisen Sie Zwetschken oder Dörrpflaumen. Verbannen Sie alle "sinnlosen" Speisen und Nahrungsmittel aus der Küche. Ballaststoffreiche Kost ist angesagt! Faserreiche Nahrung hat den Vorteil, Wasser aufzusaugen und die Speisen so schnell aus dem Körper zu transportieren.

Teemischung: Bereiten Sie einen Eichenrindentee und betupfen Sie damit regelmäßig die wunden Stellen. Eichenrindentee wirkt zusammenziehend, kleine Einrisse verheilen rasch.

Langes Stehen oder langes Sitzen ist schlecht.

Sorgen Sie für ausreichend Bewegung.

Bauen Sie überflüssige Kilos ab! Jedes Dekagramm zuviel ist eine Belastung für die strapazierten Venen.

Verhalten Sie nicht Ihre Notdurft!

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Herzbeschwerden

Damit das Herz nicht ins "Stolpern" kommt

Romantisch ausgedrückt bedeutet Herzklopfen, dass man sich verliebt hat. Medizinisch haben dieselben Anzeichen andere Ursachen. Normal und bekannt ist, dass das Herz dann schneller schlägt, wenn man sich körperlich anstrengt oder aufregt. In solchen Momenten benötigt der Körper mehr Sauerstoff, weshalb das Herz stärker arbeiten muss. Trotzdem ist der Rhythmus regelmäßig. Ein leichtes Flattern in Hals und Brust, auf das ein lautes Klopfen folgt, ist ein unangenehmes Gefühl, aber nahezu jeder Mensch hat solch einen zu frühen Herzschlag schon gehabt. Normalerweise sind solche "Herzstolpler" nicht gefährlich. Trotzdem sollten Sie überlegen, ein EKG zu machen um die genauen Ursachen zu erforschen. Wenn Sie allerdings sehr lange unter solchen Herzrhythmusstörungen leiden und sie unbehandelt lassen, können Sie "organisch" werden. Stress und Hektik sind überdies Verstärker. Belasten Sie Ihr Herz nicht mit "Kleinkram". Sie leben ruhiger ...

Teemischung: Melissentee schafft sofortige Linderung und bringt Ruhe. (1 Teelöffel für eine Tasse Wasser)

Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein. Dieses Anregungsmittel, das in Kaffee, Tee, Cola und Schokolade vorkommt, kann "aufputschen".

Nikotin schädigt nicht nur die Lunge, sondern beschleunigt auch das Herz. Stellen Sie das Rauchen ein!

Entspannen Sie sich. Angst ist ein schlechter Begleiter und einer der häufigsten Gründe für Herzklopfen.

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Heuschnupfen

Gräser und Pollen rühren zu Tränen

Heuschnupfen kommt meist in den Sommermonaten vor. Die Anzeichen sind eine triefende Nase, rot tränende Augen, die zumeist verquollen sind, und permanentes Niesen. Spätestens dann sollten Sie daran denken, einen Allergietest zu machen. Heuschnupfen kann, wie der Name schon sagt, durch Heu, frisch gemähtes Gras oder Pollen entstehen. Wenn zudem noch Atemnot hinzukommt, wird ein milder Frühlingstag zum Dauerstress für den Organismus. Testen Sie aus, worauf Sie mit Schnupfen und tränenden Augen reagieren. Diese Stätten sollten Sie in Zukunft meiden. Bei juckenden Augen hilft es schon, sie mit kühlem und klarem Wasser zu spülen. Nicht unnötig reiben, sie entzünden sich immer mehr. Auch ein warmer Waschlappen, der über die Nase gelegt wird, bringt Erleichterung. Nutzen Sie die Zeit und entspannen Sie sich dabei. Sobald Sie aus dem Freien ins Wohnungsinnere kommen, Hände waschen und eventuell Kleidung wechseln.

Teemischung: Mischen Sie Lindenblüten mit Hagebutten und brühen Sie das Gemisch mit heißem Wasser auf. Schluckweise zwei bis drei Tassen pro Tag trinken.

Verwöhnen Sie Ihre Augen mit lauwarmen Augentrost-Umschlägen.

Tragen Sie eine Sonnenbrille. Sie schützt vor herumfliegenden Allergenen.

Halten Sie die Fenster geschlossen und sperren so Pollen aus.

Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien.

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Hexenschuss

Falsches Liegen verspannt die Muskeln

Es geht rasch und meist über Nacht. Sie wollen in der Früh voll Elan aus dem Bett springen, werden jedoch von einem stechenden Schmerz daran gehindert. Es gibt keine Chance, sich gerade aufzurichten und jede Bewegung wird zur Qual: Sie haben eine Hexenschuss! Diese Art von Muskelrheumatismus tritt meist im Lendenbereich auf. Diese schmerzhafte Entzündung der Ischiasnerven ist auch häufig eine Vorstufe zu echtem Ischias. Trachten Sie danach, das Gewebe intensiv zur Durchblutung anzuregen, und massieren und "streicheln" Sie dafür geeignete Salben und Tinkturen ein. Sie können auch Mittel verwenden, die für Ischias, Rheuma und Gicht geeignet sind.

Versuchen Sie, damit es gar nicht zum schmerzhaften Hexenschuss kommt, Ihren Rücken zu stärken, Das bedeutet, Sie sollten sich Unterlagen über Rückengymnastik besorgen und diese regelmäßig durchführen. Etwas erreichen Sie damit sicher: Schmerzfreiheit!

Umschlag: Holunderbeeren zerquetschen. Den Brei auf ein Baumwolltuch streichen und damit die schmerzenden Stellen belegen. Umschlag öfters wechseln.

Kräftigen Sie Ihre Rückenmuskulatur Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Sie die Beine leicht an. Die Füße etwa in Schulterbreite auf den Boden stellen. Nun langsam die Hüfte anheben, sodass die Wirbelsäule Stück für Stück vom Boden abgehoben wird. Gleichzeitig noch Bauch- und Gesäßmuskulatur anspannen.

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Husten

Hustenreiz raubt den Schlaf

Im günstigsten Fall signalisiert ein starker Husten das Herannahen einer Infektion. Es gibt aber auch Menschen, die permanent hüsteln bzw. unter chronischer Bronchitis leiden. Zumeist werden sie durch den zähsitzenden Schleim in den Bronchien am Abhusten gehindert. Atemnot während der Nacht ist angsterregend und verwehrt gesunden Schlaf. Hüsteln oder Husten kann aber auch dafür ein Anzeichen sein, dass irgend etwas in unmittelbarer Nähe nicht "vertragen" wird. So kann z.B. eine Allergie gegen Hausstaubmilben starken Hustenreiz auslösen, wie ebenso die Benützung eines Daunenpolsters. Versuchen Sie daher, wenn Sie eine Verkühlung tatsächlich ausschließen können, zu lokalisieren, wann immer genau Sie husten. Starke Raucher laborieren ebenso oft an einem Hüsteln, wobei Ihnen dieses nicht mehr auffällt. Werden Sie Nichtraucher! Trockene Heizungsluft im Winter ist ebenfalls für eine Reizung der Schleimhäute des Halses verantwortlich!

Teemischung: Zwei Teile Isländisches Moos mit je einem Teil Malve und Huflattich mischen. Mit kaltem Wasser ansetzen und langsam erhitzen. Zwei bis drei Tassen am Tag mit Honig gesüßt trinken.

Ein Bad, dem Sie frische Fichtennadeln beigeben, wirkt Wunder!

Mischen Sie Honig mit der gleichen Menge Rettich. Die Mischung beruhigt Hustenreiz sofort.

Für feuchtes Raumklima sorgen.

Wasserdampf inhalieren.

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Hühneraugen

Wo drückt der Schuh?

Der menschliche Fuß ist ein "technisches" Wunderwerk, das eine Menge aushält. Der Fuß ist der meistbenutzte und am meisten misshandelte Teil des Körpers. Überlegen Sie einmal: Sie legen im Leben durchschnittlich 185.000 km zurück. Das entspricht etwa einer viermaligen Erdumrundung. Zusätzlich zu den Strapazen des Gehens tragen Ihre Füße das gesamte Körpergewicht und noch allerlei Gegenstände, die Sie mit sich herumschleppen. Wenn dann noch die geplagten Füße in zu enges Schuhwerk gedrückt werden, müssen sie sich wehren. Sie "produzieren" ein Hühnerauge! Hühneraugen sind nichts anderes als verhornte Hautstellen, die sich deshalb bilden, um das empfindliche Fußgewebe vor ständigem Druck zu schützen. Harte Hühneraugen bilden sich meist auf der Oberfläche der Zehen oder auf der Seite des kleinen Zehs. Wenn Ihr Fußleiden sehr schmerzt, sollten Sie einen Fußpfleger aufsuchen und enges Schuhwerk sofort verbannen!

Teemischung: Laden Sie Ihre Füße zum Tee ein. Stecken Sie sie in gut verdünnten Kamillentee und baden Sie sie zehn Minuten darin.

Schweißfüße oder zuviel Feuchtigkeit im Schuh durch Plastik statt Leder, begünstigen Hühneraugen. Bequeme Lederschuhe kaufen.

Ein wenig Maisstärke oder Babypuder zwischen die Zehen geben.

Schuhe am Ende des Tages kaufen. Die Füße sind dann angeschwollen, Sie kaufen größere Schuhe.